Unser Tipp: Sieg Golden State Warriors

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Die Toronto Raptors haben die günstigen Umstände ausgenutzt und von den Ausfällen der Golden State Warriors profitiert. Ohne Kevin Durant, Kevon Looney und dem kurz vor dem Spiel erst abgesagten Einsatz von Klay Thompson, ging das Heimteam aus Golden State angeschlagen in die Partie und hatte den Gästen aus Toronto letzten Endes nicht genug entgegen zu setzen.

Obwohl Steph Curry einen starken Abend erwischte, mit 47 Punkten ein Career-High in den Playoffs erzielte und außerdem 8 Rebounds und 7 Assists ablieferte, verlor seine Mannschaft das Spiel mit 109-123 gegen eine sehr stark aufspielende Mannschaft aus Toronto. So trafen die Raptors 17 ihrer 38 Dreier, insgesamt 52,4% aus dem Feld und aus der Starting Five scorten alle Spieler mindestens 17 Punkte.

Kawhi Leonard ging mal wieder als Topscorer voran (30 Punkte) und freute sich über die starken Leistungen seiner Teamkollegen. Diese nutzten das Fehlen von Durant und Thompson aus und vor allem offensiv fanden sie immer wieder die richtigen Mittel um gegen die etwas geschwächte Defensive der Warriors zu scoren. Am Ende stand ein verdienter Sieg, mit dem sich die Raptors den Heimvorteil zurückholen konnten.

Golden State Warriors – Toronto Raptors Spiel 4 Tipp

Für die Warriors bedeutet die Niederlage aus Spiel 3 vorerst nichts Schlimmes. Aufgrund der Verletzungen und in der Hoffnung in Spiel 4 wieder auf Thompson setzen und vielleicht sogar Durant zurück im Kader begrüßen zu können, ließen sie die beiden All-Stars in Spiel 3 draußen. Durch das verloren gegangene Spiel 3 verloren sie allerdings den Heimvorteil und werden auf dem Weg zum Titel mindestens ein weiteres Spiel in fremder Halle gewinnen müssen.

Der Druck ist bei einem Rückstand von 1-2 also durchaus vorhanden, allerdings verläuft die Serie bisher so, wie man es normalerweise erwartet. Das Team mit Heimvorteil führt nach drei Spielen 2-1 und nun gilt es die richtigen Schlüsse aus den ersten Spielen zu ziehen. Allerdings ist das in dieser Serie nicht ganz so einfach, da die Warriors nicht auf ihr Stammpersonal zurückgreifen können und auch die Leistungen der Rollenspieler auf beiden Seiten unbeständig sind.

Zunächst scheinen aber die Raptors etwas besseren Karten zu haben, da sie insgesamt fitter sind. Allerdings trafen sie in Spiel 3 außerordentlich gut und es scheint nach den bisherigen Erfahrungen in diesen Playoffs unwahrscheinlich, dass Toronto erneut so stark aufspielen kann. Die Warriors haben durch die eventuell zurückkehrenden Verletzten, Möglichkeiten stärker zu werden und da außer Curry in Spiel 3 niemand wirklich stark aufspielte, auch individuell gute Chancen sich zu verbessern. Daher ist davon auszugehen, dass die Warriors das vierte Spiel vor den eigenen Fans gewinnen und damit aus einer Best of Seven-Serie, eine Best of Three-Serie werden lassen. Der Topp sollte also auf Golden State gehen.

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Golden State Warriors – Toronto Raptors Rückblick Spiel 3

Spiel 1: TOR – GSW 118-109

Spiel 2: TOR – GSW 104-109

Spiel 3: GSW – TOR 109-123

Stand: 2-1 Toronto Raptors

Eigentlich war das Momentum ein wenig auf die Seite der Warriors gekippt, nachdem sie dank des 20-0 Laufs in Spiel 2 ein Zeichen setzen konnten und das Spiel auswärts gewinnen konnten. Doch durch den kurzfristigen Ausfall von Klay Thompson und auf Grund des starken Tags der Raptors, waren es die Gäste aus Kanada, die das Momentum wieder auf ihre Seite ziehen konnten und mit dem Erfolg in Spiel 3 nun wieder etwas besser da stehen. Vor allem die gesundheitliche Situation spricht dabei klar für Toronto.

Die Ausfälle der Warriors prägten das Spiel aber nur bedingt und es war vor allem die starke Leistung von Toronto, durch die sie sich den Sieg erkämpften. So fanden sie zwar kaum ein Mittel gegen Steph Curry, der bereits im ersten Viertel 17 Punkte erzielte, doch trotzdem dauerte es keine sechs Minuten, bis sich die Raptors ihre erste zweistellige Führung erspielt hatten (17-7). Die Punktausbeute war dabei auf viele Schultern verteilt, während bei Golden State fast alles über Curry lief, der insgesamt an 25 der 29 Warriors-Punkten beteiligt war. Da die Raptors aber gut drauf waren, führten die Gäste zum Ende des Viertels mit 36-29.

