Fulham - QPRFulham – QPR, vorbei ist es nicht für QPR, aber sie haben sieben Punkte aufs rettende Ufer und das bei nur noch acht ausstehenden Spieltagen. Am Ende konnte Redknapp zwar vieles verbessern als Trainer, aber ein Wunder blieb bislang auch hier aus und das trotz eines Budgets, das im Normalfall zur oberen Tabellenhälfte gereicht hätte. Ein Zeichen, das Geld auszugeben nicht ausreicht, wenn man keinen Plan hat wie. Bei Fulham dürften viele die Saison auch eher als verloren ansehen, schließlich hatte man nie die ernsthafte Chance sich in Richtung internationaler Plätze zu bewegen, sondern turnte durchgehend im Niemandsland der Liga. Eine wichtige Frage ist sicherlich ob QPR sich aufgegeben hat oder nicht.

Fulham

Fulham hat in den letzten Wochen etwas bessere Leistungen gezeigt und mit dem Sieg beim Stadtrivalen Tottenham sogar eine Überraschung hingelegt und dennoch kommt dies sicherlich zu spät. Das Team ist auf dem zehnten Platz mit keinem wirklichen Kontakt nach oben. Sehr bezeichnend für die Leistungen des gesamten Teams ist die Formkurve von Dimitar Berbatov im Sturm. Nach einem guten Start kam lange Zeit nicht viel und in den letzten Wochen trifft er nun wieder ständig. Auch sonst scheinen nur wenige der Neuzugänge konstant die Leistungen gebracht zu haben, die man erwartet hat. Ob Dejagah, Rodallega, Berbatov oder Petric, sie alle waren keine durchgängige Gefahr für den Gegner.

Zur Verteidigung muss gesagt werden, dass Fulham einige sehr junge Talente holte, die noch ihre Zeit brauchen um eine Rolle in dieser so physischen Liga spielen.

Diarra ist schon länger verletzt und wird fehlen.

QPR

Das vielleicht wichtigste Spiel der Saison ging am letzten Wochenende verloren und zwar das gegen Aston Villa. Hätte QPR gewonnen, dann wären sie an Villa herangerückt und sehr nah am rettenden Ufer. Dabei ging das Team sogar in Führung, geriet in Rückstand, glich diesen aus um zehn Minuten vor Ende doch noch zu verlieren. Es wird nun fraglich wie man mit dieser bitteren Niederlage umgehen wird und ob Redknapp es schafft das Team noch einmal zu motivieren. Schaut man sich die Startelf an, dann kann man kaum glauben, dass dieses Team wo weit nach unten gerutscht ist in der Tabelle. Vor allem im Sturm hat man mit Zamora (wenn auch außer Form), Remy und Hoilett sehr solide Stürmer. Im Mittelfeld kommen mit Mbia, Granera, Jenas und dem erfahrenen Park ebenfalls Spieler hinzu, denen man eher das Mittelfeld der Tabelle zugetraut hätte.

Das Problem dieses Team neben den 15 Niederlagen (von denen haben vier weitere Teams gleich viele oder gar mehr), sondern die elf Unentschieden, die hinzukommen. Dennoch sieht der Restspielplan so aus, dass ein Wunder durchaus noch im Rahmen des Möglichen liegt. Everton und Arsenal sind schwere, aber nicht unlösbare Gegner, während, Fulham, Wigan, Stoke, Reading und Newcastle zu bewältigen wären. Hinzu kommt Liverpool, aber am letzten Spieltag, wo es vielleicht um nichts mehr gehen wird für sie. Das Problem ist: es helfen nur noch Siege, also heißt es „Attacke“.

Ausfallen werden Luke Young, Tal Ben Haim, Samba Diakite, Andrew Johnson und Armand Traore.

Komplette und ausführliche Statistiken HIER

Fulham – QPR Voraussichtliche Aufstellungen

Fulham: Hildebrand – Uchida, Höwedes, Matip, Fuchs – Höger, Neustädter, Farfan, Holtby, Draxler – Marica

QPR: Zieler – H. Sakai, Eggimann, Djourou, Rausch – Schmiedebach, da Silva Pinto – Schlaudraff, Huszti – Abdellaoue, M. Diouf

Fulham – QPR Tipp

QPR helfen einzig und allein Tore bzw. Siege. Hier zu taktieren wäre naiv, schließlich haben sie einen Gegner, der auf Grund seiner eigenen Tabellensituation wohl recht schnell einknicken würde falls er in Rückstand gerät. Mit der 4-4-2 Aufstellung schien das Team offensiv gefährlicher.

Tipp: Über 2,5 Tore – 1,95 Bet365

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