Die Vorzeichen vor der Partie zwischen den Indiana Pacers und den Los Angeles Lakers sind klar. Die Pacers, derzeit auf Rang 5 in der Eastern Conference gehen als Favorit in die Partie, geht es für sie derzeit noch um den Kampf um eine gute Playoff-Platzierung. Die Lakers stehen aktuell auf Rang 11, haben nur noch rechnerische Chancen auf die Playoffs, sind aber trotzdem motiviert, das Zusammenspiel zu verbessern und die Saison positiv zu beenden.

Tipp: Indiana Pacers

Beide Mannschaften gewannen sechs der letzten zehn Spiele, verloren jedoch ihre letzten beiden Partien. Dementsprechend hat kein Team den Vorteil besser in Form zu sein. Auch Doppelbelastung muss keine Mannschaft verkraften und so geht die Favoritenrolle letzten Endes dem besser stehenden Team der Pacers zu. Zwar verloren sie die erste Partie Mitte Januar mit 86-99 in Los Angeles, trotzdem sollten sie heute gewinnen. In dieser Phase der Saison zählt für die Playoff-Teams nämlich jedes Spiel, sodass man ein äußerst konzentriertes Pacers-Team erwarten darf.

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NBA – Indiana Pacers (40-30) vs Los Angeles Lakers (31-38)

Der März startete hervorragend für Indiana und außer einer Pleite gegen Utah, konnten sie sechs Spiele in Folge gewinnen. Dann war allerdings das Top-Team der Eastern Conference, die Toronto Raptors, zu Gast und die Pacers mussten sich nach drei Siegen in Folge mal wieder geschlagen geben (99-106). Zwei Nächte später mussten Oladipo und Co. dann in Washington ran und gegen die direkte Konkurrenz verlor man erneut (102-109).

Die Pacers wollten die Pleite aber nicht überbewerten. Myles Turner und Domantas Sabonis fehlten verletzungsbedingt und so war Coach Nate McNillan dazu gezwungen umzustellen. Al Jefferson startete zum ersten mal in dieser Saison und Victor Oladipo sagte nach dem Spiel, dass es ein schwieriges Spiel war, da viele Spieler nicht dran gewöhnt waren miteinander zu spielen.

Durch die letzten beiden Niederlagen verloren die Pacers ihren hart erkämpften dritten Platz und rutschten wieder bis auf Rang 5 ab. Der Rückstand auf Platz 3 beträgt allerdings nur ein halbes Spiel, sodass nach oben noch alles möglich ist. Wichtig ist dafür allerdings, dass Spiele wie heute gewonnen werden, da auch die hinter ihnen stehenden Konkurrenz auf Fehler wartet. Im ersten Spiel gegen die Lakers taten sich die Pacers bereits schwer und so müssen sie sich heute vor den eigenen Fans besser präsentieren als noch in Los Angeles.

Dabei haben sie das Glück, dass die Lakers nicht besonders auswärtsstark sind und zuletzt ebenfalls zwei Niederlagen kassierten. Zudem sind die Lakers nicht komplett, fehlen mit Ingram und Hart zwei wichtige Akteure. Doch auch ohne diese Beiden präsentierte sich die Mannschaft von Coach Luke Walton gut und wusste mit Erfolgen gegen Teams wie die Cavs oder Nuggets zu überzeugen.

Zuletzt verloren sie dann aber gegen die Warriors (106-117) und die Heat (91-92), auch wenn sie gegen Miami in der letzten Sekunde die Chance auf den Sieg hatten. Zwar verpassten sie diese Chance, doch der Blick auf die Tabelle verrät, dass dies keine Auswirkungen hat. Der Vorsprung auf Rang 12 beträgt sieben Spiele, der Rückstand auf Rang 10 6,5 Spiele. So geht es für die Lakers in diesem Jahr um nichts mehr, außer darum Spielpraxis zu sammeln und das Zusammenspiel zu verbessern.

Im Vergleich zur letzten Saison ist bereits eine klare Verbesserung zu erkennen. Erfreulich ist dabei das Spiel der Rookies Ball, Kuzma und Hart, sodass zuversichtlich in die nächsten Jahre gegangen werden kann. Besondere Aufmerksamkeit erspielte sich zudem Julius Randle. Er steigerte sein Scoring im März auf 23,3 Punkte, ein guter Zeitpunkt, bedenkt man, dass er derzeit um einen neuen Vertrag spielt (unklar, bei welchem Verein). In LA geht also eine Saison ohne Playoffs dem Ende entgegen, trotzdem kann man mit dem Abschneiden zufrieden sein und wird den Pacers gerne erneut ein Bein stellen wollen.

Während Hart sicherlich fehlt, ist Ingram heute fraglich. Auch Fryes Einsatz ist ungewiss. Die Pacers bangen um Turner und Sabonis.

Player to watch: Julius Randle

In einem der letzten Spiele geriet Julius Randle in einer Auszeit mit Isaiah Thomas aneinander. Coach Walton spielte die Situation herunter und freute sich eher über die Motivation und das Feuer der Beiden. Randles Leistungen belegen, dass er viel Motivation mitbringt. In den letzten vier Spielen erzielte er vier Double Doubles und dabei immer mindestens 22 Punkte und 10 Rebounds. Randle ist also gut drauf und so darf man auch heute erwarten, dass er seinen Saisonschnitt mit 16 Punkten problemlos erreichen wird.

 

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