Die vor eigenem Publikum noch sieglosen Rothosen aus Hamburg empfangen zum Auftakt des 8. Spieltages auswärts schwächelnde Frankfurter. Die Freitagsbegegnung ist gleichzeitig die Heimpremiere für Neutrainer Markus Gisdol.

Hamburger SV

Am vergangenen Spieltag entführten die Hamburger mit dem 0:0 bei den Fohlen einen Punkt. Zahlreiche vergebene Topchancen, darunter zwei verschossene Elfmeter und ein Stangenkracher der Gladbacher sorgten dafür, dass der HSV mit viel Glück und mannschaftlicher Geschlossenheit als gefühlter Sieger vom Platz ging. Die Hanseaten mussten ab der 25. Minute wegen einer Notbremse von Cleber in Unterzahl agieren. Der Brasilianer, der nur wegen des Ausfalles von Djourou in die Mannschaft rückte, schaffte es wieder nicht ohne Disziplinlosigkeit auszukommen und wird den Rothosen im nächsten Spiel gegen die Frankfurter Eintracht gesperrt fehlen.

Der HSV wartet nun seit fünf Spielen auf ein Tor, hat zudem erst zwei Punkte am Konto und bereits 12 Gegentreffer kassiert. Schlechteste Vereinsbilanz in der Geschichte vom Hamburger SV. Zudem haben die Hamburger in dieser Saison schon vier Strafstöße verschuldet.

Das 0:0 gegen die Fohlen aus Gladbach fühlte sich für die Mannen von Gisdol wie ein Sieg an. Der Coach hofft nun auf einen Ruck der durch die Mannschaft geht, um auch bei dessen Heimpremiere etwas Zählbares mitnehmen zu können. Für die Rothosen wäre ja schon ein Tor ein kleines Erfolgserlebnis, denn seit dem zweiten Spieltag wartet man darauf, dass ein Hamburger wieder einmal trifft.

Aufstellung Hamburger SV

Gregoritsch fällt mit Adduktorenproblemen aus, Djourou mit Muskelfaserriss. Cleber ist nach seiner roten Karte gegen die SGE gesperrt. Ob Sakai oder Diekmeier auf der rechten Verteidigerposition beginnen, bleibt abzuwarten. Trainer Gisdol hat hier die Qual der Wahl.

Adler – Diekmeier, Sakai, Spahic, Douglas Santos – Ekdal, Holtby – N. Müller, Hunt, Kostic – Lasogga

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Eintracht Frankfurt

Am Freitag gastiert nun die Frankfurter Eintracht im Volksparkstadion. Gegen die hat der HSV eine fast schon unheimlich schlechte Bilanz. Die Hanseaten warten seit fast sechs Jahren und unglaublichen acht Spielen auf einen Sieg gegen die Frankfurter. Diese kommen nach dem beachtlichen 2:2 Unentschieden am vorherigen Spieltag gegen die Bayern mit extrem breiter Brust nach Hamburg. Aber ein Selbstläufer für die Kovac Mannen, der selber zwei Jahre für den HSV gespielt hat, dürfte es dennoch nicht werden. Denn letzte Saison endeten beide Begegnungen torlos 0:0.

Trainer Niko Kovac wollte die Bayern ärgern, Nadelstiche setzten. Am Ende kam ein 2:2 Unentschieden heraus. Man egalisierte zweimal einen Rückstand und das Tor zum mehr als verdienten 2:2 Ausgleich fiel sogar in Unterzahl. Nach einer Rangelei musste der schon mit Gelb behaftete Huszti vom Platz. Er schaffte somit gemeinsam mit Stefan Effenberg das Kunststück in drei verschiedenen Spielen ein Tor zu erzielen und gleichzeitig vom Platz zu fliegen. Er wird der SGE nach zuletzt starken Leistungen schmerzlich in Hamburg fehlen.

Die Frankfurter Eintracht hat somit in dieser Saison in den Begegnungen gegen Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen und dem FC Bayern sieben Punkte geholt und tut sich gegen vermeintlich bessere Mannschaften offensichtlich leichter. Das Duell gegen den HSV wird aber ein ganz anderes Spiel. Sie werden das Heft in die Hand nehmen müssen und dabei zeigte sich in jüngster Vergangenheit, dass sie da durchaus ihre Probleme haben.

Sie haben die Bayern am vergangenen Spieltag in der ersten Hälfte teilweise an die Wand gespielt und sind in jeder Statistik besser gewesen als der Rekordmeister. Dennoch muss man einen Mann besonders hervorheben. Fabian, der kleine Mexikaner, erzielte mit dem 2:2 Ausgleich seinen dritten Treffer in dieser Saison und bereitete zudem noch zwei Tore vor. Der wuselige und stets anspielbare Stürmer ist somit Topscorer der Eintracht und scheint endgültig in Frankfurt angekommen zu sein.

Aufstellung Eintracht Frankfurt

Der gesperrte Huszti wird von Hasebe ersetzt.

Hradecky – M. Hector, Abraham, Vallejo – Chandler, Oczipka – Hasebe, Mascarell – Fabian, Rebic – Meier

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Tipp

Der HSV hat in dieser Saison erst zweimal getroffen, die Frankfurter waren auswärts ebenfalls erst zweimal erfolgreich und die letzten beiden Spiele gingen jeweils torlos aus.

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