Das Duell der Golden State Warriors und der Philadelphia 76ers war in den letzten Jahren ein ungleiches Duell und auch in dieser Saison lässt ein Blick auf die Bilanzen erkennen, dass die Warriors wieder in einer anderen Liga spielen. Auch das erste direkte Duell entschieden die Warriors mit 119-108 für sich und so sind sie heute der klare Favorit.

Golden State Warriors

Die Form der Warriors lässt derzeit allerdings zu wünschen übrig und wirft aktuell einige Fragen auf. Alles begann mit der Knieverletzung von Kevin Durant, seit der die Warriors fünf von sieben Spielen verloren. Dazu kam, dass die Quoten seit Durants Ausfall unterirdisch schlecht sind und vor allem die Leistungsträger Curry und Thompson enttäuschen.

Desweiteren hatten die Warriors ein äußerst anspruchsvolles Programm hinter sich zu bringen, welches erst mit dem back-to-back Spiel gegen die Spurs ein Ende fand (8 Spiele in 13 Tagen, 11.000 zu reisende Meilen). Im letzten Spiel schonten die Warriors dann Curry, Thompson, Green und Iguodala und die zweite Garde musste sich gegen ein Spurs-Team, welches ohne Leonard und Aldridge antrat mit 85-107 geschlagen geben. Da San Antonio anschließend weiter siegreich war, mogelte sich die Mannschaft von Coach Popovich an den Warriors vorbei und das Team von Coach Kerr steht nun nur auf Rang 2.

Bisher blieben die Warriors aber gelassen, sind die unfassbar schlechten Quoten logischerweise der Grund für den fehlenden Erfolg. Vor allem der amtierende MVP muss sich der Kritik stellen, traf er in den letzten sieben Spielen nur 23% seiner Dreier. Doch die Warriors haben auch andere Probleme, die Coach Kerr jedoch durchaus positiv findet. Nach 2,5 Jahren gäbe es über längere Zeit Probleme, doch der Zeitpunkt vor den Playoffs sei gut und biete noch genug Möglichkeiten, die Probleme in den Griff zu bekommen.

Philadelphia 76ers

Die Sixers werden natürlich wissen, dass es bei den Warriors derzeit nicht besonders gut läuft. Zwar präsentierten sie sich nach dem Ausfall von Embiid auch nicht viel besser, doch mit mittlerweile 24 Siegen sind die Sixers ernster zu nehmen, als noch im Vorjahr. Mit Embiid waren sie kurzzeitig sogar Richtung Playoffs unterwegs, doch auch ohne ihn fand das junge Philly-Team Wege die anderen Teams zu ärgern.

Dario Saric nutzte dabei die Verletzung von Embiid um sich selbst als möglicher Rookie of the Year zu präsentieren. Dabei verliefen vor allem die letzten Wochen gut und mit 19,6 Punkten, 7,3 Rebounds und 4 Assists pro Spiel steigerte er seine Werte in den letzten Spielen erheblich. Vor allem seine Offensivgefahr sticht dabei heraus und lässt die Sixers-Fans von einem herausragenden Trio um Embiid, Saric und Simmons träumen.

Auch im letzten Spiel gegen die Lakers war Saric mit 29 Punkten, 7 Rebounds und 5 Assists der spielentscheidende Mann und führte sein Team zum 118-116 Sieg. Es war allerdings der erste Sieg nach vier Niederlagen in Folge und so muss man bei all der Euphorie auch realistisch bleiben und zugeben, dass die Sixers im heutigen Spiel trotzdem nicht über die Außenseiterrolle hinauskommen.

Tipp

Das Spiel in San Antonio war für die Warriors das siebte Auswärtsspiel innerhalb der letzten acht Partien. Das einzige Heimspiel gegen die Celtics verloren sie, sodass der letzte Heimsieg am 25.3. erzielt werden konnte – vor fast einem Monat. Die Fans sind heiß auf den nächsten Heimsieg und auch Curry und Co. freuen sich nach der Pause gegen die Spurs wieder aktiv zu werden. Die Motivation wird hoch sein, Kerr wird seine Mannschaft neu eingestellt haben und so sollte man mit einer Trotzreaktion rechnen dürfen. Die Warriors gewinnen daher klar und selbst der hohe Spread hilft den Sixers nicht weiter.

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Player to watch: Steph Curry

Natürlich geht der Blick auf Curry, der das Team seit Durants Abgang in keinster Weise so tragen konnte, wie in den letzten Jahren. Doch Curry veränderte wenig an seinem Spiel und verwarf dazu eine Menge offener Dreier. Dass Curry, der vermutlich beste Schütze der NBA-Geschichte, aber weiterhin nicht trifft, ist kaum zu glauben und so wird er seine Wurfprobleme nach und nach in den Griff bekommen. Heute fängt er damit an und erzielt seinen Schnitt mit 25 Punkten problemlos.

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