Erster gegen Zweiter – und zwar am dritten Spieltag! Am Samstagabend treffen die bislang besten Teams der Premier League aufeinander – zumindest wenn es nach der Tabelle geht. Der FC Liverpool, aktuell Spitzenführer (6 Punkte, 6:2 Tore), empfängt mit dem FC Arsenal das einzige Team, das ebenfalls zwei Siege aus den ersten zwei Spielen holte (6 Punkte, 3:1 Tore). Gleichauf sollte man die Teams deshalb jedoch nicht wähnen. Im Gegenteil.

Interessante Quoten & Tipp

Auch wenn die Teams tabellarisch auf Augenhöhe liegen, sind die Verhältnisse auf dem Wettmarkt eindeutig: Der FC Liverpool ist im Spitzenspiel gegen den FC Arsenal klarer Favorit – und das hat gute Gründe.

Die Reds haben zunächst individuelle Vorteile. Spieler der Kategorie Salah, Mané oder van Dijk kann Arsenal aktuell nicht aufbieten – zumindest nicht in der Fülle und Konstanz. Schon in den vergangenen Vorjahren zeichnete sich ab, dass Liverpool den Gunners entwachsen würde, und spätestens seit der dominanten 5:1-Gala im vergangenen Dezember dürfte es am Klassenunterschied keinen Zweifel mehr geben: Liverpool ist schlicht das bessere Team.

Noch dazu tritt die Elf von Jürgen Klopp an der Anfield Road an, was ein gleich doppelter Vorteil ist: Einerseits agieren die Reds in ihrer altehrwürdigen Arena extrem sicher, seit 27 Ligaspielen sind sie zuhause ungeschlagen. Andererseits reist mit dem FC Arsenal genau das Topteam an, das auswärts seit Jahren die größten Probleme hat. Am deutlichsten zeigte sich das – ja, richtig – im vergangenen Dezember an der Anfield Road.

Unterm Strich gibt es daher kaum Gründe, am Erfolg der Reds zu zweifeln. Liverpool wird das Geschehen an sich reißen, und die Gunners haben defensiv nicht die Qualität, um Spieler wie Salah, Firmino oder Mané im Zaum zu halten. Dementsprechend dürfte sich das Ergebnis gestalten. Die beste Quote:

Daher die Prognose: Sieg für den FC Liverpool – Quote 1,50 bei Interwetten.

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FC Liverpool new-premier-league-logo-2016-17-1

Bisherige Saisonergebnisse: 2:1 vs. FC Southampton, 5:4 i. E. vs. FC Chelsea,4:1 vs. Norwich City

Jürgen Klopp kann zufrieden sein. Nur zwei Spieltage hat es gebraucht, ehe sich sein FC Liverpool an die Spitze der Premier League setzte. Zu verdanken war das zwar auch dem Schwächeln der Konkurrenz – jedoch in erster Linie der eigenen Stärke.

Bisher haben sich die Reds nämlich keine Blöße gegeben: Zum Auftakt der neuen Premier-League-Saison empfing das Team Norwich City zum Duell der deutschen Trainer. Klopp entschied dieses letztlich klar für sich, da Daniel Farke und dessen Aufsteigertruppe Liverpools Weltklasse-Elf schlicht nicht gewachsen war. 4:1 hieß es am Ende einer einseitig geführt Partie, in der sich mit Mo Salah und Sadio Mané die Torschützenkönige der vergangenen Saison gewohnt treffsicher zeigten.

Letzterer spielte auch am zweiten Spieltag eine Schlüsselrolle: Gegen seinen Ex-Klub, den FC Southampton sorgte Mané mit einem traumhaften Schlenzer für die Führung der Reds, ehe Roberto Firmino das Ergebnis mit seinem ersten Ligatreffer hochschraubte. Der 2:0-Vorsprung schien die Partie vorzeitig entschieden zu haben – doch ausgerechnet Keeper Adrian machte das Spiel noch einmal spannend. Ohne jegliche Not schoss der Schlussmann den Ex-Liverpooler Danny Ings an, von dem aus der Ball ins Tor tropfte. Mehr als den glücklichen Anschlusstreffer gönnten die Reds dem Gegner aber nicht.

