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Der FC Chelsea startet gegen Huddesfield Town in die neue Premier-League-Saison. Ein leichtes Los sind die Terriers nur auf dem Papier.

Saisonpremiere für David Wagner: Der deutsche Erfolgscoach empfängt mit Huddersfield Town direkt zum Auftakt der Premier-League-Spielzeit 2018/19 den FC Chelsea. Gegen den Titelkandidaten wird Wagner mit gewohnten Mitteln versuchen, zu Punkten zu kommen. Allerdings: Die Zeiten des Welpenschutzes, die das Team noch zu Beginn der vergangenen Saison genießen konnte, sind längst vorbei.

Interessante Quoten & Tipp

Gegen Huddersfield ist die Start-Truppe des FC Chelsea klarer Favorit. Dass die Partie jedoch auch ein deutliches Ergebnis hervorbringt, ist damit nicht gesagt.

Individuell sind die Unterschiede eklatant, so viel ist klar. Doch sämtliche weitere relevanten Aspekte werfen Fragen auf: Wie steht es um die Chemie im Team? Nach der verkorsten Schlussphase der letzten Saison schien das Teamgefüge zerrüttet. Nicht zuletzt deshalb musste Antonio Conte, der noch 2017 Meister geworden war, den Hut nehmen. Wie schnell kann Neu-Coach Maurizzio Sarri seine Spielidee vermitteln? Und wie kommt das Team ohne Rückhalt Courtois aus?

Die Lage ist undurchsichtig an der Stamford Bridge. Teambesitzer Roman Abramowitsch hat tief in die Tasche gegriffen, fußballerisch wird das Team nur noch wenig mit dem Spiel Contes zu tun haben.

Ganz anders die Situation in Huddersfield, wo sich Wagner ausgiebig auf die zweite Premier-League-Spielzeit der Terriers vorbereiten konnte. Unterschätzt wird das Team nun zwar nicht mehr, doch zumindest gegen Chelsea könnte die Mannschaft von der Kontinuität der Vorbereitung profitieren.

Daher die Prognose: Doppelte Chance 1X – Quote 2,40 bwin

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Huddersfield Town

Vor ziemlich genau einem Jahr war David Wagner einer der gefragtesten Männer in Englands Fußball. Der deutsche Trainer hatte Huddersfield sensationell zum Aufstieg in die Premier League geführt, nun stand er vor der immensen Herausforderung, mit dem bei Weitem kleinsten Etat der Liga eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzubauen. Fragen über Fragen prasselten auf den Shootingstar der Trainerszene ein, der etliche Baustellen zugleich zu kitten hatte.

Ein Jahr später ist die Situation in Nordengland deutlich entspannter. Wagner und seinem Team ist es tatsächlich gelungen, die Klasse zu halten. Mehr noch: Mit Ausnahme von Tom Ince (zu Stoke City) konnte das Team sämtliche relevanten Akteure halten, der Grundstock für erstligatauglichen Fußball war also bereits gelegt, ohne das Wagner einen Finger rühren musste.

Untätig war der Coach deshalb aber nicht. Die verdienten Millionen aus Klassenerhalt und Ince-Transfer pumpte der Trainer in insgesamt zehn Festverpflichtungen. 20 Millionen kostete allein Innenverteidiger Terence Kongolo vom AS Monaco, der bereits in der vergangenen Spielziet auf Leihbasis für Huddersfield spielte. In Inces Fußstapfen könnte derweil Adama Diakhaby treten, der ebenfalls aus dem Fürstentum nach Huddersfield wechselt. Weitere Verstärkung für die Offensive verspricht Ramadan Sobhi, der mit Ince den Arbeitgeber tauschte: Er kommt von Absteiger Stoke City.

Aus deutscher Sicht interessant: Mit Erik Durm vom BVB schnappte sich Wagner einen Weltmeister von 2014 – und das ablösefrei. Insgesamt zeigen sich die Terriers daher zufrieden mit dem Transfersommer. Auch die Vorbereitung ließ Wagner ausgiebig Zeit, Mechanismen zu vermitteln: Kaum ein Akteur der Terriers stand in einem WM-Kader.

