Wenn das Finale auch nur halb so gut wird wie die beiden Halbfinalspiele können wir uns auf einen hochklassigen und spannenden Sonntag gefasst machen. Was sowohl Djokovic und Wawrinka aber auch ihre unterlegenen Gegner Tsonga und Murray geboten haben war Tennis von der Marke Weltklasse.

Djokovic und Wawrinka standen sich in ihrer Karriere bisher 20-mal gegenüber, siebzehn Spiele konnte der Joker gewinnen. Zuletzt spielten sie im Halbfinale der diesjährigen Australian Open gegeneinander, damals siegte der Serbe in fünf Sätzen. Das wohl beste Match zwischen Djokovic und Wawrinka gab es aber wohl 2014. Auf dem Weg zu seinem ersten Grand Slam Titel besiegte der Schweizer den Joker in Melbourne mit 2:6, 6:4, 6:2, 3:6 und 9:7. Djokovic ist für viele der klare Favorit, doch es gibt einiges was für Wawrinka spricht.

Novak Djokovic

Was war das nur ein verrücktes Halbfinale was uns der Schützling von Boris Becker geboten hat. Gegen Andy Murray lief am Freitag zunächst alles nach Plan. Djokovic holte sich Satz eins und zwei mit jeweils 6:3 und alles deutete auf einen klaren Dreisatz Erfolg hin. Im dritten Satz musste der Joker beim Stand von 5:5 sein erstes Break hinnehmen und Murray ließ sich die Chance nicht entgehen, sich diesen Satz mit 7:5 zu schnappen. Der vierte Durchgang musste beim Stand von 3:3 wegen einer Unwetterwarnung abgebrochen werden, dadurch konnte das Match erst am Samstag fortgesetzt werden.

Wer aber von einem schnellen Ende ausging lag erneut daneben. Murray stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage und holte sich Satz vier mit 7:5. Dieser Durchgang hatte den Schotten aber wohl zu viel Kraft gekostet, denn Djokovic erhöhte noch einmal das Level und siegte am Ende mit 6:1.

Der Nachteil für den Joker ist nun, dass er schon Sonntag wieder ran muss, während Wawrinka etwas mehr Zeit hatte um sich auszuruhen. Er wirkte in diesem Jahr jedoch unbesiegbar und er ist wild entschlossen, den ihm noch fehlenden Grand Slam zu holen. Mit einem Sieg in Paris würde er zu den größten Spielern aller Zeiten aufsteigen.

Stan Wawrinka

Nicht weniger dramatisch war das Halbfinale von Stan Wawrinka. Er musste bei glühender Hitze gegen Publikumsliebling Tsonga ran. Genau wie Djokovic hatte der Schweizer in den Runden zuvor wenig Mühe, doch die Hitze machte ihm deutlich zu schaffen.

Wawrinka holte sich Satz eins mit 6:3 und auch im zweiten Durchgang lag er bereits mit einem Break vorne, doch dann kam ein unerklärlicher Einbruch. Tsonga ließ sich die Chance nicht entgehen und holte sich Satz zwei im Tie Break. Auch Satz drei musste im im Tie Break entschieden werden, doch diesmal hatte der Schweizer die Nase vorn. Gleich zu Beginn des vierten Durchgangs holte sich Wawrinka das entscheidende Break und damit war der Wille von Tsonga gebrochen.

Nach einer eher durchwachsenen Saison ist er hier wieder in Bestform. Um eine Chance gegen den Joker zu haben muss er aber mindestens so spielen wie bei seinem deutlichen Sieg im Viertelfinale gegen Roger Federer.

Tipp

Wawrinka hatte einen Tag mehr um sich auf dieses Endspiel vorzubereiten, doch auch er musste im Halbfinale an seine Grenzen gehen. Der Direktvergleich spricht ganz klar für den Joker und auch wir denken, dass sich Djokovic den Titel holen wird. Allerdings wird er auch gegen Wawrinka über die Schmerzgrenze hinausgehen müssen, um letztendlich in den Tennis Olymp aufgenommen zu werden.

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