Bereits zum zweiten mal in dieser Saison treffen die Indiana Pacers und die Chicago Bulls aufeinander. Das erste Spiel entschieden die Bulls, dank einer ausgeglichenen Teamleistung mit 118-101 für sich. Doug McDermott wurde mit 23 zum Topscorer der Partie und wusste mit 5 von 6 getroffenen Dreiern vor allem offensiv zu überzeugen.

Die Bulls ganz ordentlich

Für die Bulls war dies der zweite von drei Siegen zum Start der Saison. Nach dem Sieg über Boston (105-99) zum Saisonstart, folgte der Erfolg über Indiana. Anschließend konnten sie die Brooklyn Nets mit 118-88 deklassieren und sich so über einen gelungenen Start freuen. Im vierten Spiel gab es dann aber leider eine 100-107 Niederlage gegen Boston. Das bisher letzte Spiel fand gestern gegen die Knicks statt (Ergebnis fehlt), welches in Anbetracht der Abgänge von Rose und Noah durchaus ein Besonderes gewesen ist.

Leider waren und sind die Bulls aber nicht in Bestbesetzung. Doug McDermott muss eventuell mit Verdacht auf Gehirnerschüttern passen. Über seinen Einsatz wird erst kurzfristig entschieden. Sicher fehlen wird der kurzfristig akquirierte Michael Carter-Williams. Er verletzte sich im Spiel gegen die Nets und wird mit Knieprobleme bis Dezember fehlen.

Coach Hoiberg hat allerdings genug Optionen die Ausfälle aufzufangen. Butler, Wade und Rondo harmonieren zudem bisher recht gut und auch Mirotic und Gibson fügen sich gut in die Mannschaft ein. So sorgte Chicago durchaus für einige überraschte Gesichter, nachdem sie die Saison mit drei Siegen in Folge starteten. Vor allem die Erfolge gegen die Pacers und Celtics waren auf Grund der neu zusammengestellten Mannschaft nicht unbedingt zu warten. Umso erfreulicher für die Bulls-Fans, dass es trotzdem klappte.

Indiana überzeugt nicht

Den Misserfolg den vielleicht auch viele Experten den Bulls zusprachen, müssen derzeit die Indiana Pacers verkraften. Ihr Team wurde hochgelobt und angeführt von Paul George, sollten Teague, Ellis, Young und Jefferson eine gefährliche Mannschaft bilden. Die Tatsache, dass aber vor allem Myles Turner und CJ Miles den besten Eindruck nach George hinterließen, mag zwar im ersten Moment positiv erscheinen, doch die Ergebnisse geben wenig Grund zu Freude.

Zunächst startete die Saison gut und dank eines überragenden Spiels von Myles Turner (30 Punkte, 16 Rebounds), starteten die Pacers mit einem Overtime-Sieg über Dallas. Anschließend verloren sie jedoch gegen die Nets (94-103) und Bulls, bevor ein Erfolg über die Lakers (115-108) wieder für ein wenig Entspannung sorgte. Dass man im bisher letzten Spiel gegen die Bucks dann allerdings wieder verlor, gefiel natürlich niemanden, sorgte aber dafür, dass die Pacers in der Central Division derzeit auf dem letzten Platz stehen.

Auffällig und sicher auch Grund für die Niederlagen ist die äußerst schwache Defensive. Nur die Portland Trail Blazers kassieren noch mehr Punkte, doch mit 115 kassierten Zählern pro Spiel ist schnell klar, dass die Pacers eine defensive Identität entwickeln müssen, vor allem da sie mit George und Turner durchaus starke Verteidiger haben.

Immerhin stehen die Pacers aber offensiv unter den besten Acht, doch auch hier scheint sogar noch ein wenig Luft nach oben. Zwar ist die Wurfverteilung gut und fast sechs Spieler scoren im Schnitt zweistellig, doch Paul George, der sich selbst ins MVP-Rennen einbrachte, sieht trotz ordentlicher Quoten mit 24 Punkten pro Spiel, im Vergleich zu den anderen Konkurrenten blass aus.

Tipp

Die Vorzeichen stehen vor dem heutigen Spiel etwas besser für die Pacers. Vor allem das letzte Spiel gegen die Bucks zeigte nochmal auf, dass die Defensive dringend besser werden muss. Da sie gestern spielfrei hatten, zu Hause spielen und damit auch mehr Zeit für Videoanalysen des ersten Spiels gegen die Bulls hatten, kann man davon ausgehen, dass sie top vorbereitet in das Spiel gehen. Die Bulls mussten dementgegen bereits gestern ran und stehen so ein wenig mehr unter Druck.

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Player to watch: Myles Turner

Bereits in der letzten Saison ließ Turner seine Klasse aufblitzen. In diesem Jahr startete er mit zwei Double Doubles und scorte in 4 von 5 Spielen zweistellig, einmal sogar 30 Punkte. Dazu blockt er im Schnitt 2,4 Würfe und ist ein Lichtblick der teils löchrigen Pacers-Defensive. Im ersten Spiel gegen die Bulls kam er bereits gut zurecht und so kann man auch heute erwarten, dass er seinen Schnitt mit 17 Punkten erreicht.

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