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Der noch ungeschlagene Aufsteiger, Hannover 96, empfängt am Freitag vor heimischer Kulisse zum Auftakt des vierten Spieltages die Hamburger Rothosen. Das Nordderby ist für die Hamburger das dritte Freitagsspiel von vier möglichen und sie sind darüber nicht besonders erfreut.

Hannover 96

Wer hätte das gedacht? Der frischgebackene Aufsteiger Hannover 96 ist nach dem dritten Spieltag noch immer ungeschlagen. Mit sieben von neun möglichen Punkten und einem Torverhältnis von 3:1 stehen sie auf dem hervorragenden dritten Tabellenplatz und haben nur den BVB und die TSG aus Hoffenheim vor sich.

Diese Tatsache kommt allerdings nicht von irgendwo. Neu-Trainer Andre Breitenreiter hat es zum Einen geschafft, die Aufstiegseuphorie mit in die höchste deutsche Spielklasse mitzunehmen und zum Anderen in der Sommervorbereitung ein schlagfertiges, flexibles und vor allem unangenehmes Team zu formen, in dem die Mannschaft der Star ist.

Saisonübergreifend ist Coach Breitenreiter seit seinem Amtsantritt im April diesen Jahres in insgesamt 13 Pflichtspielen ungeschlagen, holte mit den Niedersachsen nicht weniger als neun Siege und vier Unentschieden. Trotz des momentanen Erfolgs tritt der Trainer jedoch auf die Euphoriebremse und meint bescheiden, dass er seinem Team lediglich eine Idee mitgibt, aber diese perfekt von jedem Einzelnen umgesetzt werden würde und er sich nicht selbst Honig ums Maul schmieren will.

Im Niedersachsenderby am vergangenen Spieltag beim VfL Wolfsburg kassierten sie durch Didavi ihr erstes Gegentor in der Bundesliga, zuvor siegten sie jeweils mit 1:0 gegen Mainz und Schalke. Doch dieser Gegentreffer brachte die Hannoveraner nicht im Geringsten aus dem Tritt, im Gegenteil. Das Gegentor in der 51. Minute war wie ein Weckruf und die Mannen um Trainer Breitenreiter nahmen immer mehr das Zepter in die Hand und erneut war es Harnik, der mit seinem zweiten Saisontreffer den verdienten 1:1 Ausgleich besorgte.

Mit der Hacke tunnelte er zuerst einen Abwehrspieler der Wölfe und dann auch noch den Keeper und stellte kurios auf 1:1. Danach wäre der Sieg sogar noch drin gewesen, aber laut Manager Horst Heldt sind sie mit dem Punkt im Derby mehr als zufrieden und wollen die Kirche im Dorf lassen.

Nach dem Niedersachsenderby steht am Freitag gegen den HSV das Nordderby an und gegen die haben sie vier der letzten fünf Duelle für sich entscheiden können.

Aufstellung Hannover 96

Trainer Andre Breitenreiter wird nicht viel Grund haben umzustellen. Lediglich der vor dem Wolfsburg Match wegen Knieproblemen ausgefallene Schwegler könnte bis Freitag wieder fit werden.

Tschauner – Korb, Sane, Felipe, Ostrzolek – Anton – Bakalorz, Schmiedebach – Harnik, Klaus, Jonathas

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Hamburger SV

Die Rothosen sind mit zwei Siegen und einer Niederlage nach drei Spieltagen in die noch junge Saison gestartet und haben mit ihrem frechen Spielstil durchaus überrascht. Mit sechs Punkten stehen sie auf dem siebten Tabellenplatz, auf einer Linie mit dem FC Bayern zum Beispiel.

Am vergangenen Spieltag empfingen die Hanseaten den Champions League Teilnehmer und Sensationsaufsteiger des vergangenen Jahres RB Leipzig im Volksparkstadion. Lange Zeit hielten die Mannen um Trainer Markus Gisdol gut mit und hatten beim Stand von 0:0 eine riesige Chance durch Wood zur Führung. Dem Angreifer des HSV versagten aber die Nerven und es kam so wie es kommen musste.

Zuerst war es Keita, der einen schnell abgespielten Freistoß von Sabitzer aus ca. 25 Metern zur 0:1 Führung in die Maschen zimmerte. Ab diesem Tor spielten nur noch die Sachsen. In der 75. Minute wurde Nationalstürmer Timo Werner auf die Reise geschickt. Er schüttelte im Vollspeed von 36,3 km/h drei Hamburger Verteidiger wie Schulbuben ab und verwandelte dann eiskalt mit rechts zum 0:2 Endstand.

Anstelle sich bei der Nase zu nehmen und das Spiel ordentlich aufzuarbeiten, hagelte es hingegen deftige Kritik von allen Seiten des Vereins in Richtung Eurosport Player. Da die Hamburger drei ihrer ersten vier Spiele am Freitag austragen müssen, diese Begegnungen nur noch via Eurosport im Internet gestreamt werden können und dieser Stream aber unter jeder Sau ist und kaum ein Fan der Hanseaten die Spiele störungsfrei schauen kann, fühlen sich die Rothosen benachteiligt.

Vielleicht läuft es ja am kommenden Freitag im Nordderby bei Hannover 96 besser.

Aufstellung Hamburger SV

Neben Müller, Kostic und Hunt fällt am Freitag jetzt auch noch Neuzugang van Drongelen aus. Indes wurde unter der Woche bekannt, dass Salihovic anscheinend vor einer Verpflichtung beim HSV steht, zumindest soll er bereits den Medizincheck absolviert haben.

Mathenia – Diekmeier, Papadopulos, Jung, Douglas Santos – Ekdal, Walace – Hahn, Holtby, Waldschmidt – Wood

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Tipp

Die Hannoveraner sind gut drauf und vor allem zu Hause eine Macht. Der HSV hat zu viele namhafte Ausfälle, um dort bestehen zu können. Sieg Hannover 96

 

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