Unser Tipp: Sieg Houston Rockets

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Wenn die Houston Rockets und die Utah Jazz in der Nacht von Sonntag auf Montag zum ersten Mal aufeinandertreffen, hat man bereits einen Eindruck der anderen Serien. Ihr Spiel wird das letzte erste Spiel der Playoffs 2019 sein und sicherlich gehört diese Serie zu den interessantesten und spannendsten Serien in Runde 1.

So trifft der Viertplatzierte der Western Conference auf den Fünftplatzierten und es ist nicht wirklich einfach einen Favoriten auszumachen. Die Rockets gehörten in der vergangenen Saison zu den Titelfavoriten und scheiterten nur knapp in sieben Spielen an den Warriors in den Western Conference Finals. In diesem Jahr präsentierten sie sich aufgrund einiger Trades zunächst etwas schwächer, doch was James Harden ablieferte war unfassbar und machte die Rockets zum Ende der Saison doch wieder zu einem der Top-Favoriten.

Auf der anderen Seite steht ein Team aus Utah, dass neben den Pacers die beste Defensive aller Playoff-Teams hat. Nach durchwachsenem Start in diese Saison festigten sich ihre Leistungen letztlich aber auch und sie hatten nur drei Siege weniger als die Rockets. Mitchell, Gobert und Rubio tragen das Team, doch mit Ingles, Crowder, Favors oder auch Korver ist die Mannschaft stark besetzt. Sie malen sich gegen die Rockets also durchaus Chancen aus.

Im vergangenen Jahr trafen die Rockets und Jazz in Runde 2 aufeinander und Houston setzte sich damals gegen die Jazz mit 4-1 durch. Paul und Harden dominierten auf Seiten der Rockets, doch vor allem Paul ist in dieser Saison nicht ganz so stark. Zudem sammelte Utah auch Erfahrung und wird versuchen diese Erfahrung zu nutzen.

In der regulären Saison trafen die beiden Mannschaften viermal aufeinander. Utah erwischte die Rockets zu Saisonbeginn auf dem falschen Fuß und gewann dank 38 Punkten von Donovan Mitchell mit 100-89. Auch das zweite Spiel entschieden die Jazz Anfang Dezember für sich, als sie die Rockets bei 91 Punkten hielten und mit 118-91 klar gewinnen konnten.

Elf Tage später gab es dann aber die Revanche der Rocktes. Obwohl Houston erneut nur 102 Punkte erzielte, führte Harden sein Team mit 47 Punkten zum Sieg und verkürzte damit den Vorsprung in der internen Serie auf 1-2. Das vierte und letzten Spiel gab es dann Anfang Februar. Wieder war Harden mit 43 Punkten nicht zu stoppen und diesmal gewannen die Rockets klar, mit 125-98.

Beide Teams konnten also in fremder Halle gewinnen und jeweils zwei Siege einfahren. Houston hat natürlich den Heimvorteil auf ihrer Seite, doch die Jazz wollen sich für das Playoff-Aus revanchieren und erhoffen sich gute Chancen. Zu Recht, sollten sie es irgendwie schaffen, James Harden ansatzweise kontrollieren zu können.

Situation Houston Rockets (4. Platz: 53 Siege – 29 Niederlagen)

Houston gewann in der vergangenen Saison 12 Spiele mehr (65-17) und zeigte sich vor allem zum Start dieser Saison unfassbar schwach. Mitte Dezember standen sie mit einer Bilanz von 11-14 auf dem 14. Platz der Western Conference und die Kritik war riesig. Nach den Abgängen von Ariza und Mbah a Moute ging auch das Carmelo Anthony Experiment schief und plötzlich stand die ganze Saison auf der Kippe.

Doch völlig überraschend legte James Harden einen Schalter um und übernahm für die Houston Rockets. Beginnend mit Pleite Nummer 14, bei der Harden 35 Punkte erzielte, startete er einen Run in dem er über drei Monate verteilt, im Schnitt mehr als 40 Punkte erzielte und dabei außerdem sieben Rebounds einsammelte und sieben Assists verteilte. Selbst Verletzungen von Capela und Paul hielten ihn nicht auf und er führte sein Team zu 28 Siegen in 40 Spielen.

