Von diesem Halbfinale konnte man vor dem Turnier nicht unbedingt ausgehen. Sowohl Wawrinka als auch Tsonga waren in dieser Saison noch nicht groß in Erscheinung getreten. Bei Tsonga ist das sicherlich verständlich, denn er war lange Zeit verletzt und findet erst langsam zu seiner Form zurück.

Wawrinka spielt entweder Weltklasse oder so als ob er noch nie einen Tennisschläger in der Hand gehabt hat. Wenn er jedoch in Form ist und Lust hat zu spielen, ist er nur sehr schwer zu schlagen. Beide standen sich bisher sechs Mal gegenüber, die Bilanz ist mit 3:3 ausgeglichen. Das letzte Duell gab es 2014 im Davis Cup. Wawrinka gewann ohne große Mühe mit 3:1 Sätzen.

Stan Wawrinka

Nach seinem Triumph bei den Australian Open vor einigen Jahren ist Wawrinka in ein Loch gefallen. Er konnte sich nur schwer motivieren und unterlag in Matches, die er normalerweise gewinnen würde. Sand ist ja bekanntlich sein Lieblingsbelag, doch er stand hier noch nie im Halbfinale.

Der Schweizer spielte bisher ein brillantes Turnier, im Viertelfinale ließ er Roger Federer nicht den Hauch einer Chance. Er siegte leicht und locker in drei Sätzen. Auch in der Runde zuvor blieb er gegen Simon ohne Satzverlust.

Er holte in diesem Jahr bisher zwei Titel bei kleineren Turnieren in Chennai und Rotterdam. Bei ihm ist es eigentlich nur die Frage ob er Lust hat und bei diesem Turnier sieht es so aus als ob er 100% motiviert ist.

Jo-Wilfried Tsonga

Noch überraschender als Wawrinka sehen wir den Namen Tsonga in diesem Halbfinale. Der Publikumsliebling kam erst vor wenigen Wochen auf die Tour zurück und konnte bisher noch keinerlei gute Ergebnisse vorweisen, doch die Fans in Paris scheinen in der Lage zu sein ihn zu Höchstleistungen zu treiben.

Im Achtelfinale besiegte er den an Nummer vier gesetzten Tschechen Berdych in vier Sätzen und im Viertelfinale behielt er gegen Nishikori die Oberhand. Durch seine Verletzung hat er in diesem Jahr erst elf Matches bestritten. Sechs Spiele hat er dabei gewonnen und fünf verloren. In der Weltrangliste ist er bis auf Platz fünfzehn zurückgefallen. Gegen Wawrinka braucht er die Unterstützung des Publikums, dann hat er eine Chance.

Tipp

Wawrinka spielte in der letzten Zeit oftmals sehr unberechenbar, von daher war es sehr schwer seine Spiele zu tippen, doch in Paris ist er in absoluter Bestform. Tsonga musste gegen Nishikori über fünf Sätze gehen, das hat sicherlich Kraft gekostet. Auch kann er nach seiner Verletzung noch nicht wieder bei 100% sein. Wir denken daher, dass die beeindruckende Reise von Tsonga bei diesem Turnier im Halbfinale ihr Ende finden wird.

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