Frankfurt – Aalen, Abstiegskampf pur ist es zwar nicht, aber doch ist es das Aufeinandertreffen zweier mehr oder weniger gefährdeter Vereine. Der schon gerettet scheinende FSV Frankfurt hat inzwischen nur noch sieben Punkte Vorsprung auf Platz 16 und benötigt für absolute Sicherheit wohl noch mindestens einen Sieg. Der VfR Aalen reist derweil trotz sechs ungeschlagenen Spielen in Serie als Tabellenschlusslicht an den Bornheimer Hang, wobei die rote Laterne aber ohne den Zwei-Punkte-Abzug wegen Verstößen gegen Lizenzauflagen schon nicht mehr in Aalen leuchten würde und zumindest ein Fünkchen Hoffnung darauf besteht, dass diese Sanktion der DFL noch rückgängig gemacht wird.

Nach neun Begegnungen beider Vereine in der 2. Bundesliga und der einstmals drittklassigen Regionalliga ist die Bilanz mit jeweils drei Siegen sowie drei Unentschieden komplett ausgeglichen. In Frankfurt hat Aalen bei zwei Unentschieden und zwei Niederlagen indes noch nie gewonnen.

FSV Frankfurt

Der FSV Frankfurt ist mit drei ausnahmslos überraschenden Siegen gegen den 1. FC Nürnberg (2:1) und gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:0) sowie bei RB Leipzig  (1:0) überragend ins neue Jahr gestartet und hat sich dadurch schnell aus der Abstiegszone verabschiedet. Anschließend sorgten vier Unentschieden in Folge zumindest dafür, dass der Abstand nach unten konstant blieb, doch schon in diesen Partien zeichnete sich eine gewisse negative Tendenz ab, die dann mit nur noch einem Punkt in den vergangenen drei Begegnungen beim FC Ingolstadt (0:2), gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:1) und bei Erzgebirge Aue (0:1) nicht mehr zu übersehen war.

Insbesondere auch wegen der gezeigten Leistungen, die Trainer Benno Möhlmann kurzzeitig sogar über seinen Rücktritt nachdenken ließ. Auf jeden Fall aber wird es personelle Veränderungen geben. Für den gesperrten Tom Beugelsdijk besteht die Hoffnung auf das Comback von Abwehrchef Hanno Balitsch, während Linksverteidiger Alexander Bittroff nach abgesessener Gelbsperre für Youngster Florijon Belegu zurückkehren dürfte. Außerdem muss der von Möhlmann scharf kritisierte Odise Roshi mit einer Versetzung auf die Ersatzbank rechnen.

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Klandt – Huber, Balitsch, Oumari, Bittroff – Konrad – Engels, Kruska, Kauko, Grifo – Dedic

VfR Aalen

Nur drei Punkten aus den ersten fünf sieglosen Spielen nach der Winterpause sowie das Aus im DFB-Pokal gegen die TSG 1899 Hoffenheim (0:2) machten zu Beginn des Jahres wenig Hoffnung darauf, dass der VfR Aalen den Kampf um den Klassenerhalt erfolgreich bestehen kann, zumal auch noch der Punktabzug erschwerend hinzu kam. Mitten in einer schwierigen Situation war indes schon das 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth am Ende der Sieglosserie ein Mutmacher, dem ein ganz wichtiges 3:0 im Kellerduell gegen Erzgebirge Aue folgte. Beim TSV 1860 München (1:1), gegen den Karlsruher SC (2:2) und beim 1. FC Union Berlin (1:1) punktete die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck solide weiter und landete am letzten Wochenende mit dem 2:1-Erfolg nach 0:1-Rückstand gegen Eintracht Braunschweig einen Sieg, der im Rückblick ein Schlüsselerlebnis sein könnte.

Nach dem guten Auftritt gegen Braunschweig ist mit einer unveränderten Startelf zu rechnen.

Aufstellung VfR Aalen

Voraussichtliche Aufstellung: Bernhardt – Ofosu-Ayeh, Barth, Leandro, Feick – Hofmann, Gjasula – Steinhöfer, Ludwig, Drexler – Quaner

Tipp

Der FSV Frankfurt ist eine Mannschaft, die über Qualität verfügt, diese aber nicht regelmäßig abruft, sondern meist nur dann, wenn der Druck groß ist. Nach den vergangenen Misserfolgen sorgen die nähergerückten Abstiegsplätze für eine solche, wenn auch noch moderate Drucksituation. Die klaren Worte der Verantwortlichen unter der Woche dürften ihre Wirkung aber nicht verfehlen: die Bornheimer gewinnen und beenden die respektable Serie des VfR Aalen.

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