Frankfurt – Heidenheim, zum Rückrundenauftakt der 2. Bundesliga stehen sich zwei Mannschaften gegenüber, deren Weg sich bereits beim allerersten Aufeinandertreffen am ersten Spieltag dieser Saison andeutete, als Heidenheim sein Heimspiel mit 2:1 gewinnen konnte.

Der Aufsteiger hat sich in der Folge in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt und mit bereits 25 Punkten, davon 18 zu Hause, mehr als die Grundlage zum Klassenerhalt gelegt. Bis zu diesem wird es für Frankfurt dagegen ein weiter Weg. 18 Punkte reichen zwar im Moment noch, um sich über dem Strich zu halten, doch wird die desaströse Heimbilanz von nur drei Zählern aus acht sieglosen Begegnungen vor eigenem Publikum  nicht schleunigst aufpoliert, dürfte es für die Bornheimer richtig eng werden.

FSV Frankfurt

Frankfurt hat es auch am Samstag nicht geschafft, vor eigenem Publikum zu gewinnen. Gegen Fortuna Düsseldorf unterlag die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann letztlich verdient mit 0:2 und kassierte damit schon die fünfte Heimniederlage. Durch bereits fünf Auswärtserfolge konnte die Heimschwäche bislang zwar einigermaßen kompensiert werden, doch darauf, dass permanent auswärts gepunktet wird, sollte man sich besser nicht verlassen. So fand mit dem 1:2 bei Union Berlin vor dem Spiel gegen Düsseldorf eine bemerkenswerte Serie von vier Auswärtssiegen am Stück ein Ende und weil es im letzten Spiel vor Weihnachten zum formstarken Karlsruher SC geht, besitzt die Partie gegen Heidenheim umso größere Bedeutung.

Trainer Möhlmann kann im Vergleich zur Partie gegen Düsseldorf wieder auf Kapitän Manuel Konrad zurückgreifen, der für Joni Kauko im defensiven Mittelfeld beginnen sollte. Nicht mitwirken kann dagegen der am Samstag mit einer Muskelverletzung ausgeschiedene Edmond Kapllani, für den Zlatko Dedic in die Startelf zurückkehren dürfte.

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Klandt – Huber, Beugelsdijk, Balitsch, Bittroff – Konrad –   Kruska, Oumari – Engels, Grifo – Dedic

1. FC Heidenheim

Mit den beiden 3:0-Siegen beim FC St. Pauli und gegen den SV Sandhausen am 13. und 14. Spieltag hat der 1. FC Heidenheim eine erste kleine Schwächephase von fünf Pflichtspielen ohne Sieg eindrucksvoll beendet. Danach aber lief es beim Aufsteiger aber wieder nicht mehr rund. Bei der SpVgg Greuther Fürth reichte es zwar noch zu einem 0:0, doch darauf folgte mit dem 0:1 im Ostalb-Derby die erste Heimniederlage der Saison. Bei Erzgebirge Aue präsentierte sich der FCH am Freitag erneut schwach, rettete aber dank der schlechten Auer Chancenverwertung zumindest noch ein schmeichelhaftes 1:1. Nicht zu übersehen sind aktuell Probleme in allen Mannschaftsteilen, insbesondere aber in der mit insgesamt schon 18 Toren eigentlich starken Offensive.

Trainer Frank Schmidt muss weiterhin auf den gesperrten Innenverteidiger Kevin Kraus sowie auf den nach seiner Kopf-OP noch lange außer Gefecht gesetzten Stammkeeper Jan Zimmermann verzichten. Beide wurden bislang aber ordentlich vertreten. Im Mittelfeld dürfte der in Aue als Joker erfolgreiche Marcel Titsch-Rivero in die Startelf zurückkehren. Außerdem ist im Angriff möglich, dass Florian Niederlechner einen neuen Partner erhält. Für den in Aue schwachen Patrick Mayer könnte auch Smail Morabit oder Adriano Grimaldi beginnen.

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Körber – Strauß, Göhlert, Wittek,Vitzthum – Griesbeck, Titsch-Rivero – Reinhardt, Schnatterer – Morabit, Niederlechner

Tipp

Beide Mannschaften sind von ihrer Top-Form ein gutes Stück entfernt. Richtig selbstbewusst wird daher niemand ins Spiel gehen. Den Ausschlag über Sieg und Niederlage dürften Kleinigkeiten geben wie möglicherweise auch das Glück, das Frankfurt anders als Heidenheim am letzten Wochenende nicht hatte. Weil sich im Fußball ja zumindest in der Theorie alles ausgleichen soll, tendieren wir bei unserem Tipp zu einem Ende der Frankfurter Heimflaute.

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