Unser Tipp: Sieg Golden State Warriors

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Zum fünften Mal in Folge stehen die Golden State Warriors in den Western Conference Finals. Nachdem sie in den Jahren 2015 und 2018 gegen die Rockets gewinnen konnten, 2016 die Thunder besiegten und die Spurs im Jahr 2017 ausschalten konnten, treffen sie in dieser Saison auf ein Team, das man vor Saisonbeginn nicht unbedingt hier erwartet hatte, die Portland Trail Blazers.

Spiel 1:

Das erste Spiel findet in Golden State statt. Zwar gehen die Warriors ein wenig ausgeruhter in das Spiel, doch es bleibt abzuwarten, wie gut sie ohne Durant zurechtkommen. Die Duelle auf den Guard-Positionen (Curry vs. Lillard und Thompson vs. McCollum) werden entscheidend sein und auch hier bleibt fraglich, wie fit die Spieler sind. Curry und Thompson laborierten vor Beginn der zweiten Runde an Knöchelproblemen, Lillard und McCollum sahen in den Spielen gegen die Nuggets phasenweise sehr müde aus und hatten wenig Zeit sich nach Spiel 7 zu erholen.

Letztlich haben die Warriors noch den Vorteil die eigenen Fans im Rücken zu haben und nach dem guten Auftritt in Spiel 6 konnten sie sich noch einmal selbst beweisen, dass Durants Ausfall zu kompensieren ist. Curry und Thompson sind auf Seiten der Warriors also genauso gefordert wie Lillard und McCollum auf Seiten der Blazers und man darf erwarten, dass Curry und Thompson diesen Druck stand halten. Sie führen ihre Mannschaft daher zum ersten Sieg und bringen die Warriors damit 1-0 in Führung.

Tipp: Sieg Golden State Warriors

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Die Blazers beendeten die regulären Saison auf Platz 3, mit nur einem Spiel Rückstand auf die Zweitplatzierten Nuggets. Obwohl Teams wie Denver, die Rockets, Utah oder OKC immer wieder in den Medien standen, behaupteten die Blazers eigentlich über die gesamte Saison ihren Platz in der Spitzengruppe der Western Conference, wurden aber nie wirklich ernst genommen. Grund dafür war sicherlich auch das schwache Playoff-Abschneiden in der Vorsaison (0-4 Sweep gegen die Pelicans), doch mit ihrem Einzug in die Conference Finals straften Lillard, McCollum und Co. ihre Kritiker Lügen.

Natürlich wollen die Blazers nun auch in den Conference Finals beweisen, dass sie besser sind, als man es ihnen zutraut, gehen die Warriors natürlich als klarer Favorit ins Spiel. Allerdings sind beide Teams nicht in Bestbesetzung. Auf Seiten der Blazers fehlt bekanntermaßen Big-Man Jusuf Nurkic und außerdem ist Enes Kanter angeschlagen. Dazu verletzte sich in Spiel 7 der letzten Runde Rodney Hood. Golden State muss aber ebenfalls auf den etatmäßigen Center verzichten, fehlt Cousins seit der ersten Runde – angeblich soll er jedoch kurz vor einem Comeback stehen. Dazu verletzte sich außerdem Kevin Durant in Spiel 5 gegen Houston und wird mit großer Wahrscheinlich die ersten Spiele, wenn nicht sogar die ganze Runde verpassen.

In den direkten Duellen in den Playoffs hatten die Warriors in den letzten Jahren stets die Nase vorn. Im Jahr 2016 trafen sich die beiden Teams in den Conference Halbfinals. Portland hatte große Hoffnung, da Curry zu Beginn fehlte, doch im vorentscheidenden vierten Spiel kehrte er damals zurück, erzielte 17 Punkte in der Overtime und legte damit den Grundstein für den am Ende klaren 4-1 Sieg der Warriors. 2017 trafen sie dann bereits in Runde 1 aufeinander, doch die Warriors machten kurzen Prozess und siegten in vier Spielen.

Golden State wird natürlich versuchen das Ergebnis wieder so klar zu gestalten, doch die Blazers sind zäh, wie sie bereits gegen die Thunder und Nuggets unter Beweis stellten. Vor allem Lillard und McCollum zeigten sich nach der Enttäuschung in der Vorsaison gestärkt und auch wenn man eine vermeintliche klare Serie für die Warriors erwarten sollte, darf man die Blazers keinesfalls unterschätzen, hoffen sie als Underdog für eine Überraschung sorgen zu können.

