Mit zweimal Bestzeit am ersten Trainingstag hat der deutsche Mercedes-Pilot Nico Rosberg seine Favoritenrolle auf den Sieg beim Großen Preis von Deutschland gefestigt. Sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag verwies der derzeitige Zweite in der Formel 1-Weltmeisterschaft seinen Teamkollegen Lewis Hamilton (Großbritannien), der die WM-Führung inne hat, und den Lokalmatador Sebastian Vettel (Ferrari) auf die Plätze am Hockenheimring.

Hockenheim-F1

Was ist passiert, was war besonders, wer hat was gesagt

Drei Zehntel Sekunden Vorsprung am Vormittag, vier Zehntel am Nachmittag: in Hockenheim hat Rosberg seinen Teamkollegen Hamilton eindeutig im Griff und zeigt auf, dass er sehr wohl im Stand ist, Hamilton zu schlagen. Das Verhältnis zwischen den Zweien hat sich durch die Aktion von Hamilton in Ungarn (Intervention bei der Rennkommission wegen dem Tempo von Rosberg bei Doppel-Gelb in der Quali) auf keinen Fall verbessert. Im Kampf um die WM setzt der Brite, wie schon in den Jahren zuvor, auf alle möglichen Tricks und Aktionen. Mit seinen Rundenzeiten hat Rosberg da jetzt mal eine sportliche Antwort gegeben, die sitzen dürfte.

Spannend wird an diesem Wochenende der Kampf zwischen Red Bull und Ferrari um das Podium werden. Wie bereits erwähnt, ist der Hockenheimring ein Kurs, der den Italienern aufgrund seiner Schnelligkeit besser liegen sollte. Das war dann auch im Vormittagstraining der Fall, wo neben Vettel auch sein Teamkollege, der Finne Kimi Raikkönen, vor den beiden Red Bulls von Max Verstappen (Niederlande) und David Ricciardo (Australien). Beim zweiten Training dann konnte sich dann beide „Roten Bullen“ vor dem „Iceman“ platzieren. Fazit: Der Abstand zwischen den beiden „Roten“ ist deutlich geringer als zuletzt. Die Qualifikation am Samstag wird eine sehr spannende Angelegenheit werden.

McLaren abermals in den Top 10, „Tracklimits“ wieder Thema

Wie schon in Ungarn zeigte sich das Team von McLaren wieder sehr stark in den Trainings. Am Vormittag belegte man Rang sieben und acht, am Nachmittag sprangen die Plätze acht und zehn heraus. Am Hungaroring hatten die Briten ja auf die Kursführung verwiesen, auf der ihre Defizite bei der Leistung der Power Unit nicht so auswirken würden.

Dass man nun am etwas schnelleren Hockenheimring abermals in den Top Ten mitmischt, wirkt daher etwas überraschend. Den beiden Piloten, den beiden Ex-Weltmeistern Fernando Alonso (Spanien) und Jenson Button (Großbritannien), wird das egal sein. Wichtig sind eine gute Qualifikation morgen zu schaffen und am Sonntag doppelt zu punkten. Für Alonso, der am Freitag 35 geworden ist, wäre das ein perfektes Geburtstagsgeschenk.

Für Diskussionsstoff am Freitag sorgten die zahlreichen Überschreitungen der Streckenbegrenzung („Tracklimits“). Heuer wurde beim Ausgang der ersten Kurve, einer bekannten Stelle dafür, eine Messstelle installiert, die etwaige Vergehen an die Rennleitung meldet. Der Monitor der Rennkommission blieb keine Minute ruhig. Wurden am Vormittag gleich 92 Vergehen gemeldet (Spitzenreiter war Max Verstappen mit 14), so entspannt sich die Lage nach Ermahnung des Renndirektors Charlie Whiting am Nachmittag ein wenig, wo „nur“ noch 47 Übertritte geschahen. Wie derartige Vergehen in der Qualifikation dann geahnte werden, ist noch offen.

Tipps und Prognosen

Aufgrund des Testcharakters der Freitagtrainings ist es nicht leicht, Rückschlüsse für Qualifikation und Rennen zu ziehen. Es sieht aber ganz danach aus, dass Rosberg den Verlust der WM-Führung sowie die Psychospielchen von Teamkollegen Hamilton weggesteckt hat und richtig heiß auf den Sieg am Sonntag ist. Der Abstand zu Hamilton war nicht wenig. Das könnte möglicherweise dazu führen, dass Rosberg morgen in der Qualifikation die schnellste Zeit hinlegen wird und am Sonntag von der Pole Position ins Rennen gehen wird. Die Quote auf ein derartiges Ereignis beträgt 2,1 bei Betfair Exchange.

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