Frankfurt – Heidenheim, ein Duell zweier punktgleicher Tabellennachbarn, die mit ihrem bisherigen Abschneiden durchaus zufrieden sein können. Während der FSV Frankfurt mit 13 Punkten aus den ersten neun Spielen auf einem guten Weg ist, sich trotz eines größeren Umbruchs im Sommer von der Abstiegszone fernhalten zu können, ist der 1. FC Heidenheim mit ebenso vielen Zählern dabei, sich in der 2. Bundesliga zu etablieren.

Vergangene Saison standen sich beide Vereine erstmals in Pflichtspielen gegenüber und beide Partien endeten mit einem Heimsieg. Heidenheim gewann zu Hause das Hinspiel mit 2:1, verlor dann aber in Frankfurt mit 0:2.

FSV Frankfurt

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Weis – Huber, Gugganig, Oumari, Haji Safi – Perdedaj, Konrad – Barry, Halimi, Felipe Pires – Schahin

Nach schwachem Start mit nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen wurde beim FSV Frankfurt schon eine weitere Saison im Tabellenkeller befürchtet, doch mit vier Siegen in den folgenden fünf Begegnungen haben sich die Bornheimer schon ein stattliches Polster auf die gefährdete Zone verschaffen können. Die Siege bei der SpVgg Greuther Fürth (2:0), gegen den FC St. Pauli (1:0), beim MSV Duisburg (1:0) und gegen den 1. FC Union Berlin (3:2) fielen zwar überwiegend knapp aus, waren aber nicht unverdient. Am vergangenen Wochenende bedeutete das 0:2 bei Tabellenführer SC Freiburg wieder einen Rückschlag, der allerdings angesichts der Qualität des Gegners ein Stück weit einkalkuliert werden musste.

Mit Denis Epstein fällt der Linksverteidiger der letzten Wochen aus, für den Ehsan Haji Safi nach hinten links rücken dürfte. Die Position des Iraners im defensiven Mittelfeld übernimmt dann Manuel Konrad, der nach überstandenem Infekt wieder fit ist. Im Offensivbereich gibt der Kader einige Möglichkeiten her, sodass durchaus Veränderungen möglich sind.

1. FC Heidenheim

Aufstellung 1. FC Heidenheim

Voraussichtliche Aufstellung: Zimmermann – Philp, Göhlert, Kraus, Feick – Theuerkauf, Griesbeck – Leipertz, Schnatterer – Frahn, Morabit

Nach zehn Punkten aus den ersten fünf Spielen mit einem 3:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern als Krönung wurde der 1. FC Heidenheim von nicht wenigen Beobachtern sogar schon als Anwärter auf den Bundesliga-Aufstieg gesehen. Die Verantwortlichen auf der Ostalb bemühten sich allerdings, die Erwartungen zu bremsen und das augenscheinlich aus gutem Grund. Denn von den jüngsten vier Begegnungen konnte der FCH keine mehr gewinnen. Die Heimserie konnte zwar mit Unentschieden gegen RB Leipzig (1:1) und zuletzt den Karlsruher SC (1:1) auf acht ungeschlagene Partien in Folge ausgebaut werden, doch auswärts gelang beim SV Sandhausen (0:0), Arminia Bielefeld (0:0) und beim FC St. Pauli (0:1) dreimal in Folge kein Treffer. Generell ist Heidenheim auswärts noch sieglos und in der Fremde längst nicht so stark wie in der heimischen Voith-Arena.

Nachdem das überraschende 4-1-4-1 gegen den KSC nicht wie erhofft funktioniert hat, dürfte Trainer Frank Schmidt zum bewährten 4-4-2 zurückkehren. Norman Theuerkauf oder Julius Reinhardt werden dann anstelle von Ben Halloran beginnen.

Tipp

Beide Mannschaften verkörpern im Moment Zweitliga-Durchschnitt und stehen zurecht im Tabellenmittelfeld. Wer die Partie gewinnt bzw. ob es überhaupt einen Sieger gibt, hängt maßgeblich von der Tagesform ab. Sehr wahrscheinlich ist beim Blick auf die letzten Ergebnisse beider Mannschaften aber eine torarme Begegnung.

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