Unser Tipp: Sieg Golden State Warriors

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Die Golden State Warriors haben ihr Ziel erreicht und dank des 109-104 Erfolges in Spiel Nummer 2 einen Auswärtssieg feiern können. In der 23. Playoff-Serie in Folge konnten sie einen Sieg in fremder Halle erzielen und damit einmal mehr unter Beweis stellen, dass eine Niederlage relativ wenig bedeutet. So hatten die Warriors nach der Pleite in Spiel 1 die richtigen Antworten parat, um den Raptors, trotz des erneuten Ausfalls von Durant, Paroli bieten zu können.

Allerdings taten sich die Warriors dabei sehr schwer und hatten einige personelle Probleme zu verkraften. Steph Curry war zu Beginn des Spiels nicht ganz fit und die Berichterstattungen sprachen von Fieber oder Dehydration. In der zweiten Halbzeit verletzte sich dann auch noch Klay Thompson, der das Spiel mit Oberschenkel-Problemen nicht zu Ende bringen konnte. Letztlich reichte es aber doch und dank eines überragenden dritten Viertels und einem entscheidenden Dreier von Iguodala setzten sich die Warriors mit 109-104 durch.

Toronto enttäuschte andererseits ein wenig. Kawhi Leonard erzielte zwar 34 Punkte, doch er konnte dem Spiel nie wirklich seinen Stempel aufdrücken. Lowry hatte mit Foulproblemen zu kämpfen, Siakam konnte nicht an die starke Leistung in Spiel 1 anknüpfen und auch Gasol blieb im Vergleich zur ersten Partie blass. So mussten sich die Raptors geschlagen geben und stehen in San Francisco nun schon ein wenig unter Druck.

Golden State Warriors – Toronto Raptors Spiel 3 Tipp

Golden State veränderte in Spiel 2 die Starting Five und DeMarcus Cousins nahm die Center-Position ein. Eine clevere Umstellung, war Cousins mit 11 Punkten, 10 Rebounds und 6 Assists heute eine wichtige Option für die Warriors. Unter Umständen wird Coach Kerr weitere Umstellungen vornehmen müssen, da sich Klay Thompson am Oberschenkel verletzte und auch Kevon Looney mit Schulterproblemen verletzt runter musste. Thompson selbst sprach zwar davon wieder fit zu werden, doch Kerr wollte die Untersuchungen abwarten. Auch eine Rückkehr von Durant wurde bisher noch nicht ausgeschlossen, so dass es für die Warriors eventuell auch positive Veränderungen geben kann.

Während der amtierende Meister also auf die Verletzungen oder Genesungen reagieren muss, sind bei den Raptors alle fit und man darf gespannt sein, ob auch Coach Nick Nurse Veränderungen vornehmen wird. Viel darf man aber nicht erwarten, da es in Spiel 2 eigentlich gut lief und Toronto phasenweise mit 12 Punkten führte. Doch ein verschlafener Start in Halbzeit 2 sorgte für die Vorentscheidung, so dass vor allem der Auftritt in Viertel Nummer 3 im nächsten Spiel besser sein muss.

Insgesamt scheinen sich die Warriors aber etwas besser auf Toronto einstellen zu können. Sicher sind die Ausfälle nicht einfach zu kompensieren, doch die starke Defensivarbeit und die große individuelle Klasse in der Offensive ermöglichte es den Warriors immer wieder die richtigen Antworten zu liefern. Da Golden State nun noch die Fans im Rücken hat und vor allem Curry wieder fitter sein sollte, darf man sie in Spiel 3 noch etwas dominanter erwarten, so dass der Tipp auf die Warriors gehen sollte.

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Toronto Raptors – Golden State Warriors Rückblick Spiel 2

Spiel 1: TOR – GSW 118-109

Spiel 2: TOR – GSW 104-109

Stand: 1-1

Nach Pascal Siakams überragendem ersten Spiel, war die Stimmung in Toronto natürlich gut, wussten Spieler und Fans, dass man trotzdem noch weitere Luft nach oben hatte. Doch letztlich standen sich die Raptors heute selbst im Weg, kassierten sie zu Beginn der zweiten Halbzeit einen 0-18 Lauf und schenkten damit ihre Führung her und bereiteten den Warriors den Weg zum Sieg. Zwar wurde es am Ende noch einmal spannend, doch der Meister war abgezockt und sicherte sich einen wichtigen Auswärtssieg, der vorerst Heimvorteil für den Rest der Serie bedeutet.

