Bevor die meisten von uns in einigen Wochen nach Brasilien zur Fußball WM schauen steht noch ein anderes großes Event vor der Tür. Vom 25. Mai bis zum 8. Juni treffen die Stars der kleinen gelben Filskugel bei den French Open aufeinander. In Paris wartet wohl das schwerste Grand Slam des Jahres auf die Nadal’s oder Djokovic’s dieser Welt. Gerade auf dem langsamen Sandbelag können wir uns sicherlich auf einige Marathon Matches einstellen.

In unserem Vorbericht auf die French Open werfen wir einen Blick auf die Favoriten sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern. Auch werdet ihr erfahren ob ein Außenseiter die Chance hat dieses Turnier zu gewinnen.

Damen

Es bleibt bei nur einer Favoritin: Bei den Frauen führt auch in diesem Jahr der Titel nur über Serena Williams. Zwar wirkt die Amerikanerin in diesem Jahr nicht mehr so souverän wie noch in 2012 oder 2013, doch obwohl sie nicht in Topform ist gibt es dort keine andere, die in naher Zukunft in ihre Fußstapfen treten könnte. Serena war allerdings erst letzte Woche beim Masters in Rom erfolgreich wo sie Lokalmatadorin Sara Errani keine Chance ließ.

Wer kann Serena gefährlich werden?

Da gibt es schon einige, welche sich eine echte Chance ausrechnen können.

Maria Sharapova: Die Russin hatte zuletzt auf Sand überzeugt und konnte sich ihren nächsten Porsche beim Turnier in Stuttgart abholen. Wenn es ihr mal gelingt ein Match von Anfang bis Ende ohne große Fehler durchzuspielen wäre sie noch viel gefährlicher. Große Schwachstelle ist und bleibt der Aufschlag, mit ihm kann sie Spiele gewinnen oder auch verlieren. Besonders die ersten Runden werden für sie sehr kompliziert. Wir ihr dünnes Nervenkostüm halten?

Na Li: Die Gewinnerin der Australian Open muss man hier natürlich ebenfalls auf dem Zettel haben wobei man gleich mit dazusagen muss, dass dieser Belag ihrem Spiel nicht unbedingt entgegen kommt. Bei den Masters in Madrid oder Rom kam sie nicht über das Viertelfinale hinaus. Na Li ist aber dafür bekannt, dass sie sich für die ganz großen Turniere nochmal extra motivieren kann.

Agnieska Radwanska, Jelena Jankovic, Ana Ivanovic: Alle drei Frauen können an einem guten Tag wirklich jeden Gegner der Welt schlagen. Ihre Leistungen sind über ein so langes Turnier meist nicht konstant genug. Sobald sie kurz vor dem Ziel stehen versagen bei ihnen oftmals die Nerven. Wenn sie aber ihr A-Game in die Waagschale werfen, können sie auch einer Serena Williams gefährlich werden.

Interessante Außenseiter?

Sara Errani: Die kleine quirlige Italienerin ist auf diesem Belag nicht zu unterschätzen. Errani gibt keinen Ball verloren und wird für alle sehr unbequem zu spielen sein. Sie hat gerade bei den French Open schon oft bewiesen, dass sie nur schwer auszuschalten ist. Man darf hier jedoch nicht vergessen, dass Errani bisher ein sehr enttäuschendes Jahr gespielt hat. Es waren einige Erstrunden Niederlagen dabei. Es muss daher schon alles passen wenn sie hier wieder sehr weit kommen will.

Dominika Cibulkova: Man darf hier auch nicht die Finalistin der Australian Open vergessen. Cibulkova spielte Down Under wohl das Turnier ihres Lebens. Seitdem konnte sie diese Leistungen jedoch nicht bestätigen.

Was machen die Deutschen?

Nicht viel möchte ich hier und jetzt behaupten, ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Julia Görges schafft es mittlerweile kaum mehr über die erste Runde hinaus. Andrea Petkovic spielt gegen die besten Spielerinnen oft ihr schönstes Tennis, dann verliert sie aber gegen Spielerinnen von denen noch nie jemand gehört hat. Sabine Lisicki ist eher auf dem roten Teppich als auf dem roten Sand in Roland Garros zu Hause und Angelique Kerber ist meilenweit von ihrer Bestform entfernt. Wenn es auch nur eine dieser Vier in die zweite Woche schafft muss man das schon als Erfolg werten.

Tipp: Das Ergebnis dieses Turniers steht und fällt mit Serena Williams. Wenn sie motiviert an die Sache rangeht und ihr Spiel spielt ist sie fast nicht zu besiegen. Dass sie dennoch nicht unschlagbar ist hat man erst wieder vor einigen Wochen gesehen. Man darf hier auch nicht vergessen, dass eine Viktoria Azarenka wegen Verletzung nicht mit dabei sein kann. Die anderen sind mir nicht konstant genug um Serena den Titel zu entreißen.

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Männer

Top 4 oder nicht? Mit den Top 4 meinen wir natürlich Rafael Nadal, Novak Djokovic, Roger Federer und Andy Murray. Besonders Murray kann ich bei diesem Turnier nicht zum Favoritenkreis zählen. Der Schotte ist nach seiner langen Verletzung noch immer nicht der Alte. Außerdem steht er momentan ohne Trainer da. Das alles sind keine guten Voraussetzungen um bei diesem Turnier zu bestehen. Murray mag den Sandbelag auch nicht sonderlich.

