Unser Tipp: AH -9,5 Golden State Warriors

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In der ersten Runde zwischen den Golden State Warriors und den Los Angeles Clippers sind die Rollen klar verteilt. Vom amtierenden Meister, den Golden State Warriors, die sich letztlich doch an die Spitze der Western Conference setzen konnten, wird in den Playoffs nochmal ein Leistungssprung erwartet und dass sie ihre Mission Three-Peat mit einer souveränen ersten Runde angehen.

Auf der anderen Seite steht den Warriors eines der Überraschungsteams der Liga gegenüber, die Los Angeles Clippers, die nach dem Trade ihres besten Spielers nicht von allen Experten als potentielles Playoff-Team gesehen wurden. Doch die Clippers überzeugten mit tollem Team-Basketball, wurden hervorragend gecoacht und hatten vor allen in der zweiten Fünf Spieler, die von vielen Teams einfach nicht kontrolliert werden konnten.

In den vier Duellen der regulären Saison waren die Ergebnisse aber bereits der Rollenverteilung dieser Serie entsprechend. Zwar gewannen die Clippers das erste Spiel Mitte November noch mit 121-116 nach Verlängerung, doch mit Steph Curry und DeMarcus Cousins fehlten den Warriors natürlich zwei elementare Spieler. Cousins fehlte zwar auch in Duell Nummer 2, doch Curry zeigte hier seinen Wert. Er erzielte 42 Punkte beim 129-127 Erfolg und erzielte den entscheidenden Korb 0,5 Sekunden vor dem Ende.

Das dritte Duell war dann gleichzeitig das Saisondebüt von DeMarcus Cousins. Der Big Man erzielte 14 Punkte, foulte sich jedoch aus. Die Warriors blieben unbeeindruckt und Curry führte seine Mannschaft zum 112-94 Erfolg. Bei den Clippers überzeugte einmal mehr Tobias Harris, für den es aber das letzte Spiel gegen die Warriors war. Er wurde bekanntermaßen getradet und so fehlte er natürlich beim letzten Aufeinandertreffen der regulären Saison. Golden State ging erfreulicherweise komplett ins Spiel und sorgte beim 131-104 Erfolg für klare Verhältnisse.

Die Ergebnisse zeigen also, dass an den Warriors eigentlich kein Weg vorbeiführt. Zwar sind die Clippers teilweise erfahren und gut gecoacht, doch die Star-Power der Warriors ist zu groß. Sie gewannen zudem 16 der letzten 18 Erstrundenpartien und es scheint unwahrscheinlich, dass eine weitere Pleite hinzukommt.

Situation Golden State Warriors (1. Platz: 57 Siege – 25 Niederlagen)

Wirklich etwas Besonderes ist die erste Runde für die Warriors eigentlich nicht. Für ihren Neuzugang DeMarcus Cousins allerdings schon. Er spielte bisher noch keine einzige Playoff-Minute und gehört mit seinem jetzigen Team direkt zu den Top-Favoriten. Doch seine Aufregung sollte die Mannschaft nicht schwächen, im Gegenteil, sollte es seine Motivation noch steigern.

Die Warriors werden zudem froh sein, dass die reguläre Saison endlich vorbei ist. Ihre Bilanz ist mit 57 Siegen und 25 Niederlagen minimal schlechter als die in der letzten Saison (58-24) und nach einer regulären Saison mit vielen Auf und Abs können sie sich nun endlich wieder auf das Wesentliche konzentrieren.

Die gute Nachricht ist sicherlich, dass alle Spieler fit sind. Nachdem Curry in der regulären Saison 13 Spiele verpasste, Durant und Thompson je 4, Cousins 52 und Green 16 wird Coach Kerr sich darüber freuen, dass niemand Verletzungen mitbringt. Zwar knickte Curry kurz vor dem Ende der regulären Saison um, doch den letzten Meldungen zu Folge wird er heute auflaufen. Auch die Ersatzspieler sind fit und die Tatsache, dass Andrew Bogut noch zum Team zurückkehrte wird die Stimmung und die Variabilität noch einmal etwas vergrößern.

