Hannover – Heidenheim, ein vor der Saison nicht unbedingt zu erwartendes Top-Spiel zwischen zwei mit jeweils 25 Zählern punktgleichen Mannschaften. Hannover 96, das aufgrund der um einen Treffer besseren Tordifferenz Dritter ist, musste man zwar als Absteiger und mit Blick auf die Qualität im Kader als heißen Aufstiegsanwärter auf der Rechnung haben, doch dass der 1. FC Heidenheim in seinem dritten Zweitliga-Jahr so stark aufspielen würde, wart trotz der kontinuierlichen Entwicklung auf der Ostalb nicht zwingend absehbar. Im direkten Duell geht es nun darum, wer ganz vorne dabei bleibt und den Druck auf die Top-Teams aus Braunschweig und Stuttgart hoch hält. Beide Vereine stehen sich zum ersten Mal überhaupt gegenüber.

Hannover 96

Mit 14 Punkten aus den ersten acht Spielen hat Hannover 96 zwar keinen überragenden Start hingelegt, aber schon sehr deutlich gemacht, beim Thema Aufstieg ein gewichtiges Wort mitreden zu wollen. Danach allerdings verloren die 96er beim 1. FC Union Berlin (1:2) und beim 1. FC Nürnberg (0:2) zwei Spiele in Folge gegen direkte Konkurrenten, was zumindest für den Anflug von Krisenstimmung sorgte.

Ein 6:1 in der zweiten Pokalrunde gegen Fortuna Düsseldorf geriet dann aber zu einem Befreiungsschlag, dem ein 3:1 gegen die Würzburger Kickers folgte. Im Derby bei Eintracht Braunschweig nahm Hannover nach 0:2-Rückstand immerhin noch in 2:2 mit, um danach gegen Erzgebirge Aue (2:0) den fünften Sieg im sechsten Heimspiel zu feiern. Auswärts läuft es dagegen noch nicht so rund, gelang doch am vergangenen Wochenende bei Fortuna Düsseldorf (2:2) zum vierten Mal hintereinander in der Fremde kein Dreier.

Zwar fehlen nach der Rückkehr von Uffe Bech ins Training nur noch Charlison Benschop und Timo Hübers verletzungsbedingt, doch mit Felipe und Felix Klaus haben sich in Düsseldorf gleich zwei Akteure Sperren eingehandelt. Außerdem ist fraglich, ob es für den zuletzt wegen Knieproblemen ausgefallenen Artur Sobiech schon wieder reicht.

Aufstellung Hannover 96

Voraussichtliche Aufstellung: Tschauner – Anton, Strandberg, Sane, Prib – Schmiedebach, Bakalorz – Sarenren Bazee, Karaman – Harnik, Füllkrug

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1. FC Heidenheim

19 Punkte nach den ersten zehn Spielen waren eine sehr respektable Ausbeute des 1. FC Heidenheim und hochgerechnet die Bilanz eines Aufsteigers. Schon beginnend mit dem schmeichelhaften 0:0 gegen Dynamo Dresden am zehnten Spieltag erlaubte sich der FCH dann aber eine kleine Schwächephase mit dem Aus im Pokal gegen den VfL Wolfsburg (0:1) und einer 1:2-Niederlage beim VfL Bochum, bevor gegen den Karlsruher SC ein knapper 2:1-Erfolg glückte. Auf diesen folgte bei Arminia Bielefeld (1:2) allerdings die zweite Auswärtsniederlage nacheinander, weshalb das jüngste Heimspiel gegen Schlusslicht FC St. Pauli schon als richtungsweisend galt. Und mit einem 2:0-Erfolg machte Heidenheim klar, vorne dabei bleiben zu wollen.

Während Trainer Frank Schmidt auf die Langzeitverletzten Kevin Kraus und Tim Kleindienst weiterhin verzichten muss, steht ein Fragezeichen hinter dem gegen St. Pauli mit einer Prellung ausgewechselten Mathias Wittek. Ansonsten sind aber alle Mann an Bord.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Müller – Strauß, Wittek, Beermann, Feick – Griesbeck, Titsch-Rivero – Skarke, Schnatterer – Thomalla, Verhoek

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4,60
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Tipp

Hannover ist zu Hause eine Macht, während Heidenheim auswärts zuletzt schwächelte. Nimmt man zur jeweiligen Formkurve noch die generell deutlich höhere individuelle Qualität im Kader der Niedersachsen hinzu, spricht vieles für einen Heimsieg.

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