Auch Roger Federer hat für mich nur Außenseiterchancen. Nach der Geburt seiner Zwillinge wird er auch mit einen Gedanken sicherlich nicht mit 100% bei diesem Turnier sein. Er hat in diesem Jahr durchaus schon angedeutet, dass auch auf Sand mit ihm zu rechnen ist, (siehe Monte Carlo) doch für ihn müsste schon alles passen um den Pokal zu holen.

Novak Djokovic hat sich nach seinem Erfolg letzte Woche in Rom zum Favoriten in Paris gemausert. Natürlich muss man ihn hier sehr Ernst nehmen. Die French Open sind das einzige Grand Slam welches er noch nicht gewinnen konnte. Von daher wird er sicherlich extra motiviert sein. Man darf allerdings auch nicht außer Acht lassen das er sich in den vergangenen Wochen in nahezu jedem Match über drei Sätze quälen musste. Der „Joker“ kann dieses Turnier natürlich gewinnen, wundert euch aber auch nicht falls er schon frühzeitig die Segel streichen sollte.

Dann gibt es da noch einen gewissen Rafael Nadal, der König von Roland Garros. Kein Spieler konnte das Turnier öfters gewinnen und auch diesmal ist er neben Djokovic der klare Favorit, doch der Spanier wirkt bei weitem nicht mehr so souverän wie noch in den vergangenen Jahren. Erst letzte Woche gab es eine Niederlage gegen Djokovic, davor musste er sich schon David Ferrer geschlagen geben und auch gegen den Japaner Nishikori konnte er nur von der Aufgabe seines Gegners profitieren. All diese Spiele fanden auf Sand statt.

Der nächste Stan Wawrinka?

Wohl wirklich niemand hatte damit gerechnet, dass Wawrinka die Australian Open gewinnen kann, doch der hart arbeitende Schweizer hat es allen gezeigt. Wawrinka hat auch hier eine echte Chance das Turnier zu gewinnen. Sand ist sein absoluter Lieblingsbelag. Er konnte in diesem Jahr auch schon das Masters von Monte Carlo gewinnen. Jedoch befindet er sich derzeit nicht in seiner besten Form. Seit dem Sieg in Australien wechseln sich Licht und Schatten ab. Wenn er aber diese 14 Tage am Limit spielt kann er diesen Pokal gewinnen.

Für David Ferrer ist dies wohl die letzte Möglichkeit ein Grand Slam zu gewinnen. Der Spanier wird ja nicht jünger. Zuletzt musste er seinem Alter öfter mal Tribut zollen. Gerade auf Sand kann er aber noch immer Jeden schlagen. Fragt mal bei Nadal nach.

In dieser Liste darf auch Kei Nishikori nicht fehlen. Der junge Japaner ist in der Form seines Lebens. Bei ihm kommt es drauf an das er verletzungsfrei bleibt. Er hat nun auch auf Sand bewiesen, dass er die Top Spieler der Welt schlagen kann.

Kann noch jemand anderes gewinnen?

In EINEM Spiel gegen Nadal oder Djokovic kann bei diesem Turnier fast jeder gewinnen, doch die ganzen French Open zu beherrschen ist dann nochmal eine ganz andere Herausforderung. Tomas Berdych ist einer der Kandidaten, der an einem guten Tag zu übermenschlichem fähig ist. Der große Tscheche ist aber bisher den Beweis schuldig geblieben ein Grand Slam zu gewinnen.

Der Bulgare Dimitrov ist noch immer als größtes Talent verschrieben, doch er muss nun mal den nächsten Schritt gehen. Einen Sieg auf diesem Belag traue ich ihm nicht wirklich zu. Bleibt noch Lokalmatador Tsonga, er ist der Liebling der Massen, doch Tsonga hat seine besten Jahre wohl hinter sich. Seine Leistungen in den letzten 12 Monaten lassen nun wirklich nicht darauf schließen, dass er hier gewinnen kann aber mit diesem Publikum ist nichts unmöglich.

Was machen die Deutschen?

Tommy Haas hat sicherlich noch die besten Chancen auf eine Überraschung. Ihm macht die Schulter jedoch mehr zu schaffen als jeder Gegner dieser Welt. Mit seiner Leidensgeschichte kann man schon froh sein wenn er das Turnier ohne Spielaufgabe beendet. Über Kohlschreiber und Mayer möchte ich lieber nichts mehr sagen. Für mich wirken sie eher wie Bankangestellte als Tennisspieler. Beide haben nicht den Willen und das Können sich hier sehr weit nach vorne zu spielen. Bleibt noch Dustin Brown. Kann der Überlebenskünstler auch hier einige Runden überleben?

Tipp: Hier einen Sieger zu tippen fällt mir wirklich sehr schwer. Es gibt eine ganze Reihe von spanischen Sandplatz Spielern die gegen Nadal oder Djokovic gewinnen können. Auch darf man einen Wawrinka nicht Außen vor lassen. Es wird sicherlich viel knapper als viele denken. Ich habe hier einen interessanten Tipp bei bwin gefunden. Dort heißt es Nadal und Djokovic gegen das Feld. Ich bin mir fast sicher, dass einer aus dem Feld hier für eine Überraschung sorgen kann.

Sieger das Feld – 3.75 bwin

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