Dass es erneut mit Klassenerhalt klappt, ist jedoch keinesfalls sicher. Huddersfield gehört wie im vergangenen Jahr zu den Abstiegskandidaten, wenn auch weniger klar. Genau dieses gehobene Standing könnte der Mannschaft jedoch zum Verhängnis werden: In der abgelaufenen Spielzeit sammelte Huddersfield vor allem zum Saisonstart kräftig Punkte – als die Mannschaft noch die große Unbekannte der Liga war. Mittlerweile wissen Kontrahenten, worauf sie sich im John Smith’s Stadium einzustellen haben und vor allem, dass man die Terriers nicht unterschätzen sollte.

Mögliche Aufstellung Huddersfield Town

Personell kann Wagner aus dem Vollen schöpfen, lediglich Ex-Hoffenheimer Danny Williams fällt zum Saisonstart verletzt aus.

Lössl – Smith, Jörgensen, Schindler, Kongolo, Löwe – Mooy, Hogg, Billing – van la Parra, Depoitre

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FC Chelsea

Wenn der Saisonvorbereitung des FC Chelsea eines fehlte, dann waren das Ruhe und Zeit. Überschattet wurde der Sommer an der Stamford Bridge vor allem von der lange ungeklärten Personalie Antonio Conte. Dass der Italiener gehen würde, war durchaus anzunehmen gewesen. Doch bis zur endgültigen Trennung vergingen etliche Wochen inklusive widersprüchliche Statements von verschiedenen Seiten.

Mittlerweile hat Maurizio Sarri übernommen, der aus Neapel kommt und abgesehen von der Nationalität nur wenig mit Conte gemein hat. Sarri raucht Kette, den Trainingsanzug zieht er dem feinen Zwirn vor, er gilt nicht als ausufernd emotional und seine Idee von Fußball trägt in ihrem Kern die Schönheit des Spiels. Von Contes Pressing-Maschine, die 2016 noch die Meisterschaft nach London gebracht hatte, wird womöglich nicht allzu viel übrig bleiben.

Personell sind die ersten Rochaden bereits durch. Thibaut Courtois zieht es nach einer starken WM nach Madrid, für ihn holten die Blues den Basken Kepa Arrizabalaga. Satte 80 Millionen Euro ließen sich die Londoner den Transfer kosten – die höchste jemals gezahlte Ablöse für einen Schlussmann.

23 Millionen weniger, aber immer noch reichlich Geld floss aus Teambesitzer Roman Abramowitschs Tasche nach Neapel für Mittelfeldmann Jorginho, der Sarri an die Stamford Bridge folgte. Zudem erhielt das Team für Courtois aus Madrid nicht nur Ablöse, sondern auch Mittelfeldmann Mateo Kovavic. Eigentliche eine überschaubare Zahl personeller Bewegungen, doch sie reichten für einen Sommer in den englischen Klatschspalten.

Nun, da die Possen um Conte und den schon länger abwanderungswilligen Courtois beendet sind, scheinen die Steine im Rucksack des Sommers abgeworfen. Sarri darf nun zeigen, was er kann – wobei Vorsicht geboten ist: Bei seinen vorherigen Stationen in Perugia und Neapel benötigte der Coach jeweils gewisse Anlaufzeiten, um seine Mannschaften fußballerisch in Form zu bringen. Da große Teile des Kaders die WM in Russland bestritten, ist das Zeitfenster zur Einübung der Mechanismen weiter geschrumpft, was für einen eher durchwachsenen Auftritt in Huddersfield spricht.

Mögliche Aufstellung FC Chelsea

Von seiner Topelf wird der FC Chelsea gegen Huddersfield noch ein gutes Stück entfernt sein. Vor allem die bei der WM hochfrequentierten Akteure, etwa Eden Hazard oder N’Golo Kanté, werden dem Team wohl noch nicht helfen. Somit dürfte sich schon zu Beginn der Saison die Breite des Kaders auszahlen.

Kepa – Azpilicueta, Luiz, Cahill, Alonso – Barkley, Fabregas, Jorginho – Batshuayi, Morata, Piazon

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FC Chelsea – Huddersfield Town im TV oder Livestream

Die Premier-League-Partie zwischen dem FC Chelsea und Huddersfield Town können deutsche Fans beim kostenpflichtigen Streaming-Dienst DAZN verfolgen. Anpfiff ist am 11. August um 16. Uhr.

 

Liveticker und Statistiken