Düsseldorf – Stuttgart, zwei große Vereine stehen sich erstmals in der 2. Bundesliga gegenüber, wobei die Zielsetzung unterschiedlich ist. Während der VfB Stuttgart den sofortigen Wiederaufstieg im Blick hat, möchte sich Fortuna Düsseldorf nach dem Fast-Absturz in die Drittklassigkeit konsolidieren und von der gefährdeten Zone fernhalten.

46 Duelle stehen zwischen beiden Vereinen in der Bilanz, von denen 42 als Bundesliga-Begegnung stattfanden, zwei im DFB-Pokal und zwei in grauer Vorzeit in der Endrunde um die deutsche Meisterschaft. In der zweiten Liga gab es diese Partie indes noch nie. Mit 20 Siegen bei 16 Unentschieden und zehn Niederlagen hat der VfB insgesamt die Nase vorne. In Düsseldorf sprechen 13 Heimsiege, drei Remis und nur sieben Stuttgarter Erfolge aber für die Fortuna.

Fortuna Düsseldorf

Den Start in Sandhausen hat Fortuna Düsseldorf komplett verschlafen, dann aber Moral gezeigt und aus einem 0:2-Rückstand nach zwölf Minuten mit viel Engagement noch ein nicht gänzlich unverdientes 2:2 gemacht. Richtig überzeugen konnten die Rheinländer unter dem Strich nicht. Mit einer verjüngten Mannschaft scheint der Weg in die obere Tabellenhälfte relativ weit.

In der Vorbereitung hatte die Fortuna mit Siegen bei der SG Kaarst (6:1), beim SV Straelen (5:0), bei Rot-Weiß Oberhausen (3:1), bei Kickers Offenbach (3:0), beim FC Wegberg-Beeck (8:1) und beim VfL Benrath (9:0) indes ebenso Potential angedeutet wie bei den Unentschieden gegen den FC Lorient (3:3) und Viktoria Pilsen (1:1) sowie der 2:3-Niederlage gegen den FC Malaga.

Trainer Friedhelm Funkel dürfte nach dem Spiel in Sandhausen einige Positionen überdenken. Gerade in der Offensive lief lange Zeit wenig zusammen. Während Ihlas Bebou und Emmanuel Iyoha um ihre Plätze bangen müssen, dürfen sich Maecky Ngombo und Marlon Ritter Hoffnungen machen. Özkan Yildirim fällt nach seiner zum Auftakt erlittenen Verletzung als Alternative hingegen weg.

Aufstellung Fortuna Düsseldorf

Voraussichtliche Aufstellung: Rensing – Schauerte, Akpoguma, Madlung, Schmitz – Bodzek, Gartner – Bebou, Fink, Bellinghausen – Iyoha

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VfB Stuttgart

Erst nach der Pause fand der VfB Stuttgart am Montagabend gegen den FC St. Pauli in die Spur und gewann am Ende dank eines verbesserten Auftritts noch mit 2:1, wobei dieser Sieg eher in die Kategorie schmeichelhaft fiel. Gleichzeitig kann dieses Erfolgserlebnis aber Selbstvertrauen für die nächsten Wochen geben, in denen auch noch Verstärkungen kommen sollen.

Schon in der Vorbereitung zeigte sich indes, dass die Schwaben trotz des Abgangs mehrerer Leistungsträger noch immer über Qualität verfügen. So wurden bei einem Remis gegen den FC Wil 1900 (1:1) alle anderen Tests bei der SG Sonnenhof Großaspach (2:1), bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall (6:1), gegen den FC St. Gallen (4:1),  Zbrojovka Brünn (4:0) und die SpVgg Greuther Fürth (3:1) gewonnen. Und auch gegen Spartak Moskau lag der VfB beim witterungsbedingten Spielabbruch mit 1:0 in Führung.

Im Vergleich zum Spiel gegen St. Pauli ist mit Matchwinner Alexandru Maxim anstelle von Philip Heise in der Startelf zu rechnen. Weitere Änderungen sind nicht unbedingt zu erwarten.

Aufstellung VfB Stuttgart

Voraussichtliche Aufstellung: Langerak – Klein, Sama, Sunjic, Insua – Gentner, Hosogai – Zimmer, Maxim, Özcan – Terodde

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Tipp

Beide Mannschaften haben sich zum Auftakt defensiv anfällig präsentiert, vorne aber zweimal getroffen. Gerade der VfB verfügt offensiv auch über enorme Qualität und ist immer dazu in der Lage, Tore zu erzielen, muss aber defensiv stabiler werden. Weil diese Entwicklung aber Zeit in Anspruch nimmt, halten wir eine torreiche Begegnung in Düsseldorf aber für gut möglich.

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