Greuther Fürth – Hamburger SV, die Uhr scheint so langsam abgelaufen zu sein. Eine Stunde nach Spielende stand die Uhr des Bundesliga Dino still. In Hamburg gab es einen kurzen Stromausfall, der aber buchstäblich für das Spiel des HSV gegen die Fürther stand. Die Mannschaft von Mirko Slomka wollte sich mit einer guten Ausgangslage in Richtung Fürth verabschieden, nach den ersten 90 Minuten in dieser Relegation sieht die Sache aber schon wieder ganz anders aus.

Die Hanseaten wirkten von Beginn an nervös. Der Zweitligist dagegen hatte mit dem HSV über weite Strecken leichtes Spiel, sie verpassten aber das wichtige Auswärtstor zu erzielen. Außer zwei Fernschüssen von Calhanoglu gab es keine wirkliche Chance für die Gastgeber. Auch die Abwehr, in der Djourou den Vorzug vor Westermann erhielt, war nicht immer sattelfest.

Spieler wie van der Vart hatten noch vor der Partie verlauten lassen, dass sie voran gehen würden und das Spiel an sich reißen würden, davon war über die gesamten 90 Minuten nichts zu sehen. Wenn man etwas Positives aus der Partie mitnehmen will dann vielleicht, dass ihnen bereits ein 1:1 für den Klassenerhalt reichen würde.

Auf der anderen Seite darf man allerdings nicht vergessen wie viel Auswärtspunkte Slomka in dieser Saison geholt hat. Die Hanseaten wirkten am Ende einfach nur noch platt. Ich bin mir daher auch nicht sicher, ob sie sich bis zum Sonntag wieder regenerieren können. Ein Lasogga war ebenfalls nicht zu sehen, aber ein Stürmer muss natürlich auch mit Pässen versorgt werden.

Bei den Kleeblättern war Azemi immer ein Unruheherd. In den entscheidenden Situationen wirkte er aber etwas glücklos. Nun werden 18500 Fans versuchen die Mannschaft in die erste Liga zu führen. Der Zweitligist zeigte ganz klar warum man ihm eigentlich sogar den direkten Aufstieg zugetraut hatte. Wenn sie solch eine Leistung im eigenen Stadion wiederholen können, dann könnte die Uhr endgültig stehen bleiben für den HSV.

Voraussichtliche Aufstellungen

Greuther Fürth: Hesl – Brosinski, Röcker, Mavraj, Gießelmann – Fürstner, Sparv, Stieber, Baba – Azemi, Djurdjic

Hamburger SV: Drobny – Diekmeier, Djourou, Mancienne, Jiracek – Badelj, Tesche, Rincon, van der Vaart, Calhanoglu – Lasogga

Tipp

Ich hatte vor dem Hinspiel noch gedacht, dass der HSV eine gute Chance hat sich zu retten, doch der leblose Auftritt macht mir vor dem Rückspiel enorm viele Sorgen. Die Spieler wirken mutlos und verkrampft. Nach vorne geht auch nicht viel. Wenn Fürth seine Chancen noch besser nutzt ist die Zeit der Hamburger endgültig abgelaufen. Bei diesem letzten Spiel kann ich die Hamburger nun nicht mehr verteidigen. Das liegt zum einem an dem Auftritt vom Hinspiel, noch mehr aber an der Auswärtsbilanz von Slomka. Die Reise in der Bundesliga geht für diesen einstmals stolzen Club in Fürth zu Ende.

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