• Spiel 1: SAS – HOU 99-126
  • Spiel 2: SAS – HOU 121-96
  • Spiel 3: HOU – SAS 92-103
  • Stand: 2-1 San Antonio Spurs

Dejounte Murray war die Antwort auf die Frage, wer Tony Parker als Starter bei den San Antonio Spurs ersetzen soll. Damit konnte Coach Gregg Popovich zumindest zu Beginn seine ursprüngliche Rotation beibehalten, kam Murray insgesamt aber auf gerade einmal 14 Minuten Einsatzzeit. Schaden sollte dies den Spurs jedoch nicht, lieferten sie eine konzentrierte Vorstellung ab und gewannen sie Spiel 3 in Houston mit 103-92.

Für die Rockets ist der erkämpfte Heimvorteil also wieder weg und vor Spiel 4 stehen sie ein wenig unter Druck, den Heimvorteil nicht plötzlich komplett zu verschenken und das dritte Spiel in Folge zu verlieren. Dabei versuchten sie bereits in Spiel 3 alles um die Heimpleite zu verhindern, doch trotz der 43 Punkte von James Harden, reichte es am Ende nicht und das Spiel ging verloren. Das Spiel startete jedoch zunächst relativ ausgeglichen. San Antonio erwischte den etwas besseren Start, doch die Rockets hielten dagegen und konnten das erste Viertel mit 21-19 gewinnen. Keine Mannschaft tat sich in dieser Zeit hervor.

Viertel Nummer 2 lief dann etwas besser für die Spurs, die jedoch erst zwei Minuten vor dem Ende des Viertels zum ersten mal in Führung gingen. Interessant war sicher das Auftreten von LaMarcus Aldridge. Nachdem er in den ersten Spielen überhaupt nicht zurechtkam, defensiv immer wieder schlecht aussah und Popovich davon sprach, dass er nicht 100%ig fit ist, schien er von den schlechten Leistungen motiviert und war deutlich aktiver. Allein im zweiten Viertel blockte er drei Würfe und half mit, die Spurs in Führung zu bringen.

In Halbzeit konnten die Spurs die 43-39 Führung dann zunächst weiter ausbauen. Danny Green verwandelte einen Dreier zum 55-45 und in Houston merkte man spätestens hier, dass die Spurs auch ohne Parker verdammt gefährlich sind. James Harden erzielte in der Folge die nächsten zehn Punkte für die Rockets und plötzlich war das Spiel beim Stand von 56-55 für San Antonio wieder ausgeglichen. Die Spurs gewannen das Viertel dann aber doch noch mit zwei Punkten Unterschied und hatten zum Ende des Viertels den Vorteil auf ihrer Seite (72-66). Houston gab sich im letzten Viertel natürlich nicht auf, doch die Spurs konnten ihre Führung letztlich souverän über die Zeit bringen. Coach D’Antoni zollte den Gästen aber nicht besonders viel Respekt, sagte er, dass San Antonio nichts Außergewöhnliches machte, sondern die Rockets einfach schlecht spielten.

Spiel 4

In D’Antonis Worten war eine Menge Wahrheit. So trafen Anderson, Ariza, Beverly, Nene, Eric Gordon und Lou Williams gemeinsam nur 12 ihrer 51 Würfe. Vor allem Ryan Anderson stand mit nur 2 Punkten total neben sich, nahm nur vier Würfe und konnte in keinster Weise an seine Leistungen aus den ersten beiden Spiele anknüpfen. Doch nicht nur die Unzulänglichkeiten der Rockets, sondern auch gleichzeitige Leistungssteigerungen der Spurs sorgten am Ende für den Sieg der Gäste. LaMarcus Aldridge ist hier natürlich in erster Linie zu nennen, konnte er mit 26 Punkten endlich die Leistung bringen, die man von ihm erwartet. Zudem machte er einen mobileren Eindruck und half den Spurs wo er nur konnte.

Kawhi Leonard erzielte ebenfalls 26 Punkte und rundete seine erneut gute Leistung mit 10 Punkten und 7 Rebounds ab. Defensiv hatte er Harden heute nicht so gut im Griff wie in Spiel 1, doch da der Rest des Rockets-Teams heute so schwach war, konnten auch Hardens 43 Punkte nichts am Ausgang der Partie verändern. Coach Popovich zeigte sich alles in allem aber zufrieden. Auch wenn seinem Team die Disziplin im 1-gegen-1 nicht zu foulen, teilweise fehlte, hielten sich die Spieler an die Vorgaben keine Shooter freistehen zu lassen und die Rockets so in keinen Rhythmus kommen zu lassen.

Ausruhen können sich die Spurs darauf jedoch nicht, führen sie erst mit 2-1 und würde ein Heimsieg der Rockets die Serie zu einer Best-of-Three Serie machen. Es ist jedoch fraglich wie die Rockets damit zurechtkommen, wenn sie ihr Spiel nicht wie gewohnt aufziehen können. Natürlich zeigten sie in der regulären Saison gute Leistungen, doch ähnlich wie bei den ersten Erfolgen der Warriors vor einigen Jahren, darf die Frage gestellt werden, ob die Rockets auch beim Wegfall des 3-Punkte-Wurfes noch gefährlich genug sind, um ein Team wie die Spurs zu besiegen.

In Spiel 4 rechne ich damit, dass die Rockets auf jeden Fall etwas besser auftreten als in Spiel 3. Sollten die Rollenspieler ihre Würfe treffen, wird es für die Spurs direkt schwerer, da sie davon ausgehen können, dass James Harden erneut überzeugen wird. Außerdem muss auch Aldridge erstmal beweisen, dass er seine Schwächephase tatsächlich überwunden hat. Da Houston zudem die Fans im Rücken hat und sie bereits in Spiel 1, sowie in der regulären Saison bewiesen, dass sie dagegenhalten und gewinnen können, denke ich, dass Houston heute nochmal zurückschlägt. Sie gewinnen Spiel 4 und gleichen damit zum 2-2 aus.

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