Harden historische Werte sind kaum wieder zu geben, scorte er beispielsweise in drei Spielen hintereinander 57, 58 und 48 Punkte, übertraf zweimal das 60-Punkte-Plateau, lieferte ein 50-Punkte Triple Double ab und war der Alleinunterhalter in der Offensive der Rockets. Erst als Paul und Capela wieder da waren, kehrte ein Rhythmus bei den Rockets ein und plötzlich waren sie wieder ein Team, das um den Titel spielen kann.

Es war allein Hardens Verdienst, dass Houston sich wieder ins Playoff-Feld und sogar bis in die Spitzengruppe der Western Conference spielte. Seit dem All-Star Game gewannen sie 20 von 25 Spielen und gehörten zu den heißesten Teams der Liga. Leider verloren sie am letzten Spieltag gegen die Thunder mit 111-112 und landeten daher nur auf Rang 4.

Da sich Houston zudem im Laufe der Saison mit Spielern wie Austin Rivers, Iman Shumpert und Kenneth Faried verstärkte, die allesamt gut ins System der Rockets passen und außerdem ihre Verletzungen auskurierten, gehen sie voller Zuversicht in die Playoffs und diese Serie. Sie sind erfahrener und insgesamt etwas besser besetzt als Utah, so dass sie außerdem dank ihres Heimvorteils und dem überragenden Harden, der Favorit sind und eine Runde weiter kommen sollten.

Situation Utah Jazz (5. Platz: 50 Siege – 32 Niederlagen)

Die Utah Jazz hoffen natürlich die Rockets ausschalten zu können und ähnlich wie im vergangenen Jahr in Runde 2 einziehen zu können. Damals setzten sie sich überraschenderweise gegen die Thunder in Runde 1 durch, hatten anschließend aber keine Chance gegen die Rockets. Diesmal soll es anders aussehen, scheinen die Jazz etwas erfahrener und abgezockter zu sein.

Ähnlich wie die Rockets, hatten aber auch die Jazz zu Saisonbeginn ein paar Probleme. Mit einer Bilanz von 11-13 standen auch sie zu Saisonbeginn ebenfalls im unteren Bereich der Tabelle der Western Conference. Selbst Anfang Januar sah das Bild kaum besser aus und bei einer Bilanz von 20-21 waren plötzlich auch die Playoffs in Gefahr. Ansatzweise ähnlich wie James Harden in Houston, nahm sich nun aber Donovan Mitchell der Offensive der Jazz an, steigerte sein Scoring von Dezember auf Januar um 9 Punkte und führte sein Team zu neun Siegen aus zehn Spielen.

Die Bilanz war plötzlich positiv und die Probleme die Mitchell zu Saisonbeginn hatte waren vergessen. Utah profitierte dabei von einem einfachen Programm, was neben Mitchell auch Gobert erlaubte endlich zu seiner dominanten Form zu finden. Die Defensive wurde immer besser, Joe Ingles erwies sich in dieser Zeit als bester Vorlagengeber und das Team von Coach Quin Snyder fand immer besser zusammen.

Bis zu All-Star Pause hatte sich das Team aus Salt Lake City eine 32-25 Bilanz erspielt und gehörte plötzlich wieder ins Playoff-Feld der Western Conference. Mit 18 Siegen in den letzten 25 Spielen zeigten sie sich zum Ende der Saison ähnlich stark wie die Rockets. Mehrere Siegesserien über vier und sieben Spiele stärkten das Selbstvertrauen weiter und vor allem der Sieg über Denver im vorletzten Spiel, bei dem Mitchell 46 Punkte erzielte, war wertvoll.

Im letzten Spiel gab es dann noch eine Pleite gegen die Clippers, doch Snyder schonte viele seiner Spieler hier. Daher ergriff Rookie Grayson Allen die Chance und sorgte mit 40 Punkten für ein Career High, gleichzeitig bot er sich damit als Alternative für die Playoffs an. Problematisch könnte allerdings sein, dass Rubio zuletzt angeschlagen war und so bleibt abzuwarten, wie fit die Jazz tatsächlich in die Serie gehen können.

Fakt ist, dass sie nicht chancenlos sind und als Team die beste Verteidigung der Western Conference-Playoff Teams haben. Sie sollten damit die besten Chancen haben, Harden zu stoppen, allerdings mussten sie in den letzten beiden Partien bereits 47 und 43 Punkte zulassen. Finden sie jedoch ein Mittel um ihn zu stoppen, haben sie tatsächlich die Chance für ein Upset zu sorgen.

