• Spiel 1: GSW – UTA 106-94
  • Stand: 1-0 Golden State Warriors

Ohne besonders große Probleme haben die Golden State Warriors, das erste Spiel gegen die Utah Jazz mit 106-94 gewinnen können. Die komplette Starting Five scorte dabei zweistellig, Steph Curry wurde mit 22 Punkten zum Topscorer seiner Mannschaft. Letztlich war es aber vor allem die gute Defensive, die den Warriors den Weg zum Sieg ebnete. Die Statistiken der Jazz bestätigen dies. Nur vier Spieler scorten zweistellig, doch keiner brachte es auf mehr als 13 Punkte.

Gleich zu Beginn der Partie startete Golden State gut. Nach vier Minuten führten sie mit 9-0, bevor Rudy Goberts Layup den Bann für Utah brach. Doch bereits hier war zu erkennen, dass die Warriors-Defensive heute besonders gut drauf war, zwangen sie die Jazz zu einigen Fehlwürfen und einfachen Ballverlusten. Utah fand aber nach und nach besser ins Spiel und konnte zwischenzeitlich auf 19-20 verkürzen. Da Golden State das Viertel dann aber gut beenden konnte, ging die Mannschaft von Steph Curry mit einer Führung von 27-21 in die erste Viertelpause.

Das Spiel veränderte sich in Viertel Nummer 2 kaum. Utah gab sich zwar weiterhin Mühe, doch die Kompaktheit und gleichzeitige Variabilität der Warriors sorgten dafür, dass sie ihren Vorsprung weiter ausbauen konnten. Die Gäste aus Salt Lake City gaben sich zwar nicht auf, doch immer, wenn sie den Vorsprung zu verkürzen versuchten, konnten die Warriors nachlegen. Trotz allem hielt sich der Vorsprung zur Halbzeitpause beim Stand von 58-46 noch einigermaßen in Grenzen.

Auch in Hälfte 2 änderte sich wenig am Spielverlauf. Die Warriors blieben dominant und stets gefährlich, während die Jazz offensiv einfach nicht zum Zuge kamen. All-Star Gordon Hayward hatte auch seine Probleme, erzielte nur 12 Punkte und traf gerade einmal vier seiner 15 Würfe. Doch auch seinen Teamkollegen gelang heute nicht mehr, sodass am Ende zu wenig von der Mannschaft von Quinn Snyder kam.

Beruhigend für Golden State war sicher, wie deutlich sie sich den Sieg sichern konnten. Es kam nie wirklich Gefahr auf, sie lagen im gesamten Spiel nicht zurück und erstaunlicherweise ist vor allem individuell noch eine Menge Luft nach oben. Curry, Durant und Thompson blieben alle hinter ihrem Punkteschnitt zurück, sodass die Warriors noch eine Menge Möglichkeiten haben sich zu verbessern.

Spiel 2

Die Aussicht für Spiel 2 ist für Utah nicht gut. Ihre gute Defensive reichte nicht aus, um die Warriors entscheidend zu stoppen. Gleichzeitig waren sie offensiv zu schwach, um den Warriors tatsächlich gefährlich zu werden. Auch der Blick auf die Statistiken verrät, dass es zwar durchaus Werte gibt, die Hoffnung machen, doch gleichzeitig sprechen auch viele Werte gegen sie, sodass vermeintliche Vorteile gleich wieder durch Nachteile ausgeglichen werden.

Ein gutes Beispiel kann beim Vergleich zwischen Kevin Durant und Gordon Hayward gefunden werden. Durant hatte in dieser Saison gegen Utah Probleme, erzielte er nur 19,7 Punkte pro Spiel und kam dabei nie über 22 Zähler hinaus. Auch in Spiel 1 zeigte sich Durant nicht von seiner besten Seite, traf er nur 7-17 Würfen und erzielte gerade mal 17 Punkte. Ergibt sich hieraus also ein Vorteil für Utah? Das Ergebnis von Spiel 1 ist nur ein Punkt, der dagegenspricht, denn wirft man beispielweise einen Blick auf die Leistungen von Utahs Gordon Hayward gegen die Warriors, fällt auf, dass auch er Probleme hat.

Mit 4-15 getroffenen Würfen in Spiel 1 war die Quote sehr schwach. Schaut man auf die letzten beiden Jahre zurück (reguläre Saison und Playoffs) fällt auf, dass Hayward schon länger große Probleme gegen Golden State hat. Über die vergangenen zwei Jahre gesehen, traf er gerade mal 30,9% seiner Würfe gegen die Warriors, Werte mit denen es schwer wird zu gewinnen. Solche Zahlenspiele bzw. -beispiele lassen sich zu Hauf finden und größtenteils scheint die Mannschaft von Coach Steve Kerr, der derzeit krankheitsbedingt nicht beim Team ist, im Vorteil. Denn immer, wenn Utah eine Kategorie dominiert, finden die Warriors andere Wege um effektiv zu sein.

Da es keine neuen Verletzten gab und das Spiel keine außergewöhnlichen Vorkommnisse oder Erkenntnisse hervorbrachte, kann man davon ausgehen, dass sich im zweiten Spiel ein ähnliches Bild ergibt, wie in Spiel Nummer 1. Denn selbst wenn die Jazz sich steigern sollten, haben auch die Warriors noch eine Menge Potenzial nach oben. Daher werden die Warriors auch das zweite Spiel klar gewinnen können.

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