Im kommenden „Heimspiel“ der Austria im Ernst Happel Stadion treffen zwei Teams aufeinander, die sich noch unter der Woche für die nächste Runde der Europa League Qualifikation durchgesetzt haben.

FK Austria Wien

Die Austria verliert mit Gorgon einen absoluten Leistungsträger. Zudem verlassen Pechlivanis, Stark (Austria Lustenau), Meilinger (Aalborg), Koch (Sturm Graz), Shikov (Neftchi Baku) und Ozegovic den Klub. Abgesehen von Shikov und Koch tun die Abgänge der Qualität des Kaders keinen Abbruch.

Friesenbichler kommt als hängende Spitze leihweise von Benfica. Pries (Hoffenheim) hat sich ebenfalls im offensiven Mittelfeld bereits bewiesen und übernimmt dort Aufgaben von Gorgon. Ried Heimkehrer Filipovic steht direkt in der Startelf und Tajouri (zurück aus Altach) wartet weiter auf eine Leistungsexplosion für seinen neuen Arbeitgeber.

Die Austria setzt sich denkbar knapp im Elfmeterschießen gegen Trnava (Slowakei) durch. Nach der 0-1 Heimniederlage muss man als Gast lange auf den so wichtigen Treffer warten. In der 88. Minute ist es Neuzugang Friesenbichler, der die Verlängerung erzwingt. Nach einer torlosen Verlängerung vergibt der letzte Schütze der Gastgeber und die Austria sichert sich ein Entscheidungsduell gegen Rosenborg Trondheim um den Einzug in die Gruppenphase.

Die Austria konnte nur eines der vergangene fünf Wiener Derbys gewinnen (Oktober 2015 mit 2-1 im Ernst Happel Stadion).

Aufstellung Austria Wien

Es fehlen: Alle einsatzbereit

Voraussichtliche Aufstellung: Almer – Salamon, Filipovic, Windbichler, De Paula – Holzhauser, Vukojevic – Venuto, Grünwald, Tajouri – Friesenbichler

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SK Rapid Wien

Die Rapidler starten in die erste Saison der neuen Allianz Arena (knapp 30.000 Zusehen finden Platz) und haben mit ihrem Trainer Barisic die wohl bekannteste Personalie verloren. Gerüchten zu Folge wurde der Trainer aus disziplinarischen Gründen suspendiert. Sein Nachfolger auf der Trainerbank ist der Ex Schalker Mike Büskens. Zudem verabschiedeten sich in der Sommerpause Stangl (Salzburg), Kainz und Petsos (Werder Bremen), Alar und Huspek (Sturm Graz), Schimpelsberger (Wacker Innsbruck).

Im Mittelfeld soll Mocinic (Rijeka) den Abgang von Kainz kompensieren. Im Angriff kommt Joelinton von Hoffenheim. Außerdem konnte Traustason (Norrköping) nach langem Tauziehen unter Vertrag genommen werden. Weiters kommen Kvilitaia (Tiflis), Malicsek und Schösswendter (Admira).

Rapid gelingt nach einem überschaubaren 0-0 in Zhodino (Bulgarien) ein klarer 3-0 Heimsieg in der Allianz Arena. Pavelic und Schrammel stellen Mitte der ersten Halbzeit mit einem Doppelschlag auf 2-0 und in der Nachspielzeit trifft Schaub. In der letzten Runde vor der Gruppenphase wartet mit dem AS Trencin auch eine machbare Aufgabe.

Seit 2005 standen sich beide Teams neun Mal im Ernst Happel Stadion gegenüber. Sechsmal hieß der Sieger Rapid Wien und lediglich ein Spiel endete Unentschieden. Die Rapidler gewannen die letzten drei Derbys allesamt zu Null, zudem hat man in den letzten elf Stadtduellen in Folge stets mindestens ein Tor erzielt.

Aufstellung Rapid Wien

Es fehlen: Steffen Hofmann (Mittelfeld Regulär; Meniskuseinreiss), Jelic (Sturm Regulär; Muskelbündelriss), Kuen (Mittelfeld Ersatz; Knieverletzung)

Voraussichtliche Aufstellung: Novota – Schrammel, Hofmann, Schösswendter, Pavelic – Schwab, Grahovac – Traustason, Schaub, Schobesberger – Joelinton

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Tipp

Mit der Austria und Rapid treffen am Sonntag die zwei Mannschaften mit den meisten erzielten Toren im Kalenderjahr 2016 aufeinander. Die Austria erzielte 36 Treffer in der Bundesliga bei Rapid waren es immerhin 31 Treffer. Austria Wien Neuzugang Tajouri erzielte beim 2-0 gegen Rapid (November 2014) ein Tor – damals allerdings im Dress von Altach.

Die Austria ist perfekt in die Saison gestartet. Am ersten Spieltag gelingt Tajouri in der 96. Minute der Siegestreffer beim Aufsteiger in St. Pölten und im ersten Liga Heimspiel der Saison dreht man einen 0-1 Pausenrückstand dank dem eingewechselten, pfeilschnellen Venuto in ein 3-1.

„Heiß-Kalt“ würde den Meisterschaftsauftakt bei den Hütteldorfern beschreiben. Nach einem 5-0 Kantersieg gegen eine inferiore Defensivleistung der Rieder war der Auftakt nach Maß perfekt im neuen Stadion. Zuvor konnte man bei der Stadioneröffnung Chelsea mit 2-0 schlagen (Für Chelsea war es das erste Spiel nach der Sommerpause) Doch der Dämpfer folgte am vergangenen Wochenende gegen die Altacher. Rapid kann zu keinem Zeitpunkt an gezeigte Leistungen anknüpfen und ist ideenlos im Spiel nach vorne. Kampfstarken Altacher wird Mitte der zweiten Halbzeit ein regulärer Treffer aberkannt ehe Salomon in der 75. Minute nach perfekter Vorlage von Oberlin zum 1-0 Sieg trifft.

Beide Teams haben eine nahezu idente Belastung in den Beinen – was aber zu diesem Zeitpunkt der Saison ohnehin noch keine Auswirkungen haben dürfte.   Rapid steht in der Abwehr bislang gut, in der Offensive bleiben Traustason und Joelinton bislang noch einiges schuldig. Für die wichtigen Tore bislang sorgten die Verteidiger. Schösswendter eröffnete den Torreigen gegen Ried und in der Europa League Quali treffen mit Pavelic und Schrammel ebenfalls zwei Verteidiger.

Besser eingespielt scheint aktuell die Austria zu sein – das Defensivbollwerk von Rapid wird jedoch schwer bezwingbar.

Tipp: Rapid Handicap -1 Unentschieden – 4,33 bet365 (unser Testsisger)

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