Situation Golden State Warriors (1. Platz: 57 Siege – 25 Niederlagen)

„Don’t ever underestimate the heart of a champion.” Diesen legendären Ausspruch prägte Rudy Tomjanovich im Jahr 1995 und er passte in der letzten Serie zu den Golden State Warriors. Dort gewann Golden State nämlich in sechs Spielen gegen die Houston Rockets, obwohl sich Kevin Durant in Spiel 5 verletzte und für das letzte Spiel ausfiel. Die Warriors zeigten aber, dass sie auch ohne KD bestehen konnten und fuhren einen nicht unbedingt erwarteten Sieg in Houston ein.

Nachdem die Dubs in Runde 1 sechs Spiele gegen die Los Angeles Clippers brauchten und drei mal in der regulären Saison gegen die Rockets verloren, sah es vor Beginn der Serie gegen Houston danach aus, als hätten die Warriors einige Probleme und als hätte Houston gute Chancen die Serie zu gewinnen. Der amtierende Meister schien sich davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und besann sich auf seine Stärken.

So gewannen sie die ersten beiden Spiele gegen die Rockets, die jedoch durchaus umstritten waren. In Spiel 1 blieben einige Pfiffe gegen Golden State aus und viele Fans sahen in den Schiedsrichtern den Grund für Golden States Sieg. In Spiel 2 verletzte sich James Harden dann leicht am Auge, da Green ihn im Gesicht erwischte. Golden State gewann auch dieses Spiel und wieder standen die Warriors in der Kritik.

Die Spiele 3 und 4 fanden dann in Houston statt und die Warriors mussten sich zweimal knapp geschlagen geben. Obwohl Kevin Durant bis hierher überragte, war die Serie plötzlich ausgeglichen und es waren vor allem Steph Curry und Klay Thompson, die nicht ganz die erhofften Leistungen brachten und in der Kritik standen. In Spiel 5 sollte sich das aber ändern.

Golden State erspielte sich eine 20-Punkte-Führung, bevor die Rockets nochmal ausgleichen konnten, anschließend verletzte sich KD und plötzlich schienen die Rockets klar im Vorteil. Doch mit einem starken letzten Viertel sicherte Curry den Warriors den Sieg, so dass sie beim Stand von 3-2 den ersten Matchball hatten. Leider erhielt Currys Team anschließend die Nachricht, dass KD mit einer Wadenverletzung den Rest der Serie verpassen wird, so dass Houston vor Spiel 6 wieder im Vorteil schien.

Doch im Stile eines Champions behielt Golden State die Nerven. Thompson ging mit 21 Punkten im ersten Viertel voran und Curry, der in Halbzeit 1 ohne Punkte blieb, legte in Hälfte 2 33 Punkte auf und führte die Warriors zum überraschenden, aber keinesfalls unverdienten Sieg. Golden State machte damit erneut die Conference Finals klar, obwohl KD das letzte Spiel verpasste.

Dies untermauert natürlich Golden States Favoritenstellung, war es neben den immer wieder starken individuellen Leistungen, vor allem die überragende Defensive, die die Warriors so stark machte. Vor allem Draymond Green überzeugte hier, war überall zu finden und der absolute Schlüsselspieler in Golden States Verteidigung. Können er und die Warriors an diese Defensivleistungen anknüpfen, wird es für die Portland Trail Blazers in dieser Serie sehr schwer, denn mit ihrem Sieg in Spiel 6 untermauerten die Warriors einmal mehr ihren Anspruch auf den Titel.

Unklar bleibt ob DeMarcus Cousins und Kevin Durant spielen könnten. Bei Cousins gab es schon längere Zeit keine offizielle Meldung mehr, doch angeblich steht er kurz vor dem Comeback. KD wird Ende der Woche erneut untersucht, so dass abzuwarten bleibt, ob er spielen kann. Fakt ist allerdings, dass die Warriors auch ohne sie bestehen können, verlor Curry von den knapp 30 Spielen, die sein Team mit ihm, aber ohne Durant bestreiten musste, erst ein einziges. Daher bleiben die Warriors der klare Favorit.