Im zweiten Viertel nutzten die Raptors dann die Gelegenheit als Curry auf der Bank war und erspielten sich in seiner Abwesenheit eine 12 Punkte Führung (48-36). Überraschenderweise erlaubten sich die Raptors aber Mitte des zweiten Viertels offensiv eine Auszeit und blieben fast fünf Minuten ohne Punkt. Golden State konnte daraus aber nur bedingt Profit schlagen, da sie selbst nur vier Punkte in dieser Zeit erzielten. So behauptete Toronto den Vorsprung, gewann auch Viertel Nummer 2 knapp (24-23) und hatte zur Halbzeit eine Führung von 60-52.

Curry hatte in Halbzeit 1 bereits 30 Punkte erzielt und war voll auf der Höhe. In Viertel Nummer 3 legte er dann zehn weitere Punkte auf, schaffte es aber nicht sein Team entscheidend an die Raptors heranzubringen. Immer wenn der Rückstand auf sechs oder sieben Punkte zusammenschrumpfte, hatte Toronto mit einem Dreier die richtige Antwort parat. Dabei waren es immer wieder andere Spieler, die für die Gäste scorten. Erneut sicherten sich die Raptors das Viertel (36-31) und hatten den Vorsprung auf mittlerweile 13 Punkte ausgebaut (96-83).

Dank eines 6-0 Laufs zu Beginn des letzten Viertels waren die Warriors sofort wieder dran, doch ähnlich wie in Viertel Nummer 3 hatte Toronto immer wieder die richtige Antwort parat. Warriors-Coach Kerr lobte sein Team nach dem Spiel für den großen Kampf und zollte gleichzeitig den Raptors Respekt, da sie heute einfach das bessere Team waren. Egal ob Leonard, Siakam, Lowry, Ibaka, Green oder VanVleet – die Vielseitigkeit Torontos war heute zu groß für die Warriors, die nicht mehr entscheidend herankamen und das Spiel verdientermaßen mit 109-123 verloren.

Steph Currys Karrierebestleistung von 47 Punkte verpuffte ein wenig, waren Draymond Green (17 Punkte) und Iguodala (11 Punkte), die einzigen Warriors die zweistellige Punktwerte erzielten. Evans, McKinnie, Jerebko, Livingston und Cousins trafen zudem nur 4-24 Würfen – definitiv also zu wenig, um in den Finals erfolgreich zu sein.

Aussicht Spiel 4:

Die Warriors hoffen für Spiel 4 natürlich auf die Rückkehr von Klay Thompson und Kevin Durant. Bei Beiden ist eine Rückkehr vorstellbar, allerdings wird die Entscheidung wohl auch vor diesem Spiel erst kurzfristig fallen. Doch selbst bei einem Ausfall werden Kerr, Curry und Co. genug aus Spiel 3 mitnehmen und darauf reagieren zu können. Kommen zudem die beiden oder einer der All-Stars zurück, erhöhen sich die Siegchancen sehr.

Andererseits darf man die Raptors aber nicht unterschätzen. Sie erspielten sich in bisher allen drei Finals-Spielen eine zweistellige Führung und leisteten sich bisher eigentlich nur eine extrem schwache Phase zu Beginn der zweiten Halbzeit von Spiel 2. Ansonsten zeigten sich vor allem die Rollenspieler stark und konnten Kawhi Leonard hervorragend unterstützen. Leonard selbst erzielt bisher 29 Punkte pro Spiel und wird von den Warriors relativ gut verteidigt, trotzdem bleibt er natürlich Torontos Go-to-Guy.

Letztlich überzeugten die Raptors zwar auch, doch wer die Warriors kennt, der weiß, dass sie in den letzten Jahren immer wieder die richtige Antwort auf schwierige Situationen hatten. Sicher, die Situation ist mit den Ausfällen und Verletzungen etwas schwieriger, doch mit Curry, Cousins, Green und Iguodala ist man individuell immer noch sehr gut besetzt, so dass man es immer noch mit den Raptors aufnehmen kann. Da zudem zumindest die Rückkehr von Thompson erwartet wird und das Spiel erneut in Golden State stattfindet, darf man damit rechnen, dass die Warriors ihr Talent und ihren Erfahrung ausnutzen und in Spiel 4 die Serie ausgleichen können.

 

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