Frankfurt – Düsseldorf, nach jeweils einer Niederlage in der vergangenen Woche wollen beide Mannschaften die Hinrunde positiv abschließen, um sich dann in den noch vor Weihnachten anstehenden beiden ersten Rückrundenpartien eine möglichst optimale Ausgangsposition für das neue Jahr erarbeiten zu können. Während für Frankfurt angesichts von nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz jeder Zähler in erster Linie für den Klassenerhalt wäre, hat die Fortuna zuletzt im Aufstiegsrennen ein wenig an Boden verloren. Die derzeit zwei Punkte Rückstand auf Rang drei würden die sechstplatzierten Rheinländer liebend gerne noch 2014 wieder wettmachen.

Die bisherige Bilanz spricht mit fünf Siegen, drei Unentschieden und drei Niederlagen für Düsseldorf. Allerdings kassierte die Fortuna alle drei Pleiten in Frankfurt, wo ansonsten zwei Siege und ein Remis zu Buche stehen. Die beiden letzten Duelle in der vergangenen Saison endeten torlos.

FSV Frankfurt

Der FSV Frankfurt hat in dieser Saison bislang zwei Gesichter gezeigt. Während die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann mit 15 Punkten aus neun Partien das drittbeste Auswärtsteam der Liga stellt, hat kein anderer Verein zu Hause so schlecht gepunktet wie der FSV. Nach sieben Begegnungen am Bornheimer Hang stehen vier Niederlagen lediglich drei Remis gegenüber. Eine erschreckende Bilanz, die dringend aufpoliert werden muss, soll am Ende der Klassenerhalt stehen. Darauf, dass auswärts immer gepunktet wird, sollte man sich jedenfalls nicht verlassen. So riss erst am letzten Wochenende mit dem 1:2 bei Union Berlin eine Serie von vier Auswärtssiegen am Stück.

Im Vergleich zur Partie in Berlin muss Coach Möhlmann auf den gelbgesperrten Kapitän Manuel Konrad verzichten, für den Joni Kauko ins defensive Mittelfeld rücken dürfte. Ansonsten dürfte sich am Personal ebenso wenig ändern wie an der taktischen Ausrichtung mit drei Sechsern und zwei offensiven Mittelfeldspielern hinter Angreifer Zlatko Dedic.

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Klandt – Huber, Beugelsdijk, Balitsch, Bittroff – Kauko, Kruska, Oumari – Engels, Grifo – Dedic

Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf steckt, den durchwachsenen Saisonstart außen vor gelassen, in einer ersten kleinen Krise, die möglichst schnell wieder beendet werden soll. Seit dem 1:0 bei 1860 München am 10. November holte die Elf von Trainer Oliver Reck nur noch einen Punkt aus drei Spielen. Schon beim 3:3 gegen Greuther Fürth waren Probleme im Defensivverhalten nicht zu übersehen, die sich bei den Niederlagen beim VfR Aalen (0:2) und gegen den SV Sandhausen (1:3) noch verschärften. Erschwerend kommt hinzu, dass in diesen Partien auch offensiv fast nichts zusammenlief. Sorgen bereitet dabei vor allem die Formschwäche von Regisseur Michael Liendl, der für das Offensivspiel enorme Bedeutung hat.

Möglicherweise findet der Österreicher mit erfahrener Unterstützung wieder in die Spur. In Frankfurt ist mit Routinier Sergio Pinto, der nach einem Kieferbruch gegen Sandhausen ein kurzes Comeback feiert, anstellte des jungen Christian Gartner in der ersten Elf zu rechnen. Darüber hinaus sind eher keine Umstellungen zu erwarten, obwohl Coach Reck gerade gegen Sandhausen einige Schwachpunkte ausgemacht haben dürfte. Allerdings drängten sich die Alternativen zuletzt auch nicht auf, sodass der Verlierer-Elf in weiten Teilen eine Bewährungschance winkt.

Aufstellung Fortuna Düsseldorf

Voraussichtliche Aufstellung: Unnerstall – Schauerte, Tah, Bodzek, Bellinghausen – Avevor, Pinto – Liendl, Benschop, Halloran – Pohjanpalo

Tipp

Wenn Düsseldorf für den FSV Frankfurt zu schlagen ist, dann im Moment. Dafür müssen sich die Bornheimer vor eigenem Publikum aber deutlich steigern. Die Möglichkeit besteht allerdings nicht zuletzt dank der sicherlich eher offensiven Düsseldorfer Spielweise, die den auf Konter lauernden Frankfurtern entgegenkommen dürfte.

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