St. Pauli – Nürnberg, gegensätzlicher könnte der Lauf beider Vereine nicht sein. Während der FC St. Pauli nach vier Niederlagen in Folge weiterhin Träger der roten Laterne ist und angesichts von erst fünf Punkten aufpassen muss, nicht frühzeitig den Anschluss ans Mittelfeld zu verlieren, hat sich der 1. FC Nürnberg nach katastrophalem Start mit einer beeindruckenden Serie von vier Siegen am Stück auf dem Sumpf gezogen und ist in der Form der letzten Wochen sogar wieder zum Kreis der Aufstiegsanwärter zu zählen.

Nach bislang 31 Duellen spricht die Statistik klar für den 1. FC Nürnberg, der bei 15 Siegen und acht Unentschieden erst achtmal gegen St. Pauli verloren hat. Am heimischen Millerntor liest sich die Statistik für die Kiez-Kicker mit jeweils sechs Siegen sowie vier Remis aber zumindest ausgeglichen.

FC St. Pauli

Mit drei Niederlagen in Serie hat der FC St. Pauli einen denkbar schlechten Start in die neue Saison hingelegt, der auch durch den souveränen Pokal-Erfolg beim VfB Lübeck (3:0) nur bedingt aufpoliert wurde. Am vierten Spieltag gelang dann mit einem 2:1 gegen Arminia Bielefeld der ersehnte erste Sieg, dem bis heute aber kein zweiter folgte. Zunächst reichte es beim Karlsruher SC (1:1) und gegen den TSV 1860 München (2:2) immerhin noch zu Unentschieden, doch seitdem hat St. Pauli fünf Spiele in Folge verloren.

In der Liga kassierten die Kiez-Kicker beim 1. FC Union Berlin (0:2), bei Hannover 96 (0:2), gegen Erzgebirge Aue (1:2) und beim SV Sandhausen (0:3) Niederlagen und nun am Dienstag setzte es im Pokal gegen Hertha BSC (0:2) das Aus in Runde zwei, wobei der Auftritt gegen den Bundesligisten aber Hoffnung macht, in der bestehenden Konstellation mit dem zumindest extern nicht mehr unumstrittenen Trainer Ewald Lienen die Wende schaffen zu können.

Gleich fünf Veränderungen hat Coach Lienen vor dem Pokalspiel vorgenommen. Der angeschlagen fehlende Lasse Sobiech wird nun wohl zurückkehren und auch bei Vegar Eggen Hedenstad, Philipp Ziereis und Aziz Bouhaddouz besteht zumindest etwas Hoffnung auf ein Comeback. Gleichwohl ist möglich, dass die Pokalelf nicht groß verändert wird.

Aufstellung FC St. Pauli

Voraussichtliche Aufstellung: Himmelmann – Hornschuh, Avevor, Sobiech, Buballa – Nehrig, Buchtmann – Miyaichi, Sobota, Sahin – Choi

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1. FC Nürnberg

Der 1. FC Nürnberg hat den Saisonstart mit nur zwei Punkten aus den ersten sechs Spielen komplett in den Sand gesetzt, was im Umfeld schon zu Diskussionen um den erst im Sommer verpflichteten Trainer Alois Schwartz führte. Mit einem 3:1-Sieg am siebten Spieltag bei Arminia Bielefeld platzte dann aber der Knoten und es folgten drei weitere Erfolge in den nicht einfachen Spielen gegen den 1. FC Union Berlin (2:0), beim Karlsruher SC (3:0) und gegen Hannover 96 (2:0). Am Dienstag im DFB-Pokal erwies sich dann allerdings der FC Schalke 04 (2:3) als eine Nummer zu groß, wenngleich nach 0:3-Rückstand beinahe noch der Ausgleich geglückt wäre.

Mit der Schulterverletzung von Hanno Behrens hat Nürnberg nach dem Pokal-Spiel einen weiteren verletzten Stammspieler nach Enis Alushi, Georg Margreitter und Patrick Erras zu beklagen. Dafür könnten aber die gegen Schalke angeschlagen fehlenden Dave Bulthuis und Kevin Möhwald wieder zur Verfügung stehen.

Aufstellung 1. FC Nürnberg

Voraussichtliche Aufstellung: Kirschbaum – Brecko, Hovland, Bulthuis, Sepsi – Petrak, Möhwald – Kempe, Burgstaller, Leibold – Matavz

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Tipp

Mit der im Pokal an den Tag gelegten Leidenschaft ist St. Pauli gegen den formstarken Club sicher nicht chancenlos. Vielmehr halten wir es für möglich, dass die Leistung gegen Hertha Auftrieb gibt es es zumindest zu einem Teilerfolg reicht, zumal Nürnberg nun auch wieder einen Dämpfer hinnehmen musste.

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