X-Faktor: Jae Crowder

Jae Crowder ist sicherlich nicht der auffälligste Spieler der Jazz, doch er könnte für die Jazz zum entscheidenden Mann werden. Obwohl er als Power Forward gelistet ist und nur elf Spiele in dieser Saison startete, ist er vermutlich derjenige, der sich größtenteils um James Harden kümmern wird.

Interessante Szenen spielten sich in diesem Bezug beim letzten Spiel gegen die Clippers ab. Clippers Guard Patrick Beverly, Ex-Teamkollege von Harden, schien Crowder ein paar Tipps zu geben, wie man am besten gegen Harden verteidigt und Crowder hörte genau zu. Sicherlich werden auch Spieler wie Mitchell oder Exum, der bereits in einigen Saisonspielen stark gegen Harden verteidigte, Minuten gegen Harden bekommen, doch Crowder gehört sicherlich auch dazu.

Zudem ist Crowder mit fast 12 Punkten pro Spiel ein wichtiger Bestandteil der Jazz-Offensive und wird daher umso gefordert sein. Findet er Wege Harden zu stoppen und kann gleichzeitig offensiv etwas zum Spiel beitragen, hat er das Potenzial zum Schlüsselspieler zu werden, hinter den Stars wie Gobert, Mitchell oder Rubio. Die Augen sollte also auf Crowder gerichtet sein, der eventuell sogar in die Starting Five rutschen könnte.

Houston Rockets – Utah Jazz Serien-Tipp

Houston scheint auf den ersten Blick in dieser Saison offensiv nicht so stark zu sein, wie im vergangenen Jahr. Doch die Statistiken sind aufgrund des schwachen Saisonstarts ein wenig verfälscht, feuerten die Rockets zuletzt wieder aus allen Rohren und brachen mit 27 getroffenen Dreier sogar in einem Spiel den NBA-Rekord.

Allerdings wartet mit Utah eine der besten Verteidigungen der Liga. Das Problem ist allerdings, dass Houston individuell sehr stark ist und Harden und Paul, der letztes Jahr überragte, im 1-gegen-1 nicht zu stoppen sind, so dass immer der Pass nach außen möglich ist. Utah wird sich versuchen darauf einzustellen und neben der Team-Defensive ist die 1-gegen-1 Verteidigung von zentraler Bedeutung.

Am Ende scheint Houston allerdings ein paar Vorteile auf ihrer Seite zu haben. Harden und Paul sind sowieso kaum zu stoppen. Verteidigen können die Rockets mit Capela, Tucker und Shumpert auch gut und insgesamt sind sie dann doch etwas besser besetzt. In Utah gab es zudem einige angeschlagene Spieler, so dass noch unklar ist, wer wie fit ist.

Die Jazz werden natürlich alles versuchen und gehen voller Selbstbewusstsein in diese Serie. Doch die Rockets haben genug Personal um es mit Mitchell, Gobert und Co. aufzunehmen. Man darf einen harten Fight erwarten und Utah wird sich sicherlich etwas besser als im letzten Jahr präsentieren. Doch aufgrund des Heimvorteils und der wieder gefundenen Stärke der Rockets, wird Houston diese Serie gewinnen können. Dafür brauchen sie aber mindestens sechs Spiele, da die Jazz ihnen alles abverlangen werden.

Houston Rockets in 6

Spiel 1:

Heimvorteil Houston, Unsicherheit in Bezug auf die Gesundheit der Jazz-Spieler und ein Harden, der natürlich auch in den Playoffs überzeugen will. Spiel 1 steht also ganz im Zeichen der Rockets, die außerdem ein klares Zeichen setzen wollen, in Bezug darauf, dass Utahs gute Defensive nichts gegen die Rockets-Offensive ausrichten kann. Zudem bleibt für Houston noch das große Ziel des Titels und ein guter Start in die Playoffs wäre daher auch für das Selbstvertrauen von Coach Mike D’Antonis Team wichtig.

Utah wird sich an die Erfolge der regulären Saison erinnern und natürlich alles dafür tun müssen, Harden zu stoppen. Allerdings zeigten sich die Rockets in den letzten Wochen wieder vielseitiger, so dass die Jazz sicher ein Spiel brauchen um sich an die vielseitigeren Rockets zu gewöhnen. Es wird ein harter Fight, doch am Ende gewinnt Houston Spiel 1 und ihnen gelingt ein guter Start in die Playoffs 2019.

Tipp: Houston Rockets

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