Ausgerechnet Adrian. Der Torwart hatte wenige Tage zuvor noch für eine der schönsten Geschichten des Saisonstarts gesorgt: Nachdem sich Stammkeeper Alisson Becker verletzte, musste der erst wenige Tage zuvor verpflichtete Brasilianer ins Tor. Sein Debüt (von Beginn an) feierte er direkt auf großer Bühne – gegen den FC Chelsea im internationalen Supercup. Er nutzte die Chance bravourös: Im Elfmeterschießen wurde Adrian mit seiner entscheidenden Parade zum Held – nur um wenig später gegen die Saints den Depp zu mimen. Man darf gespannt sein, wie sich die Geschichte des Keepers weiterschreibt

Mögliche Aufstellung

Wenn es ernst wird, gibt es in Klopps System quasi keine offenen Planstellen. Die Posten sind fast vollständig verteilt, einzig die Dreierreihe im Mittelfeld könnte variieren. Etwa wie folgt:

Adrian – Alexander-Arnold, Matip, van Dijk, Robertson – J. Henderson, Wijnaldum, Milner – Salah, Firmino, Mané

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FC Arsenal 

Die bisherigen Saisonergebnisse: 2:1 vs. FC Burnley, 1:0 vs. Newcastle United

Die Ergebnisse stimmen: Nach zwei Spieltagen hat der FC Arsenal zwei Siege auf dem Konto. Ein guter Zwischenstand, doch Euphorie sollte deshalb nicht aufgekommen. Klar ist: Die Siege hatte man angesichts der Gegner auch erwarten müssen.

Für ihren ersten Auftritt reisten die Gunners nach Newcastle. Dort warteten gut aufgelegte Magpies, die den favorisierten FC Arsenal immer wieder in die Bredouille brachten. Einzig der dürftigen Chancenverwertung der Gastgeber hatten es die Londoner zu verdanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Und wie es eben oft läuft, wenn der Außenseiter die Chancen nicht nutzt, so war der Favorit letztlich zur Stelle. Genauer: Pierre-Emerick Aubameyang. Der Gabuner erzielte mit einem schönen Heber den 1:0-Siegtreffer.

Eine Woche später traf Arsenal auf den FC Burnley, gegen den man erneut als klarer Favorit startete. Dieses Mal traten die Gunners dominanter auf – wie so oft, wenn Sie vor heimischer Kulisse auftreten. Dank kraftvoller Offensive, unter anderem angeschoben von Real-Leihgabe Dabi Ceballos, ging man früh in Führung. Das Tor von Alexandre Lacazette reichte jedoch nicht, da die Hintermannschaft erneut Lücken zeigte. Eines der Löcher nutzte Burnley zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Und So kam es, dass erneut Aubameyang für die Entscheidung sorgen musste: Mit einem unnachahmlichen Antritt zog der Torjäger in die Mitte, von wo aus er mit einem satten Rechtsschuss den 2:1-Siegtreffer erzielte.

Unterm Strich steht Arsenal somit mit zwei Siegen da – was gut genug ist für Platz zwei. Doch sofern man vor allem die defensiven Probleme nicht in den Griff bekommt, wird man diese Position nicht halten können. Denn klar ist: Burnley und Newcastle sind für Topteams wie Arsenal kein Gradmesser. Der FC Liverpool dagegen schon – und der Vizemeister dürfte sich bei Einladungen zum Toreschießen sicher nicht zwei Mal bitten lassen. Oder etwa doch?

Gunners-Verteidiger Sokratis verstieg sich in eine gewagte These: „Liverpool ist leichter zu verteidigen als Burnley“, sagte der Innenverteidiger. Man kann ihm nur viel Glück wünschen bei dem Versuch, diese Annahme zu belegen.

Mögliche Aufstellung

Gunners-Coach Emery hatte seine Startelf gegen Burnley auf drei Positionen verändert – und jede seiner Entscheidungen fruchtete. Man darf daher davon ausgehen, dass sich David Luiz, Dani Ceballos und Lacazette erneut im ersten Aufgebot wiederfinden werden:

Leno – Maitland-Niles, Sokratis, David Luiz, Monreal – Willock, Guendouzi – Aubameyang, Dani Ceballos, Pepé – Lacazette

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FC Liverpool – FC Arsenal im TV oder Livestream

Beim Pay-TV-Anbieter Sky können Zuschauer aus Deutschland die Partie zwischen dem FC Liverpool und dem FC Arsenal live verfolgen. Angepfiffen wird das Spiel am 24. August um 18:30 Uhr.

 

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