Frankfurt – St. Pauli, zwei Sieger vom vergangenen Wochenende stehen sich am Bornheimer Hang gegenüber. Der FSV Frankfurt hat mit einem 2:0-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth den Bock umgestoßen und nun immerhin vier Zähler auf seinem zuvor kärglich gefüllten Punktekonto. Der FC St. Pauli ist derweil eine der positiven Überraschungen der noch jungen Saison und hat als Tabellenzweiter nach dem vierten Spieltag schon zehn Punkte gesammelt.

14 Duelle gab es bislang zwischen beiden Vereinen, die alle in der 2. Bundesliga stattfanden. Exakt die Hälfte der bisherigen Vergleiche entschied der FC St. Pauli für sich, der bei vier Unentschieden nur dreimal gegen Frankfurt verlor. Alle drei Siege gelangen den Bornheimern vor eigenem Publikum, wo die FSV Bilanz bei zwei Remis und zwei Pleiten positiv ist.

FSV Frankfurt

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Weis – Huber, Gugganig, Oumari, Epstein – Konrad, Perdedaj – Barry, Golley – Halimi – Dedic

Nach der Rettung am letzten Spieltag der Vorsaison hat der FSV Frankfurt den Start in die neue Saison verpatzt. Einem unglücklichen 0:1 gegen RB Leipzig folgten zwar ein 0:0 bei Arminia Bielefeld und ein 2:0 in der ersten Runde des DFB-Pokals beim BFC Dynamo, doch anschließend ging gegen den Karlsruher SC (1:2) auch das zweite Heimspiel der Saison verloren, was fatal an die vorige Saison erinnerte, als die Bornheimer vor der Winterpause überhaupt keinen Heimsieg feiern konnten. Mit dem 2:0 bei der SpVgg Greuther Fürth legte der FSV indes auch wieder die ebenfalls aus dem letzten Jahr bekannte Auswärtsstärke an den Tag. Nichtsdestotrotz sollen und müssen nun auch zu Hause Punkte her, um nicht frühzeitig wieder im Tabellenkeller hängen zu bleiben.

Trainer Tomas Oral dürfte an der Erfolgself der Vorwoche nicht viel verändern. Denkbar ist aber, dass der als Joker mit einem Traumtor erfolgreiche Timm Golley den Vorzug vor Mario Engels erhält.

FC St. Pauli

Aufstellung FC St. Pauli

Voraussichtliche Aufstellung: Himmelmann – Nehrig, Sobiech, Ziereis, Halstenberg – Rzatkowski, Alushi – Sobota, Maier, Buballa – Thy

Der FC St. Pauli hat die gute Entwicklung aus dem Frühjahr, als mit fünf Siegen an den letzten acht Spieltagen der zwischenzeitlich schon kaum mehr möglich scheinende Klassenerhalt geschafft wurde, in der neuen Saison nahtlos fortgesetzt. Das 0:0 zum Auftakt gegen Arminia Bielefeld geriet zwar noch holprig, doch anschließend gelangen beim Karlsruher SC (2:1), gegen die SpVgg Greuther Fürth (3:2) und bei RB Leipzig (1:0) drei Siege am Stück. Dazwischen fiel das 1:4 im DFB-Pokal gegen Borussia Mönchengladbach, doch trotz der am Ende klaren Pleite machte auch der Auftritt gegen den Champions-League-Teilnehmer Lust auf mehr. Nicht verhehlt werden darf zwar auch, dass gerade gegen Fürth und in Leipzig auch eine Portion Glück dabei war und der Gegner jeweils nicht seinen besten Tage erwischte, doch insgesamt darf man am Millerntor zuversichtlich nach vorne schauen.

Trainer Ewald Lienen wird seine Elf allenfalls auf einer Position umbauen. Meldet sich der in Leipzig ausgefallene Linksverteidiger Marcel Halstenberg wieder fit, wovon auszugehen ist, rückt Daniel Buballa ins linke Mittelfeld und verdrängt Christopher Buchtmann, der vorige Woche nach langer Verletzungspause überraschend in der Startelf gestanden hatte.

Tipp

Weil auch beim FSV Frankfurt der Trend positiv ist, fällt es nicht leicht, einen Sieger zu prognostizieren. Wahrscheinlich ist aber, dass nicht allzu viele Tore fallen werden, verfügen beide doch über gute Defensivreihen. In den vier Spielen mit FSV-Beteiligung fielen bislang lediglich sechs Treffer (1,5 im Schnitt) und auch wenn St. Pauli mitwirkte, waren es lediglich neun (2,25).

Tipp: Unter 2,5 – 1.85 Bet365

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