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Sicherlich ist schade, dass durch Iguodalas Ausfall in den letzten drei Spielen und Pauls Ausfall in Spiel 6 beide Teams nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Auch für Spiel 7 bleibt fraglich, wer spielen kann, wobei die Chancen von Iguodala etwas besser scheinen. Doch die Ausfälle werden nicht als Ausreden gelten dürfen und so werden beide Teams natürlich trotzdem alles geben.

Für Houston wird fraglich, wer für Paul in die Bresche springen kann und auch, wer sich als dritte und vierte Option erweisen wird. In Spiel 6 ging Harden erwartungsgemäß mit 32 Punkten voran und auch Eric Gordon wusste mit 19 Punkten zu überzeugen. Gerald Green steuerte von der Bank 11 Punkte bei und Trevor Ariza erzielte sogar 14 Punkte. Ariza traf aber nur 6 von 18 Würfen und war mit dafür verantwortlich, dass die Rockets insgesamt nur 40,3% aus dem Feld trafen.

Coach D’Antonis Ziel für die Rockets war, 45 bis 50 Dreier zu werfen, um die Chance auf viele Punkte zu erhöhen. Letztlich wurden es zwar nur 39, doch seine Rockets trafen immerhin 15 und brachten sich damit vor allem im ersten Viertel in eine gute Position, da sie hier bereits acht Dreier trafen. Da Golden State heute jedoch selbst 16 Dreier (von 38) traf und Houston die Treffsicherheit in den folgenden Viertel verlor, reichte es am Ende nicht.

Schlussendlich spielen aber all die Statistiken keine Rolle und vor Spiel 7 werden die Karten neu gemischt. Die Vorteilte liegen vermutlich bei Golden State, da Chris Paul mit großer Wahrscheinlichkeit erneut fehlen wird. Sicherlich, der Heimvorteil mag eine Rolle spielen, doch die Warriors bewiesen bereits, dass sie in Houston gewinnen können und so könnte die Personalsituation letztlich entscheidend werden.

Auch die Erfahrung spricht für die Mannschaft von Meistertrainer Steve Kerr und sowohl Curry als auch Thompson und Durant zeigten sich in dieser Serie offensiv bereits voll auf der Höhe. Draymond Green blieb scoringtechnisch zwar blass, doch seine Werte in Spiel 6 (4 Punkte, 10 Rebounds, 9 Assists, 4 Steals, 5 Blocks) zeigten, dass auch er bereit ist.  Dementsprechend sind die Warriors die Favoriten und der Tipp sollte auf den amtierenden Meister gehen. Die Warriors ziehen somit zum vierten Mal in Folge in die Finals ein und haben sehr gute Chancen, den Titel zu verteidigen.

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Houston Rockets – Golden State Warriors NBA Playoff Serie

Spiel 1: HOU – GSW 106-119

Spiel 2: HOU – GSW 127-105

Spiel 3: GSW – HOU 126-85

Spiel 4: GSW – HOU 92-95

Spiel 5: HOU – GSW 98-94

Spiel 6: GSW – HOU 115-86

Stand: 3-3

Die Golden State Warriors haben es geschafft und die Serie gegen die Houston Rockets ausgeglichen. Dank ihres 115-86 Erfolges in Spiel Nummer 6 konnten sie den ersten Matchball des Teams um James Harden abwehren und ein entscheidendes siebtes Spiel erzwingen. Zu erwarten war dies durchaus, da das Spiel in Golden State stattfand und mit Chris Paul einer der wichtigsten Spieler auf Seiten der Rockets fehlte.

Houston ging aber trotzdem motiviert ins Spiels und Eric Gordon rutschte für den verletzten Paul in die Startaufstellung. Er war es auch, der nach zweieinhalb punktelosen Minuten den Bann für die Rockets brechen konnte und mit zwei Dreiern für die ersten Punkte Houstons sorgte. In der Folge kamen die Gäste aus Houston auch immer besser ins Spiel und erspielten sich eine 13-6 Führung. Zunächst wussten die Warriors sich zu wehren, doch Harden und Co. brannten ein Offensivfeuerwerk ab, während das Heimteam nicht zum Zug kam. Mit 39-22 konnten die Gäste das erste Viertel für sich entscheiden.

Den Fans stockte der Atem, denn der 17-Punkte-Vorsprung war sicherlich nicht zu erwarten.  Doch Stück für Stück kämpften sich die Warriors nun zurück in die Begegnung. Der Dreier fiel nun besser, doch vor allem die Defensive wurde von Minute zu Minute stärker. So verkürzten Curry und Co. phasenweise auf 49-55, gingen aber letzten Endes doch noch mit einem Rückstand von 51-61 in die Halbzeitpause.

Einmal mehr sollte es das dritte Viertel der Warriors sein, welches das Spiel drehte. Curry und Thompson trafen herausragend, Harden wurde immer besser kontrolliert und man merkte den Gästen aus Houston das Fehlen ihres zweiten Leaders plötzlich an. Ein 11-0 Lauf zu Beginn des dritten Spielabschnittes brachte die Mannschaft von Steve Kerr in Führung und schnell hatten die Fans den Glauben in ihr Team wiedergefunden. Houston wusste sich allerdings zur Wehr zu setzen und erspielten sich nochmal eine Führung (74-70). Golden State zeigte sich aber als Team gefährlich, fand immer wieder Wege zu scoren und setzte sich letztlich bis zum Ende des Viertels auf 84-77 ab.

Der sieben Punkte Rückstand ließ zwar erahnen, dass die Entscheidung erst im letzten Viertel fallen sollte, doch Golden State startete erneut furios und setzte sich mit einem 17-2 Lauf auf 101-79 ab. Spätestens jetzt war das Spiel entschieden und die Warriors bauten ihren Vorsprung sogar mit fortlaufender Spielzeit immer weiter aus. Nach schwachen Start entschieden sie die letzten drei Viertel mit 93-47 für sich und gingen als verdienter Sieger vom Feld (115-86).

Mann des Abends war fraglos Klay Thompson, der 35 Punkte erzielte und neun seiner 14 Dreier traf. Damit erinnerte er an das überragende Spiel 6 in den Conference Finals im Jahr 2016, als er seinen Warriors mit elf getroffenen Dreiern und 41 Punkten zum Sieg über die Oklahoma City Thunder verhalf. Durant (23 Punkte) und Curry (29 Punkte) unterstützten ihn heute stark und obwohl kein anderer Warrior zweistellig scorte, waren die Warriors am Ende nicht zu stoppen.

 

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