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Die Cavs machten im ersten Spiel klar, dass sie ernst zu nehmen sind. James, der sich häufig in ersten Spielen zurücklehnte, war heute von Beginn an voll da und zeigte letztlich mit 51 Punkten, 8 Rebounds und 8 Assists sicherlich eine der besten Finals-Leistungen aller Zeiten. Er traf 19 seiner 32 Würfe und war einmal mehr überall zu finden.

Dazu spielte auch Kevin Love mit 21 Punkten und 13 Rebounds ordentlich und konnte nach seiner Gehirnerschütterung doch auflaufen. Auch JR Smiths 10 Punkte waren besser als viele andere Spiele in den Playoffs, allerdings scorte ansonsten kein Spieler zweistellig und natürlich war es der ärgerliche Fehler von Smith, der die Cavs um eine große Chance brachte.

Auf der anderen Seite überzeugten mal wieder die Big Four. 29 Punkte von Curry, 26 von Durant und 24 von Thompson waren im Bereich des Erwartbaren, dazu überzeugte auch Green mit 13 Punkten, 11 Rebounds, 9 Assists, 5 Steals und 2 Blocks. Von der Bank scorte Livingston zweistellig (10 Punkte), doch da LeBron 51 Punkte erzielte, war das erneute Fehlen von Iguodala klar zu spüren.

Die Teamstatistiken waren ausgeglichen, mit Vorteilen auf beiden Seiten. Die Cavs hatten klare Vorteile beim Rebound (53-38), wohingegen die Warriors mehr Assists spielten (31-18) und weniger Turnover hatten (7-11). Zwar trafen die Warriors etwas besser, doch die Cavs hatten deutlich mehr Feldwürfe (99-90), Dreier (37-36) und Freiwürfe (22-20) als Golden State.

Am Ende waren es aber eigene Fehler und vielleicht auch eine unglückliche, aber letztlich regelkonforme Schiedsrichter-Entscheidung, die den Cavs im Weg standen. Trotzdem ist klar, dass selbst die Warriors große Probleme gegen die Cavs haben, wenn James erneut so auftritt. Es scheint jedoch weiterhin das Problem zu bleiben, dass die klare zweite oder dritte Option der Cavs fehlt. Gleichzeitig haben auch Durant, Curry und Thompson weitere Luft nach oben.

Letztlich ist sicher auch der Heimvorteil weiterhin wichtig für die Warriors, die damit der Favorit in Spiel 2 bleiben. Zum Ende des Spiels wurde Tristan Thompson noch des Feldes verwiesen, als Shaun Livingston bei 10 Punkten Vorsprung zum Korb wollte und Thompson ihm einen Ellbogen-Stoß verpasste. Dabei lief Love, der eigentlich auf der Bank saß, aufs Feld. Ist die NBA pingelig, wird er gesperrt und so könnte es hier einen weiteren Nachteil für die Cavs geben. Iguodala wird auf der anderen Seite wohl erneut fehlen, doch so oder so, bleiben die Warriors favorisiert, sodass der Tipp erneut auf die Warriors gehen sollte.

Tipp: Golden State Warriors 1,11 bet365

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Golden State Warriors – Cleveland Cavaliers NBA Finals Serie

Spiel 1: GSW – CLE 124-114 (OT)

Stand: 1-0 Golden State Warriors

Das erste Spiel der Finals 2018 hatte eigentlich alles, was man sich für so ein Spiel wünscht. Neben einer absolut überragenden Leistung von LeBron James präsentierte sich Golden State erwartungsgemäß ausgeglichen, zusätzlich wurde es zum Ende spannend, es gab viele strittige Szenen und Schiedsrichterentscheidungen und letztlich ging es in die Verlängerung. Hier waren es dann die Warriors, die sich mit 124-114 durchsetzen konnten und damit 1-0 in Führung gingen.

Die Cavs fanden in einem insgesamt ausgeglichenen Spiel besser in die Partie und gingen zunächst in Führung. Die Warriors brauchten allerdings nicht lange, um Anschluss finden und erspielten sich nach gut vier Minuten zum ersten Mal selbst die Führung. Von nun an entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem sich kein Team entscheidend absetzen konnte. Die Cavs gewannen aber Viertel Nummer 1 und gingen beim Stand von 30-29 in die erste Pause.

