Frankfurt – KSC, das Duell zweier noch siegloser Vereine, die nicht im Tabellenkeller hängen bleiben möchten. Der FSV Frankfurt hat immerhin schon einen Punkt auf dem Konto und mit dem Erreichen der zweiten Runde im DFB-Pokal zumindest einen kompletten Fehlstart vermieden. Von einem solchen muss man beim Karlsruher SC hingegen nach zwei Auftaktpleiten in der Liga und dem Pokal-Aus bei Oberligist SSV Reutlingen sprechen.

22 Begegnungen gab es bisher zwischen dem FSV und dem KSC. Die Badener haben dabei mit 13 Siegen bei nur sechs Niederlagen und drei Unentschieden klar die bessere Bilanz. In Frankfurt ist die Bilanz mit je vier Siegen und zwei Remis aber ausgeglichen. Von den letzten beiden Gastspielen in Frankfurt nahm der KSC indes in den letzten beiden Jahren jeweils drei Punkte mit.

FSV Frankfurt

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Weis – Huber, Gugganig, Oumari, Bittroff – Konrad, Perdedaj – Golley, Epstein – Dedic, Kapllani

Nach der Rettung am letzten Spieltag der vergangenen Saison hat der FSV Frankfurt unter Trainer Tomas Oral im Sommer einen vergleichsweise großen Umbruch mit zwölf externen Neuzugängen vollzogen. Dass es in den Testspielen und an den ersten beiden Spieltagen noch nicht richtig rund lief und noch lange nicht alle Rädchen reibungslos ineinandergreifen, kann daher nicht verwundern. Gegen Aufstiegs-Favorit RB Leipzig boten die Bornheimer allerdings dennoch eine ordentliche Leistung und verloren nur wegen eines individuellen Fehlers von Alexander Bittroff mit 0:1. Anschließend bei Arminia Bielefeld (0:0) stand die Defensive sicher, doch nach vorne lief abgesehen von Standardsituationen auch nur wenig zusammen. Richtig überzeugend war schließlich am vergangenen Wochenende auch der 2:0-Erfolg im DFB-Pokal beim BFC Dynamo nicht, doch letztlich zählte nur das Weiterkommen.

Mit Zlatko Dedic und Edmond Kapllani trafen in Berlin beide Stürmer. Gut möglich erscheint daher, dass Coach Oral anders als an den ersten beiden Spieltagen auch gegen Karlsruhe auf eine Doppelspitze setzt und auf einen Zehner wie Besar Halimi verzichtet.

Karlsruher SC

Aufstellung Karlsruher SC

Voraussichtliche Aufstellung: Orlishausen – Dehm, Gordon, Gulde, Kempe – Peitz, Meffert – Torres, Yamada, Nazarov – Hennings

In Karlsruhe war man im Sommer bemüht zu versichern, dass die äußerst unglücklich verlorene Relegation gegen den Hamburger SV abgehakt ist und in den Köpfen keine Rolle mehr spielt. Der Saisonstart spricht allerdings eher für das Gegenteil, wobei sicherlich auch die wegen der Relegation vergleichsweise kurze Vorbereitung eine Rolle spielte. Zum Auftakt bei der SpVgg Greuther Fürth (0:1) wirkten die Badener auf jeden Fall ebenso wie beim 1:2 gegen den FC St. Pauli nicht wirklich frisch. Im DFB-Pokal beim SSV Reutlingen kamen dagegen viele unglückliche Faktoren zusammen. Drei rote Karten und drei Elfmeter für den Underdog – allesamt berechtigt – brachten einen abermals nicht überzeugenden KSC auf die Verliererstraße und ließen das Selbstvertrauen weiter leiden.

Trainer Markus Kauczinski ist schon in Reutlingen vom in der Vorbereitung einstudierten 4-4-2 zum bewährten 4-2-3-1 zurückgekehrt und wird wohl trotz der Verpflichtung von Dimitris Diamantakos als zusätzlicher Sturmalternative dabei bleiben. Denkbar zudem, dass der defensiv starke Dominic Peitz als zusätzlicher Stabilisator auf der Doppelsechs den offensiveren Gaetan Krebs ersetzt. Ansonsten wird es abgesehen von der Rückkehr von Stammkeeper Dirk Orlishausen, für den im Pokal Rene Vollath ran durfte, kaum Wechsel geben.

Tipp

Frankfurt hat in der neuen Saison bisher defensiv überzeugt, während offensiv noch reichlich Luft nach oben ist. Beim KSC fehlt noch einiges zur Form des Frühjahres und nach den Auftaktpleiten dürfte erst einmal Vorsicht angesagt sein. Ein Sieger lässt sich schwer prognostizieren, doch vieles spricht für eine Partie mit eher wenig Toren.

Tipp: Unter 2,5 – 1.75 Tipico (die deutsche Nummer 1)

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