St. Pauli – Frankfurt, noch in der Winterpause waren beide Mannschaften Konkurrenten im Abstiegskampf, aus dem sich die Bornheimer inzwischen aber mehr oder weniger verabschiedet haben. Als bestes Rückrundenteam der Liga ist der FSV Frankfurt auf Platz neun geklettert und hat sich ein sattes Polster von elf Punkten auf die Abstiegszone aufgebaut. Der FC St. Pauli konnte zwar vergangene Woche immerhin die rote Laterne an den VfR Aalen weiterreichen, steht als Tabellenvorletzter aber nach wie vor unter dem Strich.

Beide Vereine standen sich bislang 13-mal gegenüber, immer in der 2. Bundesliga. Siebenmal hatte der FC St. Pauli das bessere Ende für sich, während Frankfurt bei drei Unentschieden auf drei Siege kommt. Am Millerntor gab es für den FSV bei fünf Niederlagen und nur einem Remis bislang aber fast nichts zu holen

FC St. Pauli

Der FC St. Pauli hat am vergangenen Wochenende mit dem 2:0-Sieg bei Eintracht Braunschweig endlich ein Lebenszeichen von sich gegeben, nachdem der Start ins neue Jahr mit nur zwei Punkten aus vier Spielen gegen die direkten Konkurrenten SV Sandhausen (0:0), SpVgg Greuther Fürth (0:1), TSV 1860 München (1:2) und Erzgebirge Aue (0:0) mehr oder weniger in den Sand gesetzt wurde. In Braunschweig kam den Kiez-Kickern definitiv entgegen, dass Trainer Ewald Lienen von seiner bislang auf Ballbesitz ausgelegten Taktik abrückte und seiner Elf eine abwartendere Haltung verordnete. Damit ist nun auch gegen Frankfurt zu rechnen, was gegen die schnellen Offensivkräfte der Hessen sicherlich keine schlechte Idee ist. Dass in Braunschweig die Innenverteidiger Sören Gonther und Lasse Sobiech nach Standardsituationen trafen, verdeutlicht derweil, dass es bei St. Pauli in der Offensive nach wie vor hakt und Trainer Lienen noch immer keine funktionierende Angriffsformation gefunden hat.

Nicht zuletzt wegen des Sieges dürfte St. Pauli allerdings dennoch personell unverändert beginnen. Auch, weil die eigentlichen Stammkräfte Sebastian Schachten und Waldemar Sobota weiterhin ausfallen. Ebenso die Langzeitverletzten Bernd Nehrig, Florian Kringe, Christopher Buchtmann und Markus Thorandt.

Aufstellung FC St. Pauli

Voraussichtliche Aufstellung: Himmelmann – Kalla, Sobiech, Gonther, Halstenberg – Koch, Daube – Maier, Rzatkowski, Thy – Nöthe

FSV Frankfurt

Nach schwachen Testspielauftritten und einem 0:3 bei der Generalprobe gegen den Karlsruher SC ging beim FSV Frankfurt zum Ende der Winterpause die Angst vor dem Abstieg um. Mit drei Siegen in Folge gegen den 1. FC Nürnberg (2:1), bei RB Leipzig (1:0) und gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:0) sowie zwei anschließenden Unentschieden beim VfL Bochum (3:3) und gegen den SV Darmstadt 98 (1:1) strafte die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann dann aber alle Skeptiker Lügen und legte eine beeindruckenden Start hin. Zuletzt in Bochum und gegen Darmstadt agierten die Bornheimer, denen gern ein Hang zum Phlegma nachgesagt wird, aber streckenweise schon etwas nachlässiger und werden sich wieder steigern müssen, um am Millerntor zu bestehen.

Wieder mithelfen sollen dabei Hanno Balitsch und Odise Roshi, die letzte Woche angeschlagen bzw. krank fehlten. Außerdem dürfte Zlatko Dedic nach seinem Joker-Tor im Angriff den Vorzug vor Edmond Kapllani erhalten, während Mohamed Amine Aoudia als eigentlicher Stürmer Nummer eins weiterhin verletzt fehlt.

Aufstellung FSV Frankfurt

Voraussichtliche Aufstellung: Klandt – Huber, Balitsch, Oumari, Bittroff – Kruska, Konrad – Roshi, Grifo, Engels – Dedic

Tipp

St. Pauli hat mit dem Sieg in Braunschweig Selbstvertrauen getankt und fraglos mehr Qualität im Kader als der aktuelle Tabellenplatz vermutet lässt. Nicht ausgeschlossen, dass der Knoten bei den Kiez-Kickern nun geplatzt ist und gegen eine zuletzt nicht mehr ganz so stark wie noch Anfang Februar auftretende Frankfurter Mannschaft nachgelegt wird.

Tipp: Sieg FC St. Pauli – 2.20 Interwetten (bei den Quoten auf Favoriten: unser Testsieger)

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