Situation Portland Trail Blazers (3. Platz: 53 Siege – 29 Niederlagen)

Die Portland Trail Blazers sind der klare Underdog in der Serie, was jedoch weniger an ihren Verfehlungen liegt, sondern an der Tatsache, wie stark die Warriors einfach sind. Doch die Blazers machten sich in diesen Playoffs einen Namen und Lillard und McCollum machten die unfassbar schlechte Leistung in den Playoffs 2018 vergessen. So besiegten die Blazers in Runde 1 die Oklahoma City Thunder und überraschten durch das klare 4-1 viele Experten. Unvergessen bleibt sicher Damian Lillards Dreier aus 10 Metern, durch den er in Spiel 5 die Entscheidung herbeiführte.

Mit jeder Menge Selbstvertrauen traten sie also in Runde 2 gegen die Denver Nuggets an, die vor allem aufgrund der Vorteile unter dem Korb, der klare Favorit waren. Spiel 1 verlief dann zumindest ergebnistechnisch auch erwartungsgemäß, setzten sich die Nuggets in Denver mit 121-113 durch. Doch bereits hier war zu erkennen, dass es kein Spaziergang für Denver wird und die Blazers durchaus realistische Siegchancen haben.

Obwohl Enes Kanter eine ausgekugelte Schulter hatte und angeschlagen spielte, zeigte er von Beginn an, dass er trotzdem bereits für das Matchup mit Jokic war. Auch weil er in Spiel 2 überzeugte, konnten die Blazers einen überraschenden Auswärtssieg einfahren. Lillard enttäuschte in dieser Partie, doch CJ McCollum avancierte mit 20 Punkten zum Topscorer, ging damit als bester Spieler voran und wurde beim 97-90 Erfolg zum Matchwinner.

Das dritte Spiel war dann sicher eines der spektakulärsten der diesjährigen Playoffs. Es ging in vier Verlängerungen und am Ende war es Rodney Hood, der für Portland zum Helden wurden. Er erzielte in der letzten Overtime einige wichtige Punkte und den entscheidenden Dreier, durch den die Blazers am Ende mit 140-137 gewinnen konnten. Leider konnte das Team von Coach Stotts aber von dem Sieg nur kurz profitieren. Spiel 4 verloren die Blazers zu Hause nämlich knapp (112-116) und als sie dann Spiel 5 in Denver sehr klar verloren (98-124), sah es plötzlich danach aus, als würden sich die Blazers aus den Playoffs verabschieden müssen.

Doch die Blazers fighteten und erspielten sich durch den 119-108 Erfolg in Spiel 6 ein alles entscheidendes, siebtes Spiel. Diesmal ging Lillard mit 32 Punkten voran, doch auch McCollum (30 Punkte) und Hood (25) wussten zu überzeugen. Dementsprechend musste die Entscheidung in Spiel 7 fallen, ein Novum und Debüt für die Blazers.

Das Spiel startete denkbar schlecht und Denver hatte sich schnell eine 17-Punkte Führung erspielt. Doch ein überragender CJ McCollum, der in Spiel 7 37 Punkte erzielte, führten seine Mannschaft nicht nur zurück ins Spiel, sondern am Ende auch zum 100-96 Auswärtssieg in Denver. Auch defensiv hatte er Highlights parat und obwohl Hood sich während des Spiels noch verletzte und Lillard nur 13 Punkte erzielte, zogen die Blazers verdientermaßen in die Conference Finals ein.

Ob Hood wieder fit sein wird, ist unklar und auch die Kanter-Verletzung macht die Situation nicht leichter. Der Backup vom verletzten Big-Man Jusuf Nurkic ist nämlich ebenfalls angeschlagen und hatte immer wieder sichtbare Probleme mit der Schulter. Dementsprechend gehen also auch die Blazers nicht in Bestbesetzung in dieses Spiel, ein Faktor, der gegen Golden State noch etwas schwerer zu kompensieren sein wird. Die Blazers wissen, dass sie der Underdog sind, haben daher aber auch wenig zu verlieren. Daher können sie vielleicht etwas befreiter als die Warriors aufspielen und darin ihre Chance suchen.

X-Faktor: Die Warriors-Reserve

In den Conference Halbfinals starteten die Warriors mit der Death-Line Up um Curry, Thompson, Iguodala und Green. Eine gute Wahl von Coach Kerr, wusste er, dass es gegen Houston nur mit der besten Fünf etwas mit dem Erfolg werden kann. Gegen die Blazers kann und muss er nun aber ein wenig rotieren. Durant fehlt verletzt, so dass andere Spieler seine Minuten auffangen müssen.

