Der neutrale Zuschauer darf sich in der Nacht von Sonntag auf Montag auch ein hochklassiges WM-Finale der Frauen in Kanada freuen. Mit den USA und Japan stehen sich die beiden besten Teams des Turniers gegenüber zur Neuauflage des WM-Finals von 2011. In Vancouver betreten die US-Ladies mehr oder weniger ihren Homecourt, denn bisher wurden sie von den Kanadierinnen frenetisch gefeiert.

USA

Bisheriger Turnierverlauf: 3:1 vs. Australien, 0:0 vs. Schweden, 1:0 vs. Nigeria, 2:0 vs. Kolumbien, 1:0 vs. China, 2:0 vs. Deutschland

Was die US-Männer im Basketball sind, das sind die Damen im Fußball. Soll heißen: In Sachen Power und Athletik kann man den Amis nichts vormachen. Durch die Bank verfügen die Spielerinnen von Starcoach Ellis über herausragende physische Eigenschaften, die sie gewinnbringend einzusetzen vermögen.

Laufen, springen und sprinten ist natürlich nicht alles, was die Damen aus den Staaten drauf haben. Auch spielerisch gehören sie zu den besten Teams im Feld, wobei sie sich doch eher über eine starke Defensive definieren. Aus dem US-Sport stammt ja auch das Sprichwort: Offense wins games, defense wins championships.

Dementsprechend flüssig pflügte sich das Team bislang durch das Turnier. In sechs Partien kassierte die Truppe gerade einmal ein einziges Gegentor und das direkt zum Auftakt gegen Australien. In der Folge gelang es selbst offensivstarken Teams wie Kolumbien, China oder der deutschen Elf nicht, die niet- und nagelfeste amerikanische Hintermannschaft zu bezwingen.

Am anderen Ende des Feldes kann sich das US-Team auf seine Stars um Alex Morgan verlassen. Insgesamt ergibt sich so eine ziemlich schlagkräftige Truppe, die sich in diesem Jahr zum alleinigen Rekordweltmeister krönen möchte.

Japan

Bisheriger Turnierverlauf: 1:0 vs. Schweiz, 2:1 vs. Kamerun, 1:0 vs. Ecuador, 2:1 vs. Niederlande, 1:0 vs. Australien, 2:1 vs. England

Spätestens seit ihrem überraschenden Titelgewinn bei der WM 2011 gehört Japan zur Crème de la Crème im Frauenfußball. Die Asiatinnen stellen auch in diesem Jahr wieder eine der stärksten Mannschaften des Turniers, was mit dem Finaleinzug belohnt wurde.

Dabei brachten es die Japanerinnen fertig,  jedes einzelne ihrer Spiele mit genau einem Tor Differenz zu gewinnen. So kommen sie auf sechs Siege in sechs Partien bei 9:3 Toren. Die Mannschaft spielt konstant auf hohem Niveau und verfügt auf jeder Position über absolute Weltklasse. Einzig im Tor steht mit der 1,64m großen Miho Futumoto nicht unbedingt eine Krake.

Das macht das Team jedoch mit herausragend guter Defensivarbeit und der gewohnt hohen Laufbereitschaft wett. Der große Star und Leader des Teams ist Homare Sawa, die in ihrem Heimatland eine Ikone ist. Mit ihren 36 Jahren bringt sie allerdings nicht mehr die Leistungen vergangener Tage. So ist es eigentlich Aya Miyama, die das Team trägt und mit zwei Toren sowie einem Assist auch Topscorerin der Mannschaft ist.

Die Japanerinnen sind das einzige Team dieser Endrunde, das jedes einzelne seiner Spiele gewinnen konnte und schon alleine deshalb ein legitimer Anwärter auf den Titel. Sie wären damit nach den deutschen Frauen die zweite Nation, die ihren WM-Titel verteidigen kann.

Tipp

Es wird ein ziemlich spannendes Spiel werden zwischen den USA und Japan. 2011 ging es bis ins Elfmeterschießen, ehe ein Sieger ermittelt werden konnte. Ähnlich knapp könnte es auch in diesem Jahr wieder werden, denn die Teams begegnen sich auf Augenhöhe. Dennoch sehen viele in den US-Ladies den Favoriten, wie schon vor vier Jahren. Zurecht, denn das Team möchte eine Rechnung begleichen und verfügt daher über einen Schuss Extramotivation. Dieser mentale Aspekt in Kombination mit der Rückendeckung des Publikums und individuell besseren Offensive macht sie im Duell zweier Defensivteams zum Favoriten.

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