Der Saisonverlauf war sicher nicht ganz optimal und nur im Januar ließen die Warriors kurzzeitig ihre Klasse aufblitzen, als sie 16 von 17 Spielen gewinnen konnten. Allerdings stolperten sie auch an der einen oder anderen Stelle, was jedoch der regulären Saison an sich geschuldet ist. Für Golden State zählen nur die Playoffs und ein guter Start ist für einen erfolgreichen Playoff-Run nicht unwichtig. Die Chancen dafür stehen heute aber sehr gut.

Situation Los Angeles Clippers (8. Platz: 48 Siege – 34 Niederlagen)

Bereits vor Beginn der Saison machten die Clippers keinen Hehl daraus, dass die Free Agent Phase nach der Saison 2018-19 ihr großes Ziel ist. Der Kader war mit entsprechenden Spielern bzw. Verträgen ausgestattet, die entweder günstig waren oder auslaufen, so dass man im Sommer 2019 nach großen Free-Agents Ausschau halten kann.

Dementsprechend wurde der Mannschaft von Coach Doc Rivers nicht besonders viel zugetraut und umso überraschender war es, dass sie Ende November mit einer Bilanz von 15-6 in der Spitzengruppe der Western Conference standen. Bereits hier war es das Trio im Tobias Harris, Danilo Gallinari und Lou Williams, die zu überzeugen wussten und ihr Team punktetechnisch anführten.

Leider startete der Dezember dann aber nicht so gut und die Clippers rutschten in der Tabelle ab. Auch im Januar gab es eine Schwächephase und spätestens als Tobias Harris kurz vor dem Ende der Trade-Deadline nach Philadelphia geschickt wurde, waren sich viele Experten einig, dass die Clippers nun weiter durchgereicht werden und die Playoffs verpassen.

Doch kurz nach dem Trade machte Besitzer Steve Ballmer direkt klar, dass man nicht in den Tanking-Modus verfallen will und die Playoffs das Ziel bleiben. Rivers und seine Mannschaft nahmen sich das zu Herzen und spielten vor allem nach der All-Star Pause einen richtig guten Basketball. Waren zu dieser Zeit noch die Pelicans, Lakers und Kings als Konkurrenten um die Playoffs ein Thema, gewannen die Clippers Spiel um Spiel und setzten sich immer weiter ab.

Durch 16 Erfolge in den letzten 23 Spielen schraubten sie ihren Vorsprung auf die Kings (Platz 9) auf letztlich neun Spiele und zogen völlig ungefährdet in die Playoffs ein. Vor allem das Bank-Duo um Lou Williams und Montrezl Harrell überzeugte dabei und auch die Rookies Shamet und Gilgeous-Alexander lieferten gute Leistungen ab. Die Clippers hatten sogar noch die Chance auf Platz 5, landeten durch die Ergebnisse des letzten Spieltags aber auf Platz 8.

Am Ende wartet nun ein Erstrundenduell mit den Warriors, bei dem die Clippers trotz der zuletzt vielen guten Leistungen nur der Underdog sind. Allerdings wissen sie was sie können und mit Spielern wie Beverly, Gallinari und Williams bringen sie zumindest ein wenig Erfahrung mit. Letztlich wird es aber sehr schwer, da vor allem die jungen Spieler dominiert werden sollten, so dass bereits ein Sieg für die Clippers schon ein großer Erfolg wäre.

X-Faktor: Lou Williams

Als bester Bankspieler der Liga und potentieller bester sechster Mann ist Lou Williams natürlich prädestiniert dafür einen Unterschied auszumachen. Allerdings dürfte sich dieser Unterschied in maximal einem Sieg zeigen, da es ansonsten unwahrscheinlich ist, dass die Clippers irgendeine Chance gegen die Warriors haben.