Bisher zeigten sich die „restlichen“ Warriors allerdings nicht so gut. Looney stand zwar im Schnitt noch 18 Minuten auf dem Feld und auch Livingston, Bogut und McKennie spielten in jedem Playoff-Spiel, doch alle drei waren mit 13, 11 bzw. 9 Minuten pro Spiel als siebter bis neunter Mann insgesamt nur sporadisch im Einsatz und keine großen Faktoren.

Erst im letzten Spiel der zweiten Runde, als Durant verletzt fehlte, spielten die Ersatzspieler groß auf. Coach Kerr startete mit Bogut statt Durant und setzte zusätzlich sechs verschiedene Bankspieler ein, die alle mindestens sieben Minuten spielten. Die Vielseitigkeit zahlte sich aus, die Bank erzielte 33 Punkte und war Teil des starken Erfolgs gegen Houston.

Sollte Kerr auch gegen die Blazers seiner Reserve vertrauen und sollten sie ihrem Coach das Vertrauen mit guten Leistungen zurückgeben, könnte sich die Serie noch klarer entwickeln und die Warriors vielleicht sogar in vier oder fünf Spielen durchkommen. Dazu sind vor allem Spieler wie Bell, Cook oder Jerebko gefordert, die alle in mindestens vier Playoff-Spielen in diesem Jahr keine Minuten gesehen hatten. Die “Next Man Up” bzw. “Strength in numbers”-Mentalität der Warriors, ist also umso mehr gefordert.

Golden State Warriors – Portland Trail Blazers Serien-Tipp

In der regulären Saison trafen die beiden Teams vier mal aufeinander. Spiel Nummer 1 gewannen die Warriors klar (125-97), obwohl Steph Curry fehlte und die Blazers komplett waren. In Spiel 2 war Curry dann wieder dabei, doch es waren die Blazers, die auswärts einen 110-109 Sieg in der Verlängerung erzielen konnten. Durant hatte in der letzten Sekunde die Chance auf den Sieg, vergab seinen Wurf jedoch.

Zwei Tage später kam es dann in Portland direkt zur Revanche. Lillard legte diesmal zwar 40 Punkte auf, doch die Warriors blieben ruhig, setzten sich zu Beginn des zweiten Viertels ab und gewannen am Ende souverän mit 115-105. Das vierte und letzte Duell gab es dann direkt vor der All-Star Pause. Thompson fand auf Seiten der Warriors nicht seinen Rhythmus (3-16 aus dem Feld), Coach Kerr wurde wegen Meckerns aus der Halle geworfen und letztlich siegten die Blazers mit 129-107.

An dieser Stelle sei jedoch gesagt, dass Jusuf Nurkic alle vier Spiele bestreiten konnte und im Schnitt 20,3 Punkte und 10 Rebounds auflegte. Er wird in dieser Serie aber fehlen und damit natürlich ein großes Loch hinterlassen. Zwar werden die Blazers dieses Loch zu stopfen versuchen, doch gegen die Warriors wird sein Fehlen in der Offensive besonders zu spüren sein. Nichtsdestotrotz werden die Blazers alles versuchen um die Serie zu gewinnen.

Golden State hat allerdings den Heimvorteil, sie wissen, wie man ohne Durant gewinnen kann und es wäre eine große Überraschung, wenn sie nicht in die Finals einziehen. Portland darf aber keinesfalls unterschätzt werden, konnten sie vor allem auswärts in den Playoffs überzeugen und sollten insgesamt gut genug sein, um einen Sweep verhindern zu können.

Schlussendlich ist das das Duell der Warriors und Blazers, vergleichbar mit dem sich zutragenden Bruder-Duell in dieser Serie. Zum ersten mal in der NBA-Geschichte treffen in den Conference-Finals zwei Brüder aufeinander – Steph und Seth Curry. Dabei ist der große Bruder (Steph bzw. die Warriors) der klare Favorit, doch der Kleine wird ihn ärgern wollen, am Ende aber wohl den Kürzeren ziehen.

Letztlich sind die Warriors nicht komplett und nicht ganz so konzentriert, so dass die Blazers zwei Spiele gewinnen. Für mehr fehlt ihnen aber Klasse und Kraft, so dass Golden State nach sechs Spielen in die Finals einzieht und die Mission Three-Peat angreift.

Golden State Warriors in 6

 

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