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Für die Warriors war es eine ärgerliche Pleite, sprachen die Werte eigentlich für sie. James Harden traf keinen seiner elf Dreier und die 19 Punkte waren wenig. Zudem hielten sie Houston bei 37,2% aus dem Feld und bei gerade einmal 12 Assists. Doch selbst lief es bei Golden State nur bedingt besser, trafen sie nur 44,4% aus dem Feld und nur 10 Dreier (Houston verwandelte 13) und vor allem die 16 Ballverluste waren für die Warriors zu viel.

Individuell scorten Curry (22 Punkte), Durant (29), Thompson (23) und Green (12) zwar zweistellig, doch kein anderer Warriors kam über vier Punkte hinaus. Die 18 Assists als Team waren zwar deutlich besser als noch in Spiel 4, doch trotzdem schien das Playmaking von Iguodala zu fehlen und vor allem Durant versuchte es im dritten Viertel häufig ein wenig zu kompliziert.

Immerhin stand die Defensive gut und so ging auch Coach Kerr mit gutem Gefühl aus dem Spiel. Sicher, er hätte natürlich gerne gewonnen, doch er sprach davon, einige Dinge gesehen zu haben, die die Warriors in Spiel 6 noch besser ausnutzen können. Allerdings müssen sich die Ballverluste verringern, ließen sich viele der Turnover durch etwas mehr Konzentration verhindern.

Ein weiterer Vorteil für Golden State könnte werden, dass sich Chris Paul am Ende des Spiels am Oberschenkel verletzte. Houstons Verantwortliche konnten und wollten nichts über seinen Status sagen und wollten die Ergebnisse der Untersuchungen abwarten. Fakt ist, dass Pauls Fehlen ein Riesennachteil wäre, war er es, der sich einmal mehr als Leader erwies und viele wichtige Punkte erzielte.

Pauls Verletzung stellte aber mal wieder Mike D’Antonis Rotation in Frage. Er ließ fünf Spieler 36 oder mehr Minuten spielen und setzte insgesamt nur sieben Spieler ein. Coach Kerr machte es in Spiel 5 zumindest etwas besser. Die Big Four standen zwar alle mindestens 40 Minuten auf dem Feld, doch mit Looney, West, Bell, Cook und Livingston standen immerhin vier weitere Spieler auf dem Parkett. Sogar Young bekam eine Minute.

Ob die Erschöpfung den Unterschied ausmachen wird, darf aber angezweifelt werden. Das Fehlen von Iguodala spielt sicher eine kleine Rolle, das Fehlen von Paul wäre aber für Houston ein sicher noch etwas größerer Rückschritt. So oder so werden aber beide Teams die Ausreden nicht gelten lassen und man darf gespannt sein, wie sich die Teams präsentieren werden.

Schlussendlich bleibt natürlich die Frage, ob die Rockets den ersten Matchball nutzen können und in Golden State den Einzug in die Finals klar machen, oder ob die Warriors noch einmal zurückschlagen können. Seit Durants Ankunft ist es das erste mal, dass er mit Golden State derart unter Druck steht, doch es ist davon auszugehen, dass die Warriors diesem Druck vorerst standhalten können. Vor den eigenen Fans werden sie die Ballverluste reduzieren und weiter stark verteidigen. Dazu fallen die Würfe in der eigenen Halle oft noch etwas besser, sodass sie sich in ein siebtes Spiel retten können sollten. Houston wird zwar alles versuchen, doch ein zweites mal in Golden State zu gewinnen, scheint eher unwahrscheinlich. Daher sollte der Tipp auf Golden State gehen.

Tipp: Golden State Warriors 1,12 888sport

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1,12
100€

 

Golden State Warriors – Houston Rockets NBA Playoff Serie

Spiel 1: HOU – GSW 106-119

Spiel 2: HOU – GSW 127-105

Spiel 3: GSW – HOU 126-85

Spiel 4: GSW – HOU 92-95

Spiel 5: HOU – GSW 98-94

Stand: 3-2 Houston Rockets

Die Houston Rockets haben dank ihres 98-94 Erfolges in Spiel Nummer 5 zum ersten mal in ihrer Serie gegen die Golden State Warriors die Führung übernommen. Dabei überkamen sie nicht nur ein schwaches Spiel von James Harden (19 Punkte, 0-11 Dreier), sondern auch eine schwache Quote als Team (37,2%), wussten das Spiel aber dank guter Defensive trotzdem für sich zu entscheiden.

Dabei startete das Spiel gleich gut und schnell konnten die Rockets in Führung gehen (6-0). In der Folgezeit bauten sie den Vorsprung sogar auf 19-10 aus und konnten dabei vor allem Steph Curry und Klay Thompson gut in Schach zu halten. Beide konnten im ersten Viertel nicht scoren, was sicherlich auch ein Grund dafür war, dass Golden State, die erneut ohne Andre Iguodala antraten, das erste Viertel mit 17-23 verlor.

Im zweiten Spielabschnitt kamen Curry und Thompson dann besser ins Spiel, doch Houston wussten den Vorsprung vorerst zu behaupten. Dies war durchaus erstaunlich, da auch James Harden und Chris Paul nicht den besten Tag erwischten und beide eine schwache erste Halbzeit spielten. Trotzdem führte Houston auch kurz vor der Halbzeitpause noch mit drei Punkten.  In den letzten drei Minuten trafen sie dann allerdings gar nichts mehr und die Warriors nutzten die Chance, das Spiel zur Halbzeitpause auszugleichen (45-45).

Das dritte Viertel war dann hart umkämpft. Die Führung wechselte oft hin und her, doch kein Team konnte sich auf mehr als vier Punkte absetzten. Weiterhin auffällig war zu dieser Zeit, dass Harden keinen Rhythmus fand, aber auch die Gäste aus Golden State nicht souverän agierten. Zu viele Unkonzentriertheiten endeten in Ballverlusten, sodass sie die schwache Quote der Rockets heute nicht ausnutzen konnten. Trotzdem gingen die Warriors mit einer  72-71 Führung in das letzte Viertel.

Hier schaffte es Houston sich einen kleinen Vorsprung herauszuspielen. Dafür waren in erster Linie Chris Paul und Eric Gordon verantwortlich, die beide in schwierigen Situation die nötige Ruhe behielten. Paul versenkte einige sehr schwierige Würfe, während Gordon von der Bank mit 24 Punkten zum Topscorer der Rockets avancierte. Die Warriors gaben allerdings nicht auf und kämpften sich noch einmal ran.

Houston führte mit 92-89, bevor Green mit einem Tip-In verkürzte (91-92). Gordon brachte die Rockets wieder mit 4 Punkten in Führung, doch erneut war es Green, der die Warriors in Schlagdistanz brachte (94-95, 1:15 vor dem Ende). Paul, Cook, Harden und Curry vergaben nun Chancen für ihr Team, bevor Trevor Ariza zehn Sekunden vor dem Ende zwei Freiwürfe zugesprochen bekam. Er versenkte allerdings nur einen und so hatte Golden State nochmal die Chance zu scoren. Doch beim Ballvortrag konnte Draymond Green einen Pass von Curry nicht kontrollieren und so sicherte sich Gordon den Ball und versenkte zwei weitere Freiwürfe zum 98-94 Sieg für die Rockets.

 

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