Die Golden State Warriors und die Chicago Bulls treffen zum ersten mal in dieser Saison aufeinander. Als bestes Team der Liga gehen die Warriors natürlich als Favorit ins Spiel, auch wenn sie ihr letztes Spiel mit 106-109 gegen die Kings in der Verlängerung verloren. Das letzte Spiel der Bulls war auch gegen die Kings und die Bulls nutzten die Doppelbelastung Sacramentos aus und entschieden das Spiel mit 112-107 für sich.

Golden State Warriors

Trotzdem liegt die Favoritenrolle natürlich bei den Warriors, da sie zuvor fünf Spiele in Folge gewannen und sich gegen die Kings das Leben hauptsächlich selbst schwer machten. Coach Kerr beleidigte den Schiedsrichter und musste aus der Halle. Steph Curry hatte beim Stand vom 106-107 einen mehr oder weniger freien Korbleger den er Sekunden vor dem Ende verlegte und damit den Kings den Sieg schenkte. Zudem gab es Diskussionen unterhalb der Spieler (Durant und Green), die aber keine weiteren Folgen nach sich zogen.

Entsprechend nüchtern fiel die Analyse aus, sprach Coach Kerr von einem der schlechtesten Spiele der Saison. Doch wer die Warriors kennt, der weiß, dass sie problemlos den Schalter umlegen können und wieder zu ihrem normalen Spiel finden können. Interessant allerdings, dass die Warriors alle drei Overtime-Spiele verloren, obwohl sie mit Durant und Curry zwei Spieler haben, die eigentlich in solchen Situationen aufblühen.

Aufblühen ist auch das passende Wort für die Leistungen von Steph Curry. Nach verhaltenem Start in die Saison, ließ er zuletzt immer mehr seine MVP-Form erkennen und zeigte sich wesentlich aggressiver. In den letzten vier Spielen in denen Curry spielte, erzielte er 43, 39, 29 und 35 Punkte und versenkte dabei 31 Dreier bei einer Quote von 57%. Mit ihm in dieser Form werden die Warriors nochmal stärker, was die Aussichten für die Gegner natürlich immer schlechter werden lässt.

Chicago Bulls

So ist auch klar, dass die Bulls nur als Underdog in diese Partie gehen. Nicht nur, dass Golden State einfach oft überzeugt, auch die Tatsache, dass in Chicago keine Ruhe einkehrt, verkompliziert die Situation für Wade, Butler und Co. Doch während andere Teams an den Problemen zerbrechen würde, zeigten die Bulls in den letzten Wochen, dass ein Team mit erfahrenen und starken Veteranen auch in schlechten Zeiten zumindest ansatzweise ordentliche Ergebnisse erzielen kann.

So halten sich die Trade-Gerüchte um Rondo und Butler und auch Wade verursachte durch die Kritik am Team negative Schlagzeilen. Dazu gerät der Coach immer wieder ins Kreuzfeuer und auch das Thema Jimmy Butler und seine Probleme mit dem Management feuern die Gerüchte über Unzufriedenheit und Trades an.

Letztlich sind dies aber nur Nebenschauplätze und die Bulls entscheiden auf dem Feld in welche Richtung sich die Saison entwickelt. Dass sie sieben der letzten 12 Spiele gewinnen konnten, ist dabei ein gutes Zeichen und macht Mut. Rondo rutschte mittlerweile wieder in die Rotation, doch dafür fehlte Butler zuletzt verletzt. Dwyane Wade bleibt dabei ein Lichtblick und sorgte beim letzten Sieg über die Kings für ein Flashback. Mit 31 Punkten, einem Wurf zur Führung 13 Sekunden vor dem Ende und anschließend ein Steal plus Dunk zur 4 Punkte-Führung sorgten für die Entscheidung zu Gunsten der Bulls und den dritten Sieg in vier Spielen.

Tipp

Die Bulls kommen also zuversichtlich in diese Partie, obwohl Jimmy Butler erneut ausfallen könnte. Die Warriors müssen allerdings wohl auf Thompson, Pachulia und West verzichten und können auch nicht auf den gewaivten Anderson Varejao zurückgreifen. Es werden also junge Spieler ihre Chance bekommen, doch da mit Curry, Durant, Green, Iguodala und Co. genug erfahrene Spieler dabei sind, denke ich, dass die Warriors gewinnen. Viele Bulls Spieler sind bereits über ihren Zenit und da Butler fehlt, haben die Bulls am Ende nicht genug entgegen zu setzen.

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Player to watch: Kevin Durant

Durant gab öffentlich zu verstehen, dass die Warriors das Team von Curry sind und er sich ihm unterordnen würde. Soweit geht der Plan auch auf, Curry findet zur alten Dominanz und Erfolg und gute Stimmung gehen bis dato einher. Doch Durant darf sich nicht zu sehr zurücknehmen, blieb er in den letzten drei Spielen mit 18, 26 und 10 Punkten hinter seinen Erwartungen zurück. Vor allem das Spiel gegen die Kings war mit nur 10 Punkten (2 von 10 aus dem Feld) unterirdisch für seine Verhältnisse und so wird man sich heute auf einen aggressiveren Durant einstellen können. Seinen Schnitt wird er daher mit 26 Punkten problemlos erreichen können.

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