Zudem ist Williams so oder so gefordert, ist er mit 32 Jahren der beste Scorer seines Teams und ist seine Mannschaft auf ihn angewiesen, obwohl er „nur“ von der Bank kommt. Problematisch ist sicherlich, dass Williams defensiv kaum etwas bewegen kann, aber sich immerhin gegen den Aufbau-Backup von den Warriors behaupten können sollte.

Er ist immer noch verdammt schnell und erfahren genug, sich von der Playoff-Aufregung nicht beeinflussen zu lassen. Erwischt er eine überragende Nacht haben die Clippers eine Chance, halten die Warriors ihn aber in Schach, wird es für die Clippers sehr schwer überhaupt ein Spiel zu gewinnen.

Er spielte in diesem Jahr in drei Spielen gegen die Warriors und konnte hier mit 21 Punkte  pro Spiel überzeugen. Schraubt er diesen Wert etwas hoch, könnten den Clippers eine Überraschung gelingen.

Golden State Warriors – Los Angeles Clippers Serien-Tipp

Mit den Los Angeles Clippers haben die Golden State Warriors ein gutes Los in Runde 1 erwischt. Mit etwas Pech hätte es auch gegen die Oklahoma City Thunder gehen können, doch so sind die Warriors der absolut klare Favorit.

Es bleiben allerdings noch ein paar Fragezeichen, wie ernst das Team aus Golden State die erste Runde nimmt. Sie wissen, wie sie es auch in der regulären Saison wussten, dass sie das klar bessere Team sind und könnten die Serie deshalb vielleicht etwas überheblich angehen. Zudem bleibt fraglich, wie sich die Starting Five um Curry, Thompson, Durant, Green und Cousins zurechtfindet, nachdem sie in den letzten Wochen nicht ganz so dominant waren, wie man es sich erhofft hatte.

Allerdings hat Golden State mit Livingston, Iguodala und Bogut drei sehr erfahrene Spieler auf der Bank und auch Cook, Jerebko und Looney sowie McKennie wussten immer wieder zu überzeugen. Damit sind sie der ganz klare Favorit, haben sie außerdem den Heimvorteil auf ihrer Seite und drei der vier Aufeinandertreffen der regulären Saison gewonnen.

Durant und Thompson werden nach den Playoffs Free Agent, was die Warriors dazu bewegen sollte konzentriert und mit guter Stimmung in die Playoffs zu starten. Die Clippers werden sich aber sicherlich nicht kampflos geschlagen geben, hat Coach Doc Rivers genug Playoff-Erfahrung, um vor allem seinen jungen Spielern Selbstvertrauen mitzugeben.

Es ist jedoch möglich, dass die Clippers mit drei unerfahrenen Spielern starten, Gilgeous-Alexander, Shamet und Zubac. Diese fehlende Erfahrung könnte bestraft werden. Williams und Gallinari werden die Fahne der Clippres versuchen hochzuhalten und die Clippers müssen hoffen, dass sie durch Überheblichkeit der Warriors vielleicht ein Spiel gewinnen können. Da dies gut passieren kann, kann man den Clippers mit ein wenig Mut einen Sieg zutrauen, so dass sich die Warriors in fünf Spielen durchsetzen.

Golden State Warriors in 5

Spiel 1:

Der 30-11 Heimbilanz von Golden State steht eine 22-19 Auswärtsbilanz der Clippers gegenüber. Das Team aus LA präsentierte sich also durchaus stark in fremder Halle und konnte auswärts schon ein paar gute Siege einfahren. Allerdings beginnt für die Warriors die letzte Saison in der Oracle-Arena, da das Team im Sommer bekanntermaßen nach San Francisco zieht.

Man darf also damit rechnen, dass die Warriors ihre Fans im ersten Spiel nicht hängen lassen wollen und souverän in die Serie starten. Curry und Durant werden Verantwortung tragen und die jungen Spieler der Clippers werden ihre erste Lektion lernen. Daher sollte man in Spiel 1 auf Golden State setzen, die bereits hier die Weichen für ein Weiterkommen stellen werden.

Tipp: AH -9,5 Golden State Warriors

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