Die Hertha aus Berlin trifft auf den krisengeschüttelten HSV. Die Berliner sind so stark in die Saison gestartet wie noch nie und die Hamburger hatten in ihrer langen Bundesligageschichte zum jetzigen Zeitpunkt noch nie eine schlechtere Bilanz.

Hertha BSC Berlin

Auf die klare Niederlage bei den Bayern, als man mit 3:0 verloren hat, folgte ein nervenaufreibendes Spiel bei der Frankfurter Eintracht. In einer intensiv geführten Partie mit insgesamt drei Führungswechseln trennten sich die beiden Mannschaften am Ende mit einem 3:3 Unentschieden. Auf Grund der Tatsachen, dass man bis in die Nachspielzeit mit 2:3 führte und auswärts drei Tore erzielt hat, war Trainer Dardai mit der Punkteteilung allerdings weniger einverstanden.

Die Treffer seiner Elf erzielten Kapitän Ibisevic mit einem Doppelpack und der eingewechselte Esswein, der zudem auch noch einen Treffer vorbereitete. Generell dürfte Ibisevic die Kapitänsbinde beflügeln, schoss er fünf der letzten 12 Pflichtspieltreffer der Hauptstädter.

Der nächste Gegner der Berliner heißt jetzt Hamburg. Gegen die krisengeschüttelten Rothosen wollen die Dardai Mannen wieder in die Erfolgsspur. Laut der Statistik sollte dies auch leicht möglich sein, denn gegen keine andere Mannschaft in der Bundesliga haben die Herthaner mehr Heimsiege eingefahren als gegen den HSV.

Aufstellung Hertha BSC

Jede Menge personelle Probleme plagen den Trainer der Berliner. Mittelfeldmotor Darida fehlt mit Außenbandriss im linken Sprunggelenk noch länger und wird von Stocker ersetzt. Pekarik hat sich im Spiel gegen Frankfurt einen Muskelfaserriss zugezogen, fällt somit aus. Für ihn beginnt Weiser auf der rechten Außenverteidigerposition.

Kalou weilt noch immer wegen privater Probleme an der Elfenbeinküste. Dafür ist Brooks wieder an Bord. Ob es jedoch nach seiner Verletzung für einen Startelfeinsatz reicht ist ungewiss.

Jarstein – Weiser, S. Langkamp, Stark, Plattenhardt – Lustenberger, Skjelbred – Esswein , Stocker, Haraguchi – Ibisevic

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Hamburger SV

Nach dem couragierten Auftritt der Hamburger gegen den FC Bayern vor heimischen Publikum, als man wider Erwarten „nur“ mit 0:1 verloren hat, wurde Trainer Labbadia von seinem Leid erlöst. Sportvorstand Beiersdorfer, der sich eigentlich auch selbst hätte feuern müssen, stellte keine 24 Stunden später bereits den neuen Trainer vor.

Der Ex-Hoffenheim Coach Gisdol wird für ein Jahr das Kommando auf der Bank übernehmen. Er sprach euphorisch davon, dass der HSV ein geiler Club sei, für ihn ein richtiges Brett und er sich auf die Aufgabe freut. Das Positive aus seiner Sicht ist, es kann nur nach oben gehen. Die Rothosen haben in fünf Bundesligaspielen nur lächerliche sechs Torschüsse abgegeben und alle Gegentore nach der 66. Minute erhalten. Jede Menge Arbeit also für den neuen Trainer, der mit einer gewissen Leichtigkeit aus dem Tabellenkeller raus will. Alle Spieler fangen bei null an, man dürfe in so kurzer Zeit keine Wunderdinge erwarten, aber man wird am Wochenende schon Veränderungen sehen können, meinte Gisdol.

Torwart René Adler bedankte sich via Facebook bei Ex-Trainer Labbadia, der noch knapp 1,5 Mio. Euro Abfindung vom HSV bekommt. Eine durchaus nennenswerte Summe, wenn man die erbrachten Leistungen betrachtet.

Aufstellung Hamburger SV

Dieckmeier fällt mit einer Wadenverletzung weiter aus. Ekdal ist mit Adduktorenproblemen fraglich.

Adler – G. Sakai, Djourou, Spahic, Douglas Santos – Jung, Ekdal – N. Müller, Holtby, Kostic – Wood

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Tipp

Zwar konnte der HSV die letzte Begegnung für sich entscheiden, jedoch gewannen die Berliner fünf der letzten sechs Spiele gegen die Rothosen zu null.

Tipp: Beide Teams treffen: NEIN – 1,95 Bet365 (unser Testsieger)

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