Frankfurt – Nürnberg, Abstiegsangst gegen Aufstiegshoffnung lautet der Untertitel dieser Partie am 20. Spieltag der 2. Bundesliga. Der FSV Frankfurt hat die Winterpause auf Platz 13 mit nur vier Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone verbracht. Der 1. FC Nürnberg ist nach schwachem Saisonstart und dem Trainerwechsel von Valerien Ismael zu Rene Weiler erst gegen Ende des vergangenen Jahres in der zweiten Liga angekommen, hat den Rückstand auf die Aufstiegsplätze dabei auf lediglich sechs Zähler verkürzen können.

Gegen den FSV sah der Club in der zweiten Liga indes oft nicht gut aus. Von den bisherigen 13 Zweitliga-Duellen gewannen die Bornheimer vier und verloren bei sechs Remis nur dreimal. Auch das Hinspiel in Nürnberg ging mit 1:0 an den FSV. Die Gesamtbilanz spricht mit sieben Siegen, sieben Remis und fünf Niederlagen aber leicht für den FCN.

FSV Frankfurt

Nachdem am 18. Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim endlich der erste Heimsieg gelungen ist, hat der FSV Frankfurt das Jahr 2014 beim Karlsruher SC (1:4) enttäuschend beendet. Trainer Benno Möhlmann musste sich in seiner Einschätzung, dass der Kader ein gewisses Mentalitätsproblem aufweist, einmal mehr bestätigt sehen. Daran wurde nun in der Winterpause gearbeitet, wobei an deren Ende die Generalprobe mit einem 0:3 beim KSC nicht besser verlief als der Ausklang vor Weihnachten. Auch zuvor enttäuschte der FSV in Testspielen gegen den 1. FC Köln II (0:1) und den 1. FSV Mainz 05 II (2:3), während gegen ZSKA Moskau (0:2) und Dinamo Zagreb (2:2) ordentliche Auftritt gelangen. Unter dem Strich steht nach fünf Vorbereitungsspielen aber lediglich ein Sieg, ein 3:1 gegen eine Auswahl von vereinlosen, spanischen Profis.

Immerhin ist die Personalsituation komfortabel. Während die Langzeitverletzten Zafer Yelen und Chhunly Pagenburg kaum mehr eingeplant sind, fällt mit Denis Epstein nur eine Stammkraft aus. Die drei Neuzugänge Florian Ballas, Patrick Schorr und Timm Golley haben den Sprung in die erste Elf den Eindrücken aus der Vorbereitung nach zu urteilen derweil allesamt verpasst.

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Klandt – Huber, Beugelsdijk, Balitsch, Bittroff – Kruska, Konrad – Engels, Grifo – Dedic, Aoudia

1. FC Nürnberg

Nach zuvor drei Siegen in Folge war das 0:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth im letzten Spiel vor Weihnachten zwar eine kleine Enttäuschung, aber dennoch herrschte beim 1. FC Nürnberg in der Winterpause Optimismus vor. Der Glaube an den direkten Wiederaufstieg ist auf jeden Fall zurück am Valznerweiher und wurde auch durch eher schwache Testspielergebnisse kaum getrübt. Beim VfB Stuttgart (0:2), gegen den SCR Altach (1:2) und bei der Generalprobe gegen Viktoria Pilsen (2:3) verlor der Club, während nur gegen den FC Aarau (2:0) und Jeju United (3:1) gewonnen wurde.

Ein Plus ist derweil, dass der Club auf eine mittlerweile eingespielte Formation bauen kann, die mit Neuzugang Sebastian Kerk ein zusätzliches Kreativelement für die Offensive erhalten hat. Die beiden anderen Zugänge, Adrian Nikci und Guido Burgstaller, spielen derweil wegen körperlicher Rückstände vorerst nur eine untergeordnete Rolle.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Rakovsky – Celustka, Mössmer, Hovland, Pinola – Petrak, Polak – Kerk, Schöpf, Füllkrug – Sylvestr

Tipp

Nürnberg ist individuell klar besser besetzt und hat trotz durchwachsener Testspielergebnisse unter dem neuen Coach Weiler weitere Fortschritte erzielt. Bei einem heimschwachen FSV, der in der Vorbereitung nicht überzeugen konnte, spricht einiges für einen Sieg des Club.

Tipp: Sieg 1. FC Nürnberg – 2.50 BetVictor (die stärksten Quoten bei 1X2)

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