Das Spiel startete aber zunächst ausgeglichen. Klay Thompson war besonders gut in Form und erzielte die ersten neun Punkte für Golden State. Die Raptors wussten aber selbst auch zu überzeugen und hatten sich nach knapp sieben Minuten eine erste Führung (14-9) erspielt. Steph Curry machte einen nicht ganz fitten Eindruck, haderte er immer wieder mit sich und war ständig im Gespräch mit den Ärzten. Glücklicherweise wusste Draymond Green aber neben Thompson zu überzeugen und die Warriors im Spiel zu halten. Letztlich waren Leonard und Co. aber doch etwas zu gut und Toronto ging mit einer kleinen Führung in die erste Pause (27-26).

Zu Beginn des zweiten Viertels machte dann Fred VanVleet auf sich aufmerksam. Er fand immer wieder Wege zu punkten und half dabei, nach vier Minuten mit 37-28 zu führen. Ein Three-Point-Play von Kawhi Leonard brachte die Raptors Mitte des Viertels dann mit 47-35 in Führung und die Halle stand Kopf. Doch im Stile eines abgezockten Meisters übernahmen nun die Warriors wieder das Kommando. Auch Steph Curry erwachte nun langsam, erzielte 12 Punkte in den letzten vier Minuten und sorgte aus Warriors-Sicht für den Halbzeit-Stand von 54-59.

Die Warriors sprachen nach dem Spiel davon, dass sie eigentlich viel höher hätten zurückliegen müssen und dass ihnen klar war, dass bei nur fünf Punkten Rückstand noch alles drin war. Dementsprechend konzentriert starteten sich in die zweite Halbzeit. Defensiv wurde die Intensität erhöht und offensiv funktionierte fast alles. In den ersten sechs Minuten erzielten die Gäste einen 18-0 Lauf, wodurch sie plötzlich mit 72-59 führten. Zwar konnte sich Toronto aus der Schockstarre lösen und bis zum Ende auf acht Punkte verkürzen, trotzdem hatten jetzt die Warriors alle Vorteile auf ihrer Seite, da sie zum Ende des dritten Viertels 88-80 führten.

Beim Stand von 98-91 für Golden State musste dann aber Klay Thompson verletzt vom Feld, was nach dem Ausfall von Kevon Looney bereits der zweite Verletzte für die Warriors war. Dazu spielten sie gegen Curry ein Box-and-One Verteidigung und VanVleet wich nicht mehr von Currys Seite. Quinn Cook war es nun, der mit wichtigen Dreiern den Vorsprung beibehielt, trotzdem kamen die Raptors eine halbe Minute vor dem Ende nochmal auf 104-106 ran. Golden State hatte den Ball und letztlich etwas Glück, dass Iguodala sieben Sekunden vor dem Ende einen freien Dreier bekam. Er stieg hoch, versenkte den Wurf und brachte die Warriors damit entscheidend in Führung 109-104.

Golden State kam letztlich also mit einem blauen Auge davon und es war die starke Defensive, die die fehlende Offensivgefahr in den letzten Minuten wettmachte. Letztlich hätte es mit ein wenig Pech aber auch anders laufen können.

Aussicht Spiel 3:

Hätte, wenn und aber zählt jedoch nicht und so steht es nach zwei Spielen 1 zu 1. Die Raptors verschenkten ihren Heimvorteil und mussten trotz des Ausfalls von Durant und den Verletzungen von Thompson und Looney eine Niederlage in Spiel 2 hinnehmen. Sie selbst erwischten dabei nicht den besten Tag, trafen sie nur 37,2% aus dem Feld und 28,9% Dreier. Zwar hatten sie wieder weniger Ballverluste und mehr Rebounds als ihr Gegenüber, doch da die Warriors besser trafen, gingen sie heute als Sieger vom Feld.

Fred VanVleet und Kawhi Leonard waren die einzigen Akteure die wirklich überzeugen konnten. Siakam traf nur 5-18 Würfe, Gasol nur 2-7 und auch Lowry blieb mit Foulproblemen blass. Vor allem gegen die verbesserte Transition-Defensive der Warriors, kamen die Raptors nicht mehr zu so vielen einfachen Punkten und da sie selbst einige Rotationen in der Defensive verpassten, konnten sie die Warriors nicht immer stoppen.

Andrew Bogut, der auf Seiten der Warriors durch Looneys Verletzung einige Minuten ran musste, bekam drei Alley-Oop –Anspiete serviert und markierte sechs Punkte. Ansonsten waren es vor allem in Halbzeit 1 Thompson und Green die überzeugen konnten und sogar noch etwas besser als Curry spielten, der heute nur 23 Punkte erzielte und nur 6-17 Würfen traf. Individuell können sich beide Teams also wieder verbessern, doch da die Warriors als Team stärker sind (34 Assists bei 38 Körben) und defensiv sehr dominant waren, werden sie – angetrieben von ihren Fans – auch das dritte Spiel gewinnen können und damit mit 2-1 in Führung gehen.

 

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