Die Indiana Pacers und die Cleveland Cavaliers treffen heute zum vierten und letzten Mal aufeinander. Da jedoch beide Teams kurz vor der Trade-Deadline nochmal aktiv waren, stehen sich heute zwei leicht veränderte Teams gegenüber. Dies ändert allerdings nichts an der Rollenverteilung vor diesem Spiel. Die Cavs sind der klare Underdog und alles andere als ein deutlicher Sieg der Pacers wäre eine große Überraschung.

Tipp: Indiana Pacers

Das erste Aufeinandertreffen fand Ende Oktober statt und die Pacers setzten sich erwartungsgemäß mit 119-107 durch. Mitte Dezember kam es dann zum zweiten Aufeinandertreffen und überraschenderweise gewannen hier die Cavaliers mit 92-91. Das dritte und letzte Spiel fand dann Mitte Januar in Cleveland statt und hier rückten die Pacers die Verhältnisse wieder gerade und gewannen 123-115. Da die Cavs zuletzt zwei Spiele in Folge und acht der letzten zehn Spiele verloren und die Pacers vier Spiele infolge gewannen, bleibt Indiana der klare Favorit und der Tipp sollte auch auf die Pacers gehen.

Unser Tipp: AH -10,5 Indiana Pacers

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NBA – Indiana Pacers (36-19) – Cleveland Cavaliers (11-43)

Die Schocknachricht erreichte die Pacers Ende Januar, als sich Victor Oladipo verletzte. Geprägt von seiner Verletzung, zeigte sich das Spiel der Paces und sie verloren die ersten vier Spiele ohne ihren Top-Star. Dabei mussten sie sich sogar gegen Teams wie Memphis, Washington oder Orlando geschlagen geben, die sie eigentlich klar besiegen sollen. Glücklicherweise bekam die Mannschaft von Coach Nate McMillan ihre ihren verletzungsbedingten Ausfall aber ersetzt und in den letzten vier Spielen konnten sie vier Siege einfahren.

Bojan Bogdanovic, der sich schon während Oladipo noch fit war, als zweitbester Scorer erwies, steigerte sein Spiel und erzielte in den letzten vier Spielen 31, 14, 24 und 29 Punkte. Er erweist sich also als neuer Topscorer der Pacers und führt seine Mannschaft an. Doch natürlich spielen auch die anderen gut mit und vor allem die starke Defensive bescherte den Pacers einige Siege.

Kurz vor der Trade-Deadline wurden sie dann noch mal aktiv und sicherten sich den aus New York rausgekauften Flügel, Wesley Matthews. Obwohl viele andere Teams an ihm Interesse zeigten, konnten sich die Pacers seine Dienste sichern und er reiht sich in eine Reihe von Spielern ein, die den Sprung zum Top-Star zwar verpassten, aber als absolut fähige Rollenspieler gelten. Er wird die Mannschaft also weiter vertiefen und in der Defensive verstärken und so bleibt abzuwarten ob die Pacers nach Oladipos Verletzung wirklich abrutschen oder ihren guten dritten Platz in der Eastern Conference halten können.

Auch die Cleveland Cavaliers wurden vor dem Ende der Trade-Deadline nochmal aktiv und veränderlichen ihren Kader ein wenig. Zuallererst tradete sie Rodney Hood und erhielten im Gegenzug Wade Baldwin und Nik Stauskas. Damit waren sie allerdings noch nicht fertig und sieht tradeten Baldwin und Stauskas direkt weiter und trennten sich außerdem von Iman Shumpert und Alec Burks. In einem Drei-Team-Trade landeten letztlich Marqueese Chriss, Brandon Knight und ein First-Round-Pick in 2019 bei den Cavs.

Sicherlich wird der Trade die Mannschaft nicht unbedingt weiter nach vorne bringen, doch es wurde ein wenig Cap-Space und mit dem erhaltenen Pick eine weitere Option im Draft geschaffen. Zudem könnten Knight und Chriss in Cleveland mal wieder die Chance bekommen sich zu beweisen. Denn trotz der Tatsache, dass sie zuletzt wenig Einsatzzeiten bekamen, zeigten sie bereits, dass sie nicht ganz so schlecht sind wie sie derzeit abgestempelt werden.

Kurzfristig wird sich aber keine Verbesserung einstellen und nachdem die Cavs zuletzt einige Spiele verloren, kann man davon ausgehen, dass die Niederlagenserie erst einmal weitergeht. Sicherlich ist es auch in Ihrem Interesse weitere Spiele zu verlieren, um ihre gute Position für den Draft zu sichern. Für die Fans bleibt es aber eine schwierige Saison und so darf man heute nicht zu viel von den Cavs erwarten.

Verletzungsbedingt müssen sie weiterhin auf Kevin Love und John Hanson verzichten. Fraglich sind außerdem Osman, Thompson und Knight. Die Pacers müssen natürlich auf Oladipo verzichten. McDermott ist ebenfalls fraglich, genauso wie Stauskas, der über Houston letztlich bei den Pacers landete.

Player to watch: Bojan Bogdanovic

Der 29-jährige spielt weiterhin eine tolle Saison und steigerte seinen Punkteschnitt in der letzten zehn Spielen auf 19,9 Punkte pro Spiel. Zuvor lieferte er 16,7 Punkte pro Partie ab, doch durch die Verletzung von Oladipo rückte er noch mehr in den Mittelpunkt der Pacers-Offensive. Gleichzeitig ist er allerdings auch defensiv nicht unter zu unterschätzen und so ist er eine der großen Stützen in Indiana. Gegen die schwachen Cavs darf man ihn wieder stark erwarten und seinen Schnitt sollte er problemlos mit 17 Punkten erreichen können.

 

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