Frankfurt – Darmstadt, im hessischen Derby stehen sich die beste und die drittbeste Mannschaft der Rückrunde gegenüber. Während sich der FSV Frankfurt mit 13 Punkten aus den ersten sechs Spielen der schon vor Weihnachten begonnenen Rückrunde aus dem Tabellenkeller befreit hat und nun als Neunter schon zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone aufweist, ist der SV Darmstadt 98 mit insgesamt schon 14 ungeschlagenen Spielen in Folge sogar Tabellenzweiter und wird von der Konkurrenz längst als ein ganz heißer Aufstiegskandidat gesehen.

Die bisherige Bilanz, die Spiele von der 2. Bundesliga bis zur Hessenliga umfasst, spricht mit 19 Siegen bei drei Unentschieden und nur neun Niederlagen klar für Darmstadt. Zu Hause bringen es die Lilien gegen die Bornheimer sogar auf zwölf Siege bei nur einem Unentschieden und drei Niederlagen. Das Hinspiel in Darmstadt, das erste Duell nach elf Jahren Pause, ging mit 4:0 an die Lilien.

FSV Frankfurt

Nachdem der FSV Frankfurt die komplette Hinrunde ohne Heimsieg geblieben war, gelang noch vor Weihnachten am 18. Spieltag ein 2:0 vor eigenem Publikum gegen den 1. FC Heidenheim, auf den die Bornheimer nach der Winterpause gegen den 1. FC Nürnberg (2:1) und gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:0), also zwei Top-Klubs, gleich die Heimsiege Nummer zwei und drei folgen ließen. Außerdem siegte die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann im neuen Jahr auch bei RB Leipzig (1:0) und machte am vergangenen Wochenende beim VfL Bochum aus einem 1:3 noch ein 3:3. Defensiv war diese Begegnung indes ein Rückfall, nachdem in den ersten drei Partien 2015 nur ein Gegentor kassiert wurde. Mit insgesamt 37 Gegentreffern stellt der FSV aktuell über die gesamte Saison gesehen die zweischwächste Defensive der Liga.

Nach den guten Leistungen zuletzt hat Coach Möhlmann keinen Grund für Veränderungen. Offen ist allerdings die Besetzung des Angriffs, nachdem sich in Bochum sowohl Zlatko Dedic als auch Edmond Kapllani als Ersatz für den verletzten Mohamed Amine Aoudia mit Toren empfohlen haben. Angeschlagen ist noch Routinier Hanno Balitsch, für den im Fall der Fälle Tom Beugelsdijk in die Innenverteidigung rücken würde.

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Klandt – Huber, Balitsch, Oumari, Bittroff – Kruska, Konrad – Roshi, Grifo, Engels – Dedic

SV Darmstadt 98

Mit einem 0:0 beim VfR Aalen und einem 1:1 gegen den TSV 1860 München ist der SV Darmstadt 98 nur durchwachsen aus der Winterpause gekommen, hat dann aber mit zwei späten 1:0-Siegen bei Erzgebirge Aue und gegen Eintracht Braunschweig deutlich gemacht, an die überraschend starke Hinrunde anknüpfen zu können. Prunkstück von Trainer Dirk Schuster ist unverändert die Defensive, die mit 16 Gegentoren die wenigsten aller Zweitligisten zugelassen hat. Offensiv haben die Lilien seit Weihnachten dagegen Luft nach oben, was durchaus auch einen Zusammenhang mit der seit zehn Partien anhaltenden Torflaute von Torjäger Dominik Stroh-Engel hat.

Stroh-Engel bleibt aber dennoch gesetzt und an seiner Seite hat sich zuletzt Marco Sailer festgespielt. Ein personeller Wechsel ist hingegen auf dem rechten Flügel möglich, wo Coach Schuster weiter auf den verletzten Tobias Kempe verzichten muss und bislang noch keine Idealbesetzung gefunden hat. Möglich, dass der gegen Braunschweig in letzter Sekunde als Joker erfolgreiche Winter-Neuzugang Jan Rosenthal nun erstmals ins Team rutscht.

Aufstellung SV Darmstadt 98

Voraussichtliche Aufstellung: Mathenia – Sirigu, Sulu, Bregerie, Holland – Rosenthal, Jungwirth, Gondorf, Heller – Stroh-Engel, Sailer

Tipp

Wer sich im Duell der beiden vielleicht formstärksten Teams der Liga durchsetzt, erscheint völlig offen. Wahrscheinlich ist aber, dass es kein Torfestival wird, fallen doch in Spielen mit Darmstädter Beteiligung generell die wenigsten Treffer.

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