Der zweite Viertel lief dann zunächst etwas besser für die Gäste aus Cleveland, die ihre Führung ein wenig ausbauen konnten. Interessant sicherlich, dass Warriors Coach Steve Kerr Steph Curry nach vier Minuten vom Feld nahm, als die Warriors mit 35-38 zurücklagen. Nur 40 Sekunden später, nach einem 4-0 Lauf der Cavs, kehrte Curry jedoch zurück aufs Feld, konnte aber nicht verhindern, dass LeBron und Co. die Führung weiter ausbauen konnten.

So waren es George Hill, Larry Nance Jr und Kevin Love, die dafür sorgten, dass die Gäste plötzlich mit 51-40 führten. In den folgenden drei Minuten scorten aber nur Durant, Curry und Thompson und so kämpfte sich Golden State sofort zurück in die Partie (48-51). Love und James scorten dann nochmal für die Cavs und schlussendlich war es ein Dreier aus über 10 Metern mit dem Buzzer, durch den Steph Curry für den Halbzeitstand von 56-56 sorgte.

Das dritte Viertel stand dann einmal mehr im Zeichen der Warriors, die dieses Viertel mit 28-22 gewinnen konnten. Dabei war es phasenweise LeBron alleine, der seine Cavs im Spiel hielt. 12 Punkte erzielte er in Folge, bevor auch er einige Würfe daneben setzte und den Warriors so einen kleinen Vorsprung erlaubte. (84-78).

Es war jedoch klar, dass das Spiel noch nicht entschieden war und so sollte die Entscheidung erst im letzten Viertel fallen. Zwar bauten die Hausherren die Führung nochmal auf sieben Punkte aus (89-82), doch Dreier von Jeff Green und Kyle Korver verkürzten und so musste die Crunch-Time die Entscheidung bringen.

5 Minuten vor dem Ende war beim Stand von 94-94 alles ausgeglichen. Die Warriors trafen zwei Dreier und führten plötzlich wieder mit sechs Punkten. Nach vier Punkten von James, einem Korb von Curry und einem Dreier von Kevin Love, stand es 101-102 aus Sicht der Cavs, die zwei Minuten vor dem Ende in Schlagdistanz waren. 50,8 Sekunden vor dem Ende brachte James die Cavs mit einem Korbleger und Freiwurf in Führung, bevor es zur wohl strittigsten Szene des Spiels kam.

Durant zog in die Zone und LeBron wollte das Offensivfoul annehmen. Zunächst entschieden die Schiedsrichter auch für LeBron, bevor sie sich die Szene nochmal ansahen. Während klar erkennbar war, dass er außerhalb der „restricted area“ stand, fiel den Schiedsrichtern auf, dass James sich noch bewegte. Der Pfiff wurde daraufhin geändert, zu einem Foul von James. Durant verwandelte daraufhin beide Freiwürfe, zum Stand von 104-104.

Es war wieder James, der im folgenden Angriff auf 106-104 erhöhte, bevor Currys And-One, die Warriors mit 107-106 in Führung brachte. Bei 23,5 Sekunden auf der Uhr, hatten die Cavs nur noch einen Angriff und George Hill wurde letzten Endes gefoult. Den ersten Freiwurf verwandelte er noch, doch der zweite ging daneben. Es waren allerdings noch 4,7 Sekunden auf der Uhr und JR Smith konnte sich den Offensivrebound sichern. Doch die Cavs profitierten davon nicht, denn JR Smith lief plötzlich mit dem Ball Richtung Mittellinie, bevor er den Ball zu spät wieder Richtung Dreierlinie passte. Während JR meinte, er wollte keinen schweren Wurf über Durant nehmen, sagte sein Coach, dass JR dachte, die Cavs führen mit einem Punkte.

Eine unglaubliche Szene, die den Warriors letzten Endes die Overtime schenkte. Hier machten sie ihren Job dann etwas besser und entschieden das Spiel mit 17-7 für sich. Der Endstand lautete 124-114 und mit einem wenig Glück, freuten sich die Heimfans über den Sieg in Spiel 1.

 

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