Im Finale des ATP-Sandplatzturnier im schweizerischen Gstaad trifft der Spanier Feliciano Lopez auf den Niederländer Robin Haase. Während der Spanier im Halbfinale einige Mühen mit dem deutschen Überraschungsmann Dustin Brown hatte, setzte sich Haase gegen Pierre-Henri Mathieu in zwei Tie-Break-Entscheidungen vorne.

Aktuelle Form Feliciano Lopez

Im Halbfinale hat sich der topgesetzte 34-jährige Spanier gegen den kämpferischen Deutsch-Jamaikaner Dustin Brown durchgesetzt. Im ersten Satz brillierte Brown mit spektakulären Schlägen. Zwar unterliefen ihm 19 ungezwungene Fehler, gleichzeitig schlug er aber auch 20 Winner. Zudem war er sehr effizient und nützte seine einzige Breakchance zum 3:2, womit Lopez erstmals im Turnier einen Satz abgab.

Der zweite Satz verlief lange ausgeglichen, eher dann dem Spanier das Break zum 5:3 gelang und er zum Satzausgleich ausservierte. Im Entscheidungssatz startete Lopez gleich mit einem Break und hatte dann beim Stand von 5:3 bei Aufschlag Brown den ersten Matchball. Diesen „verwandelte“ Brown dann durch einen Doppelfehler für den Spanier aus Toledo.

„Es war ein sehr schwieriges Spiel. Dustin hat einige Trickschläge drauf, serviert gut und ist stark am Netz. Insgesamt denke ich aber, dass ich eine sehr gute Leistung gezeigt habe“, sagte der spanische Routinier im Interview nach dem Spiel. Gleichzeitig war er sehr froh über den zweiten Finaleinzug in Gstaad nach 2006. „Es ist lange her. Das Gefühl, wieder im Finale zu sein, ist großartig, da es zeigt, dass ich auch nach zehn Jahren nachwievor konkurrenzfähig bin“, so Lopez.

Bisher ist der 1,88 große Lopez 14 Mal in ein ATP-Turnier-Finale eingezogen, wo er viermal siegreich war. Auf Sand hat der Linkshänder, was etwas ungewöhnlich für einen Tennisprofi aus Spanien klingt, allerdings noch keinen Titel vorzuweisen. Zuletzt hatte er dazu 2015 beim Turnier von Quito (Ecuador) dazu, wo er aber Victor Estrella aus der Dominikanischen Republik unterlag.

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Aktuelle Form Robin Haase

Aufgrund von Regen dauerte es insgesamt fast sieben Stunden, eher der 29-jährige Haase sich in einer ausgeglichenen Partie gegen den Franzosen Paul-Henri Mathieu mit 7:6 (5), 7:6 (2) durchsetzte. Während im ersten Satz beide Spieler ihre Aufschlagspiele souverän gewannen, gelang Haase im zweiten das Break zum 2:0. Diesen Vorteil gab er aber gleich wieder aus der Hand, indem er postwendend das Re-Break kassiert.

Da sowohl Mathieu als auch Haase ihre Servicegames durchbrachten, folgte der zweite Tiebreak, in dem abermals Haase das bessere Ende für sich hatte. Damit gelang ihm der erste Finaleinzug auf der ATP-Tour seit Wien 2013. In seiner bisherigen Karriere hat Haase zweimal ein ATP-Turnier (Kitzbühel 2011 und 2012 auf Sand) gewonnen.

„Ich bin sehr glücklich über den Einzug. Gegen Feliciano habe ich bereit schon einmal hier gespielt (Anmerkung: Halbfinale 2013) und gewonnen. Ich hoffe, dass ich diesen Vorteil morgen nutzen kann“, so der 1,91 große Niederländer aus Den Haag.

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Tipps und Prognosen

Fünfmal sind die beiden Kontrahenten bisher aufeinander getroffen. Dreimal war Haase erfolgreich, und das jedes Mal auf Sand. Wenn man den Weg der beiden ins diesjährige Finale von Gstaad genauer unter die Lupe nimmt, fällt auf, dass Haase bei all seinen Auftritten mindestens einen Tie-Break dabei hatte. Ähnlich waren auch die Spielverläufe bei Lopez, einzig im Halbfinale gab es keinen Tie-Break.

Auffallend ist, dass bei allen Duellen von Feliciano Lopez und Robin Haase der Spielverlauf eng war und es jedes Mal über die volle Distanz von drei Sätzen ging (Anmerkung: alle Duelle wurden nach best-of-3-Modus gespielt). Die Quote auf ein neuerliches Duell über drei Sätze ist interessant: Ladbrokes bietet hier eine Quote von 2,5. Aufgrund der „Freude“ von Haase am Tie-Break in Gstaad bietet sich zudem das Setzen auf eine solche Satzentscheidung an. Corral gibt für ein solches Ereignis eine Quote von 2,5.

Tipp 1: Spiel geht über drei Sätze – 2,5 Ladbrokes

Tipp 2: Break in Match – 2,5 Ladbrokes

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