Die Vorfreude auf das Duell zwischen den Houston Rockets und den Golden State Warriors ist so kurz vor den Playoffs natürlich wieder groß. Doch wenn man sich den Saisonverlauf und die Ergebnisse der bisherigen Spiele anschaut und außerdem in Betracht zieht in welcher Form die beiden Mannschaften derzeit stecken, wird schnell klar, dass Houston heute der Favorit ist und die Chance hat, auch das vierte, direkte Duell gegen die Warriors zu gewinnen. Nichtsdestotrotz ist der amtierende Meister natürlich nicht zu unterschätzen, doch Houston scheint klare Vorteile auf ihrer Seite zu haben.

Tipp: Houston Rockets

Das erste Spiel gewannen die Rockets mit 107-86 in Houston. Spiel Zwei fand dann in Golden State statt und die Rockets setzen sich erneut durch, diesmal mit 135-134 nach Verlängerung, durch Game-Winner von Harden. Im letzten Spiel, welches vor gut drei Wochen erneut in Golden State stattfand, trat Houston ohne James Harden an, doch sie gewannen auch diese Partie mit 118-112. Daher sind sie auch heute favorisiert, zumal die Warriors seit Ende Februar keine zwei Spiele in Folge mehr gewinnen konnten und außer Form sind. Der Tipp sollte diesmal also auf Houston gehen.

Unser Tipp: Sieg Houston Rockets

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NBA – Houston Rockets (43-22) – Golden State Warriors (45-21)

Houston ist in absoluter Topform und derzeit die heißeste Mannschaft der Liga. Mit neun Siegen in Folge haben sie nicht nur die aktuell längste Siegesserie in der gesamten Liga, auch die die Art und Weise wie Houston spielt, macht sie aktuell zu einem der Top-Teams in der Western Conference. Nach dem furchtbaren Saisonstart sind sie nur noch 3,5 Spiele hinter Platz 1 im Westen und haben sogar noch Chancen an die Spitze der Tabelle zu klettern. Dementsprechend gut ist die Stimmung aktuell bei den Texanern.

Besonders erfreulich sind die Leistungen aufgrund der Tatsache, dass das Team nicht mehr so extrem von James Harden abhängig zu sein scheint. Nach seinem überragenden Lauf mit 32 Spielen, in denen er immer mindestens 30 Punkte erzielte und einige mal auch das 50-Punkte-Plateau übertraf, pendelten sich seine Werte in den letzten neun Spielen bei 33,6 Punkten pro Spiel ein. Houston gewann jedes dieser Spiele und konnte während dessen auf andere wichtige Elemente setzen.

Besonders auffällig ist vor allem die deutlich besser gewordene Defensive, die sich auch an Hand der Statistiken absehen lässt. Obwohl sie in den letzten fünf Spielen auf die Celtics, Raptors, Sixers, Mavs und Hornets trafen, ließen sie bei diesen fünf Siegen nur 97,8 Punkte im Schnitt zu. Zudem haben sich die während der Saison geholten Neuzugänge auch nach den Comebacks von Paul und Capela gut integriert und Houston hinterlässt plötzlich wieder einen ähnlich starken Eindruck, wie in der letzten Saison.

Selbstverständlich ist der amtierende Meister in der Lage, darauf zu reagieren und die Warriors bewiesen bereits innerhalb der letzten Spiele, dass eine schwache Leistung wenig über die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Mannschaft aussagt. Allerdings darf nach den letzten Wochen angezweifelt werden, ob das Team von Coach Kerr wirklich konzentriert auftreten wird. Sie verloren sechs der letzten zehn Spiele und gewannen vor gut einem Monat zum letzten mal zwei Spiele in Folge.

Dazu kommt, dass man sich zuletzt einige Aussetzer erlaubte, wie zum Beispiel in Portland (107-129), in Miami (125-126), in Orlando (96-103) oder auch gegen Boston (95-128) und zuletzt zu Hause gegen die Phoenix Suns (111-115). Dazu kam währenddessen eine der Niederlagen gegen die Rockets (112-118), so dass selbst vermeintlich erfreuliche Erfolge und gute Leistungen, wie gegen die Sixers (120-117) oder Nuggets (122-105) in den Hintergrund gerieten.

Dazu kam zudem, dass sich Kevin Durant leicht am Knöchel verletzte, Coach Kerr dabei erwischt wurde, wie er sagte, dass er von Draymond Greens „Sch****“ genug hat und Klay Thompson sich nach dem letzten Spiel sogar über die Fans beschwerte. Dabei bleibt eigentlich derzeit festzuhalten, dass die Warriors einfach schlecht spielen. Ein Grund dafür ist auch das Auftreten von Steph Curry, der in den letzten fünf Spielen nur 41,2% seiner Würfe traf und nur 25,2 Punkte pro Spiel erzielte. Diese schwache Phase geht sogar noch ein paar Spiele weiter zurück. Die Warriors haben also jede Menge Baustellen, kündigten jedoch an, heute ein Statement setzen zu wollen. Allerdings sind die Vorzeichen schlecht und Houston zu erfahren und gut, als dass sie sich vorführen lassen werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass Durants Einsatz fraglich ist und auch Jones weiterhin fehlt. Houston sollte komplett ins Spiel gehen, nachdem Nene das letzte Spiel pausierte.

Player to watch: James Harden

Seit Anfang Dezember gab es nur zwei Spiele der Rockets, in denen James Harden nicht der Topscorer war. Unvergessen wird sicherlich der Januar bleiben, in dem Harden in 14 Spielen 43,6 Punkte pro Partie erzielte. Die Rockets zeigten sich zuletzt aber ausgeglichener, so dass er in den letzten vier Spielen mit 35, 31, 20 und 28 Punkten deutlich unter seinem Schnitt blieb. Gegen die Warriors erzielte er aber bisher 35,5 Zähler pro Partie und zeigte sich hier immer besonders motiviert. Daher darf man auch heute, gegen das kriselnde Warriors-Team, einen starken Harden erwarten, der seinen Schnitt mit 36 Punkten erreichen sollte.

 

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