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Die Jazz werden vor allem offensiv besser auftreten müssen. Gleich nach dem vierten Spiel sagte Utah-Coach Snyder, dass sein Team 22 Würfe am Ring vergab. Dabei gab es eine Menge offener Würfe und sein Team müsse hier besser abschließen. Gleichzeitig honorierte er jedoch auch die Leistung der Rockets, die heute wirklich gut waren.

Houston zeigte in Spiel 4 nämlich eine interessante Entwicklung. Vor allem Chris Paul nutzte immer wieder das Absinken von Rudy Gobert aus, um Würfe auf der Mitteldistanz zu nehmen. So verwies auch Mike D’Antoni darauf, dass seine Mannschaft mehr als nur ein Dreier werfendes Team sei. Paul sei aus der Mitteldistanz gut, Harden kann immer zum Korb ziehen und mit Capela hat man auch unter dem Korb einen starken Mann.

Diese Vielseitigkeit war auch für die gute Jazz-Defensive nicht zu stoppen. Zwar hielten sie Houston bei „nur“ 100 Punkten, doch gleichzeitig war die Offensiv zu schlecht und es wurde klar, warum Houston insgesamt das etwas bessere Team war, obwohl Ryan Anderson und Joe Johnson heute gar nicht zum Einsatz kamen.

Houston hat nun also die Chance, zu Hause den Einzug in die Western Conference Finals klar zu machen. Gerade für Chris Paul ein besonderes Spiel und aufgrund seiner schlechten Erfahrungen mit den Clippers, kann man davon ausgehen, dass er hochkonzentriert auftreten wird um endlich in die ersten Conference Finals in seiner Karriere einzuziehen.

Die Jazz müssen die Enttäuschung und Frustration ablegen. Auf dem Weg in die Kabine hörte man nach dem Spiel beispielsweise Donovan Mitchell, der sich frustriert über die vielen Pfiffe für James Harden äußerte:„Wenn es das ist, was Harden für seinen MVP-Titel braucht – f*ck it“. Frustration spielt also eine große Rolle und kann für Motivation sorgen. Letztlich wäre Konzentration aber wichtiger, traf Mitchell in den letzten drei Spielen nie besser als 33%.

Houston hat also alle Vorteile auf ihrer Seite und so kann man davon ausgehen, dass sie von ihren Fans angetrieben werden und so den Einzug in die Western Conference Finals klar machen.

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1,13
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Houston Rockets – Utah Jazz NBA Playoff Serie

Spiel 1: HOU – UTA  110-96

Spiel 2: HOU – UTA 108-116

Spiel 3: UTA – HOU 92-113

Spiel 4: UTA – HOU 87-100

Stand: 3-1 Houston Rockets

Nachdem sich Houston dank des Erfolges im dritten Spiel bereits den Heimvorteil zurückerkämpfen konnten, legten sie in Spiel 4 nach und erspielten sich dank des 100-87 Erfolges in Utah den ersten Matchball in dieser Serie. James Harden (24 Punkte) und Chris Paul (27 Punkte, 12 Rebounds, 6 Assists) gingen einmal mehr voran und sorgten für den Sieg der Rockets.

Von Beginn an übernahm Houston das Kommando. Passenderweise erzielte Chris Paul, der heute der beste Mann auf dem Feld war, die ersten Punkte des Spiels und Utah schaffte es nicht, mitzuhalten. Nach sechs Minuten führten die Gäste auf Houston 11-3 und konnten die Führung im Anschluss halten. 19-21 stand es noch einmal aus Sicht der Jazz, doch die Rockets gewannen Viertel Nummer 1 letztlich mit 30-23.

Im zweiten Spielabschnitt ging es dann ganz schnell und plötzlich führte das Team von Coach Mike D’Antoni mit 15 Punkten Unterschied. Utah riss sich aber erfreulicherweise nochmal zusammen und setzte zu einer kleinen Aufholjagd an. Eine Minute vor der Halbzeit verkürzte Donovan Mitchell noch einmal auf 48-53 und auf einmal schien das Spiel wieder offen. Ein 5-0 Lauf der Gäste sorgte dann aber für den Halbzeitstand von 58-48 aus Sicht der Rockets.

Das dritte Viertel startete dann ähnlich wie das Zweite und schnell führte Houston wieder mit 15 Punkten. Diesmal kamen die Jazz aber nicht so schnell wieder heran und der Vorsprung wuchs weiter bis auf 19 Punkte an. Beim Stand von 65-79 aus Sicht der Heimmannschaft ging es dann in die letzte Viertelpause, doch es schien unwahrscheinlich, dass Utah noch einmal herankam.

Weiterhin ohne Ricky Rubio steckte das Team von Coach Quin Snyder aber nicht auf. Sechs Minuten vor dem Ende waren sie erneut auf fünf Punkte ran, doch wieder hatte Houston die richtige Antwort parat. Mit all ihrer Klasse und Erfahrung setzten sie sich wieder ab und gewannen das Spiel letztlich verdient mit 100-87. Eine ärgerliche Niederlage für Utah, denen heute aber nicht nur Rubio, sondern auch ein wenig Wurfglück fehlte. Sie trafen nur 38,6% ihrer Würfe und leisteten sich außerdem 16 Ballverluste.

Zudem scorten auf Seiten der Jazz nur Mitchell (25 Punkte), Ingles (15) und Gobert (11) zweistellig. Zudem verletzte sich auch noch Dante Exum am Oberschenkel und erste Diagnosen deuteten darauf hin, dass er in Spiel 5 nicht spielen kann. Schlechte Voraussetzungen also für das eventuelle Saisonfinale der Jazz.

 

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