• Spiel 1: SAS – HOU 99-126
  • Spiel 2: SAS – HOU 121-96
  • Spiel 3: HOU – SAS 92-103
  • Spiel 4: HOU – SAS 125-104
  • Spiel 5: SAS – HOU 110-107 (OT)
  • Stand: 3-2 San Antonio Spurs

Die Serie zwischen den San Antonio Spurs und den Houston Rockets hält was sie verspricht und entwickelte sich in Spiel 5 zum bisher packendsten Fight der beiden Teams. Nachdem die Rockets durch einen starken Auftritt in Spiel 4 die Serie ausgleichen konnten, schlugen die Spurs in Spiel 5 zurück. Dominant war ihr Auftritt jedoch keinesfalls, brachte es Rockets Coach D’Antoni gut auf den Punkt, als er sagte, dass beide Teams den Sieg verdient gehabt hätten.

Am Ende gingen jedoch die Spurs mit einem Sieg vom Feld, nachdem sie die Rockets in einem harten Kampf mit 110-107 nach Verlängerung besiegt hatten. Manu Ginobili wurde dabei zum Matchwinner, steuerte er in 32 Minuten 12 Punkte von der Bank bei und war in den spielentscheidenden Situationen für seine Mannschaft zur Stelle.

Das Heimteam aus San Antonio erwischte den etwas besseren Start und führte nach gut fünf Minuten bereits mit 20-11. James Harden und Patrick Beverly brachten die Rockets dann aber wieder auf zwei Punkte ran (22-24) und Houston ging sogar dank Lou Williams kurzzeitig in Führung. Die Spurs ließen sich davon jedoch nicht aus der Ruhe bringen und gewannen das Viertel letztlich mit 32-29.

Im zweiten Spielabschnitt blieb die Partie dann spannend und keines der Teams konnte sich absetzen. Vor allem defensiv konnte keiner dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Das Fehlen von Tony Parker und Nene fiel auf der anderen Seite jedoch auch nicht ins Gewicht und es war ein Duell auf Augenhöhe. Houston hatte zur Halbzeit beim Stand von 60-58 die Nase vorn.

Ein 12-5 Lauf der Rockets zum Start des dritten Viertels brachte sie denn schnell mit 72-63 in Führung und plötzlich wuchs der Druck auf San Antonio. Diese wusste wiederum damit umzugehen, und erkämpften sich bis zum Ende des Viertels die Führung zurück. In der Mitte des dritten Viertels verletzte sich allerdings Kawhi Leonard als er unglücklich auf James Hardens Fuß trat. Leonard spielte weiter, war aber nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte.

Auch wenn die Spurs führten (86-85), sprachen die Vorzeichen durch die Verletzung von Leonard vor dem letzten Viertel eher für die Rockets, die es jedoch nicht schafften, sich im letzten Viertel abzusetzen. So entwickelte sich eine spannende Schlussphase. Eine Minute vor dem Ende brachte James Harden seine Rockets mit 101-99 in Führung, doch der 39jährige Manu Ginobili drehte an der Zeitmaschine und glich das Spiel mit einem sehr unnachahmlichen Korbleger zum 101-101 aus. Da kein Team im Anschluss treffen konnte, ging es in die Verlängerung.

Hier waren es dann erneut die Rockets, die dank Ryan Anderson 47 Sekunden vor dem Ende in Führung gingen. Danny Greens Korbleger und Freiwürfe brachten die Spurs dann aber nochmal mit 110-107 in Führung und James Harden hatte die letzte Chance für die Rockets. Anstatt jedoch den Ball zu versenken, verlor er ihn fast und sein letzter Versuch, wurde dann geblockt. Erneut war es Ginobili der mit dem Block für die Entscheidung sorgte und den Spurs so den Sieg schenkte.

Spiel 6

Für beide Teams war Spiel 5 ein kräftezehrendes Spiel. Während in den ersten drei Vierteln von beiden Mannschaften stets mindestens 25 Punkte erzielt wurden, lautete das Endergebnis des letzten Viertels 16-15 für Houston. Die Verletzung von Nene verleitete den Rockets-Trainer dazu, heute nur eine sieben Mann Rotation zu spielen und damit auch an seine Zeit in Phoenix zu erinnern.

Die Spurs hatten auf der anderen Seite zum Ende zwei Ausfälle zu verkraften. Parker fehlte sowieso und auch Kawhi Leonard wurde in der Overtime nicht mehr von Coach Popovich berücksichtigt da er durch sein Umknicken zu stark eingeschränkt war. Nach dem Spiel ging es ihm aber merklich besser und er kündigte bereits an auf jeden Fall in Spiel 6 wieder dabei zu sein. Durch den Sieg haben sich Leonard und Co. Nun den ersten Matchball erspielt, den sie natürlich in Houston nutzen wollen. Houston bewies aber schon, dass sie sich zu wehren wissen, doch vor allem in der Schlussphase von Spiel 5 war es immer wieder Harden, der den Ball lange hielt und das Spiel statisch werden ließ.

Da die Rockets nur 33% ihrer Dreier trafen (Harden selbst sogar nur 4-15), wäre eine Alternative der Zug zum Korb gewesen. Dies versuchten sie natürlich, doch das Fehlen von Nene wurde unter den Brettern dann doch hin und wieder spürbar. Auf der anderen Seite fingen die Spurs die Ausfälle von Parker und Leonard hervorragend auf und vor allem Ginobili und Simmons überzeugten mit jeweils 12 Punkten von der Bank. Am Ende war das Glück auf Seiten des Heimteams, die jedoch auch den Kampf um die Rebounds gewinnen konnten und sich acht Ballverluste weniger als die Gäste leisteten. Trotzdem war das Spiel am Ende auf des Messers Schneide.

Spiel 6 findet nun wieder in Houston statt und natürlich werden die Spurs alles dafür geben um den Einzug in die Conference Finals klar zu machen. Houston wird sich jedoch nicht kampflos geschlagen geben und ein siebtes Spiel erzwingen wollen. Letztlich denke ich jedoch, dass die Spurs im Vorteil sind. Sie können die Rockets gut verteidigen, ließen bei den beiden Niederlagen vor allem defensiv die Einstellung vermissen. Da sie wissen, dass ein Spiel 7 mit Risiko verbunden ist, werden sie alles versuchen um das sechste Spiel zu gewinnen. Die Erfahrung, der Wille und der gute Coach machen am Ende den Unterschied aus und so denke ich, dass die Spurs gewinnen und auswärts eine Runde weiter kommen. Der Spread spricht auch klar für die Spurs, was einen Tipp weiter rechtfertigt.

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