Düsseldorf – Fürth, 2012 gemeinsam in die Bundesliga auf- und ein Jahr später wieder abgestiegen hängen beide Klubs nun schon das dritte Jahr in der zweiten Liga fest und der Aufstieg scheint ehr oder weniger weit entfernt. Bei Fortuna Düsseldorf verbietet sich angesichts von nur neun Punkten aus den ersten zwölf Spielen sowie Rang 16 jeglicher Gedanke an die Bundesliga von selbst, während es der SpVgg Greuther Fürth trotz immerhin schon 20 Zählern und Platz sechs offenkundig an der nötigen Konstanz mangelt, um dauerhaft ganz oben mitzumischen.

Nach 17 Begegnungen ist die Bilanz zwischen beiden Vereinen bislang nahezu ausgeglichen. Fünf Siegen der SpVgg stehen sechs Remis und sechs Düsseldorfer Erfolge gegenüber. In Düsseldorf hat Fürth bei drei Unentschieden und fünf Pleiten indes noch nie gewinnen können.

Fortuna Düsseldorf

Aufstellung Fortuna Düsseldorf

Voraussichtliche Aufstellung: Rensing – Koch, Haggui, Bodzek, Schauerte – Sobottka, Demirbay – Fink, Sararer – Pohjanpalo, Ya Konan

Nach nur einem Punkt aus den ersten fünf Spielen war man in Düsseldorf guter Dinge, dass das 3:0 gegen den TSV 1860 München am sechsten Spieltag die Wende zum Besseren bedeutet. Beim VfL Bochum (1:1) und beim Karlsruher SC (1:1) wurde dann zwar auswärts zweimal gepunktet, doch gegen den SV Sandhausen (0:1) und beim 1. FC Kaiserslautern (0:3) setzte es zwei enttäuschende Niederlagen. Gegen Arminia Bielefeld gelang dann zwar ein 1:0-Sieg, der allerdings wenig überzeugend und eher schmeichelhaft ausfiel, bevor bei RB Leipzig (1:2) und im DFB-Pokal beim 1. FC Nürnberg (1:5) wieder zweimal verloren wurde.

Im Vergleich zum desaströsen Auftritt beim Debakel in Nürnberg wird Trainer Frank Kramer, der zunehmend in den Blickpunkt rückt und sich nicht mehr viele Niederlagen erlauben sollte, wohl wieder auf die Stammkräfte Michael Rensing, Julian Koch, Sercan Sararer und Karim Haggui setzen. Weitere Änderungen sind nicht ausgeschlossen.

SpVgg Greuther Fürth

Aufstellung SpVgg Greuther Fürth

Voraussichtliche Aufstellung: Mielitz – Caligiuri, Franke, Röcker, Thesker – Sukalo, Gjasula – Stiepermann, Zulj, Freis – Berisha

Fünf Punkte aus den ersten fünf Spielen ergaben zusammen mit dem Aus im DFB-Pokal bei Erzgebirge Aue (0:1) unter dem Strich einen durchwachsenen Saisonstart, wobei Fürth schon in den ersten Begegnungen streckenweise großes Potential andeutete. Nicht völlig überraschend war deshalb die anschließende Serie mit vier Siegen am Stück vom sechsten bis zum neunten Spieltag. Als der VfL Bochum dann zum Spitzenspiel anreiste, setzte es allerdings eine herbe 0:5-Heimpleite, die aber die Kräfteverhältnisse nicht widerspiegelte und viel zu hoch ausfiel. Spuren hat diese Niederlage aber offensichtlich hinterlassen, denn anschließend gab es beim SC Freiburg (2:5) gleich die nächste Klatsche mit fünf Gegentoren, ehe am vergangenen Wochenende mit einem 1:0 gegen den TSV 1860 München der Abwärtstrend gestoppt werden konnte.

Nach den zehn Gegentoren in den beiden Spielen zuvor bot Trainer Stefan Ruthenbeck gegen 1860 München eine defensivere Elf auf und nahm dafür vier Wechsel vor. Das Ergebnis fiel wie gewünscht aus, sodass diesmal keine größeren Veränderungen zu erwarten sind.

Tipp

Beiden Mannschaften mangelt es bislang an Konstanz, wobei Fürth zuletzt fraglos den besseren Eindruck hinterlassen hat. Nach dem Debakel in Nürnberg dürfte es bei der Fortuna aber intern ein reinigendes Gewitter gegeben haben, nach dem alles möglich ist. Letztlich ist ein Sieger schwer zu prognostizieren, doch angesichts der gerade in den letzten Wochen jeweils gezeigten Defensivschwächen wären relativ viele Tore keine Überraschung.

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