Unser Tipp: Sieg Golden State Warriors

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Souverän und unaufgeregt sind die Golden State Warriors ihrer Pflichtaufgabe in Spiel 1 gegen die Portland Trail Blazers nachgekommen. Im ersten Spiel der Western Conference Finals 2019 war es Steph Curry, der seine Mannschaft mit 36 Punkten und neun Dreiern zum Sieg warf und damit seine gute Form aus den letzten Vierteln der letzten beiden Spiele fortsetzte.

Klay Thompson (26 Punkte) machte ebenfalls ein starkes Spiel, genauso wie Draymond Green, der mit 12 Punkten, 10 Rebounds, 5 Assists, 2 Steals und 3 Blocks seine Vielseitigkeit unter Beweis stellte. Dazu nutzte Kerr wieder mal seine Bank aus, elf Spieler standen mindestens elf Minuten auf dem Platz und selbst Jacob Evans bekam am Ende drei Minuten. Dazu feierte Damion Jones nach langer Verletzungspause sein Comeback und erzielte in zwei Minuten sogar einen Korb.

Die Blazers machten einen etwas müden Eindruck, standen sie noch am Sonntag im siebten Spiel gegen die Nuggets. Zwar konnte Rodney Hood in Spiel 1 auflaufen und mit 17 Punkten von der Bank überzeugen, doch Lillard (19 Punkte) und McCollum (17) bekamen keinen Zugriff auf das Spiel, so dass die Blazers am Ende verloren. Für Spiel 2 müssen sie sich nun sammeln und schnell wieder zu Form von Runde 2 finden.

Golden State Warriors – Portland Trail Blazers Spiel 2 Tipp

Die Aussichten sind natürlich für die Warriors deutlich besser. Der souveräne Sieg in Spiel 1 stellte nochmal klar, warum der amtierende Meister auch ohne Kevin Durant, der Spiel 1 verpasste, immer noch sehr stark ist. Ob Durant in Spiel 2 auflaufen kann, wird erst kurz vor Spielbeginn entschieden, doch selbst wenn er erneut ausfallen sollte, brauchen sie die Warriors keine Sorgen machen.

Die Blazers werden einige Veränderungen vornehmen müssen. Zum einen müssen sie ihre Ballverluste reduzieren, verloren sie 21 mal den Ball. Dazu kommt, dass sie nur 25% Dreier und 36,1% aus dem Feld trafen. Noch wichtiger wird allerdings eine verbesserte Defensive sein. Überraschenderweise ließen sie Curry im Pick and Roll sehr viel Platz und der zweimalige MVP wusste dies mit neun Dreiern zu bestrafen.

Während es bei Portland also an einigen Stellen Verbesserungsbedarf gibt, können sich auch die Warriors verbessern. 14 Ballverluste sind eigentlich auch zu viel, dazu kann Igduoala (4 Punkte) sicherlich noch etwas aggressiver spielen. Ansonsten lief es bei den Warriors rund und es gibt keinen Grund davon auszugehen, dass sie in Spiel 2 straucheln. Daher werden sie mit 2-0 in Führung gehen können.

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Golden State Warriors – Portland Trail Blazers Rückblick Spiel 1

Spiel 1: GSW – POR 116-94

Stand: 1-0 Golden State Warriors

Die Erwartungshaltung der Fans des Meisters wurde nicht enttäuscht. Portland schien mental und körperlich noch nicht ganz auf der Höhe zu sein und lieferte ein insgesamt schwaches erstes Spiel ab. Zwar verkürzten sie im letzten Viertel nochmal auf sieben Punkte Rückstand, doch eine echte Siegchance hatten sie heute nicht, war Curry zu stark und die eigene Leistung für einen Sieg insgesamt zu schwach.

Zu Beginn des Spiels konnten die Gäste aber noch mit 0-5 in Führung gehen, es dauerte jedoch noch vier Minuten, bis sich die Warriors ihre erst Führung erspielten. Von da an schauten die Warriors nicht mehr zurück, auch wenn sie es verpassten, sich im ersten Spielabschnitt weiter abzusetzen. Beim Stand von 27-23 ging es in die erste Pause.

Zunächst blieben die Blazers dann in Schlagdistanz, doch sie erlaubten sich in der Mitte des zweiten Viertels eine dreiminütige Schwächephase. Aus einem 32-34 wurde innerhalb kürzester Zeit ein 32-42, so dass die Blazers das erste mal zweistellig zurücklagen. Wieder schaffte es Golden State aber nicht sich weiter abzusetzen und sie erlaubten es den Blazers nochmal auf drei Punkte zu verkürzen. Letztlich ging es dann aber beim Stand von 54-45 für das Heimteam in die Halbzeit.

Portland hatte dann zu Beginn der zweiten Halbzeit eine erneute Schwächephase. So verpassten sie es sich wieder heran zu kämpfen, da auch die Warriors nicht in der besten Form aus der Pause kamen. Portland erzielte in den ersten fünf Minuten nur drei Punkte und der Rückstand war schnell auf 48-62 angewachsen. Wieder hatten die Warriors nicht den nötigen Nachdruck im Spiel, so dass die Blazers im Spiel blieben und zum Ende des dritten Viertels nur mit 71-77 zurücklagen.

Das letzte Viertel stand dann im Zeichen der Golden State-Reserve, die den Vorsprung schnell auf 12 Punkte ausbauen konnte. Portland versuchte sich zwar nach Kräften zu wehren, doch irgendwann war der Bann gebrochen und die Warriors zogen davon. Mit 39-23 entschieden Curry und Co. das letzte Viertel für sich, so dass sie letzten Endes mit 116-94 gewinnen konnten.

Aussicht Spiel 2:

Die Blazers erwischten einen wirklich schwachen Tag und kommunizierten nach dem Spiel, dass sie selbst wissen, dass sie nicht besonders gut waren. Ballverluste, Unkonzentriertheiten, schwache individuelle Leistungen und keine gute Defensive waren allesamt Gründe für den klaren, verdienten Sieg. Gleichzeitig waren die Blazers aber die ganze Zeit in Schlagdistanz und hatten auch zu Beginn des letzten Viertels einen nur einstelligen Rückstand.

So nehmen Coach Stotts und sein Team durchaus positive Dinge mit und sie wiesen in den Interviews darauf hin, dass man sich das Spiel nochmal anschauen müsse um die genauen Fehlerquellen zu analysieren. Die Tatsache trotzdem nicht komplett untergegangen zu sein (mit Ausnahme des letzten Viertels), machte zudem Mut, so dass die Blazers das erste Spiel abhaken und in Spiel 2 erneut angreifen werden.

Leider waren die Warriors aber zu gut drauf und hinterließen den Eindruck jederzeit noch einen Gang hochschalten zu können. Zudem war die geringere Belastung und Tatsache zu Hause zu spielen, sicherlich ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Die beste Nachricht scheint jedoch zu sein, dass Steph Curry wieder in Form ist, so dass man auch in Spiel 2 eine gute Leistung erwarten darf.

Die Blazers bleiben zwar gefährlich, doch Golden State ist weiterhin zu gut. Daher werden die Warriors auch das zweite Spiel gewinnen, einen möglichen Durant-Ausfall erneut kompensieren können und damit den Druck auf die Blazers erhöhen. Coach Kerr freut sich zudem über die wieder gefundene Tiefe seines Teams, so dass die Minuten seiner Top-Stars ein wenig runter gingen. Im Zweifel ergeben sich aber auch hier noch Möglichkeiten mehr Verantwortung auf Curry, Thompson und Co. zu schieben. Golden State sollte daher auch das zweite Spiel gewinnen können.

 

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