• Spiel 1: HOU – OKC 118-87
  • Stand: 1-0 Houston Rockets

Im Duell der wohl größten MVP-Kandidaten in dieser Saison entschied James Harden das erste Duell klar für sich. Dabei war er in allen Belangen überlegen, führte sein Team zum Sieg und war auch statistisch der klar bessere Spieler als Westbrook, der in Spiel 1 enttäuschte und vor allem im Match-Up mit Patrick Beverly große Probleme hatte.

Auch das Ergebnis spricht Bände, ist ein 31-Punkte Sieg in den Playoffs sehr deutlich. Dabei war der Spielverlauf aber nicht ganz so klar, wie man es vielleicht erwarten könnte. OKC startete nämlich besser ins Spiel und führte nach dem ersten Viertel mit 29-27. Houston kam dann allerdings selbst etwas besser ins Spiel und erspielte sich nach und nach eine Führung.

Anfang der zweiten Halbzeit schraubten sie ihre Führung auf 10 Punkte hoch, doch die Thunder schlugen nochmal zurück und verkürzten auf 62-64. Patrick Beverly brachte die Rockets dann aber wieder in Führung und belegte, warum er heute neben Harden Mann des Spiels war.

Beverly kam nämlich auf insgesamt 21 Punkte, 10 Rebounds, 3 Assists und 2 Steals und traf acht seiner 13 Würfe. Sein Gegenüber, Russell Westbrook, stellte er damit in den Schatten, kam er auf „nur“ 22 Punkte (6-23 aus dem Feld), 11 Rebounds und 7 Assists, außerdem leistete sich Westbrook 9 Ballverluste.

Der eigentliche Konkurrent Westbrooks, James Harden, zeigte sich deutlich stärker. 37 Punkte, 7 Rebounds und 9 Assists standen für ihn zu Buche und im vierten Viertel brachte er das Spiel für die Rockets nach Hause. Sie gewannen verdient und machten klar, warum sie der Favorit in dieser Serie sind.

Aussicht Spiel 2

Russell Westbrook sagte nach dem ersten Spiel, dass die Thunder besser spielen müssen und es natürlich mit seiner Leistung startet. Allein durch seine 17 Fehlwürfe und 9 Ballverluste, war er an 26 Angriffen beteiligt, in denen die Thunder ohne Punkte blieben. Doch nicht nur Westbrook enttäuschte, denn auch Victor Oladipo steht als vermeintlich zweitbester Offensivspieler der Thunder in der Pflicht.

Er leistete sich zwar nur einen Ballverlust, vergab jedoch 11 von 12 Würfen, wodurch er und Westbrook gemeinsam nur 20% ihrer Würfe trafen. Der Rest des Teams traf 50% der Würfe, sodass der vermeintliche MVP Westbrook, wohl zwangsläufig die Verantwortung auf sich nahm.

Houston hatte da schon etwas mehr Glück, da Harden super drauf war und auch Beverly (2 Punkte) und Nene (15 Punkte, 7-8 aus dem Feld) überzeugten. Gordon, Williams, Ariza und Anderson blieben dafür aber blass und können ihre Leistung sicher noch steigern.

Das erste Spiel machte klar, dass die Rockets insgesamt wohl besser drauf sind und es für OKC sehr schwer wird. Die Optionen die Coach Mike D’Antoni zudem noch hat, sollte den Houston-Fans weiteren Mut geben, die auf Grund der derzeitigen Situation auch relativ entspannt in das zweite Spiel gehen können.

Houston machte viel richtig und die Thunder sind nun gefordert. Sollte Westbrook weiter so schwach spielen wird ein Sieg kaum möglich sein, doch selbst wenn er besser drauf ist, glaube ich nicht, dass OKC ein Spiel in Houston gewinnen kann. Daher sollte der Tipp auf die heimstarken Rockets gehen.

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