Der Start ging gründlich in die Hose: Zum Auftakt der Premier League ging der FC Chelsea 0:4 in Manchester unter. Eine Woche später hat der Tabellenvorletzte (0 Punkte, 0:4 Tore) die Chance, an der heimischen Stamford Bridge wieder für positive Schlagzeilen zu sorgen – mit einem Sieg gegen Leicester City. Die Foxes rangieren nach einer mäßigen Nullnummer am ersten Spieltag gegen Wolverhampton auf Platz 10 (0 Punkte, 0:0 Tore) – doch der Favorit sind sie dadurch nicht.

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Die Blues mussten vergangene Woche eine empfindliche Pleite hinnehmen, doch an ihrem privilegierten Status auf dem Wettmarkt hat das nichts verändert. Gegen Leicester City sind sie klarer Favorit – und das ist auch kein Wunder: Buchmacher lassen sich von kurzfristigen Überraschungen kaum aus dem Konzept bringen.

Die Frage ist jedoch: Wie steht es um die Mannschaft selbst? Hat sie sich von der derben Pleite gegen  ManUnited aus dem Konzept bringen lassen? Klar ist, dass der Start von Trainer-Neuling Frank Lampard nicht unglücklicher hätte verlaufen können – auch wenn das Ergebnis den eigentlichen Spielverlauf noch dramatisierte.

Während sich die Frage nach der mentalen Verfassung nur schwer klären lässt, ist zumindest eines gewiss: Chelsea stellt die individuell weit überlegene Mannschaft – und die hochveranlagte Truppe hat nach der Blamage im Old Trafford einiges wiedergutzumachen. Der motivationale und fußballerische Faktor spricht daher klar für die Gastgeber.

Die Foxes wiederum sind spätestens seit ihrem Meistertitel 2016 als Team bekannt, das jedem Gegner schaden kann. Doch am ersten Spieltag konnte auch Leicester nicht überzeugen – auch wenn sich das 0:0-Remis gegen Wolverhampton natürlich wesentlich besser liest als die klare Niederlage Chelseas. Fakt ist dennoch: Weder Leicester noch die Blues präsentierten sich zum Saisonstart in Topform – aber das grundsätzlich bessere Team ist der FC Chelsea. Wir rechnen daher mit einem Ausrufezeichen der Gastgeber, die sich zudem auf eine eindrucksvolle Historie verlassen können: Seit 2003 konnte das Team den Saisoneinstand an der Stamford Bridge in 15 von 16 Fällen erfolgreich gestalten.

Daher die Prognose: Sieg für den FC Chelsea – Quote 1,73 bei Interwetten.com

 Premier League

FC Chelsea

Die bisherigen Saisonergebnisse: 0:4 vs. Manchester United

Das war gar nix! Nach 90 frustrierenden Minuten stapften die Profis des FC Chelsea enttäuscht vom Platz – und er wer deren konsternierte Gesichter sah, dem dürfte klar sein: Dieses Team wusste nicht, wie ihm geschieht.

Die Vorfreude war groß gewesen auf den Kracher zum Saisonstart. Mit Blues-Legende Frank Lampard war ein Coach mit Stallgeruch verpflichtet worden, und obendrein ein deutlich zugänglicherer Mensch als sein Vorgänger Maurizio Sarri. Die Spieler schwärmten von den neuen Verhältnissen – doch auf dem Platz war von Aufbruchsstimmung nichts zu spüren.

Im Gegenteil: Manchester United nutzte die Lücken, die Chelseas Hintermannschaft immer wieder bot, eiskalt aus. Fünf klare Torchancen ließen die Blues zu. Vier Mal dankten es die Red Devils per Torerfolg. Unterm Strich stand daher eine bittere 0:4-Pleite – die allerdings nicht die ganze Geschichte erzählt.

Denn es gab auch Lichtblicke: Während die Defensivleistung mit dem Attribut „desolat“ noch milde beschrieben ist, zeigte das Team im Angriff durchaus vielversprechende Ansätze. Toptalent Tammy Abraham traf früh im Spiel den Pfosten, dazu hätten auch Emerson oder der Ex-Dortmunder Christian Pulisic ein Tor erzielen können. Allein: Die Effizienz des Gegners hatte Chelsea an diesem Abend nicht.

Und so muss sich das Team mit einer sehr schmerzhaften Niederlage begnügen, die den Spitzenklub auf den vorletzten Platz der Premier League befördert. Derlei Tabellenregionen wird man schnellstmöglich wieder verlassen wollen – daher darf man gegen Leicester City eine klare Leistungssteigerung erwarten.

Mögliche Aufstellung

Coach Lampard wird vor allem über seine Viererkette nachdenken müssen. Die Innenverteidiger Kurt Zouma und Andreas Christensen agierten derart unterlegen, dass die Fans nach dem Richtung Arsenal abgewanderten David Luiz verlangten. Mit dieser Personalie kann Lampard jedoch ebenso wenig dienen wie mit Antonio Rüdiger. Der potentielle Abwehrchef ist nach überstandenem Knieleiden noch nicht in Spielform.

Kepa – Azpilicueta, Tomori, Christensen, Emerson – Kovacic, Kanté – Pedro, Barkley, Pulisic – Abraham

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Leicester City

Die bisherigen Saisonergebnisse: 0:0 vs. Wolverhampton Wanderers

Ein Start nach Maß sieht anders aus: Zum Auftakt der Premier-League-Saison 2019/20 empfing Leicester City die Wolverhampton Wanderers – immerhin das Überraschungsteam der vergangenen Saison.

Trotz über 70 Prozent Ballbesitz fanden die Gastgeber gegen die dicht gestaffelte Hintermannschaft der Wolves kein Durchkommen, was jedoch nicht nur an der Qualität des Gegners lag: Oft verbauten sich die Foxes mit ungenauem Passspiel oder trägen Spielverzögerungen selbst die Chance auf gute Gelegenheiten. Unterm Strich sahen die Zuschauer daher ein 0:0 der langweiligeren Sorte.

Komplett unzufrieden musste man in Leicester jedoch nicht sein, vor allem dank einer Erkenntnis: Den Abgang von Abwehrchef Harry Maguire hat das Team offenbar gut weggesteckt. Der Innenverteidiger wechselte am letzten Tag der Transferperiode für 87 Millionen Euro zu Manchester United und hinterließ eine tiefe Lücke. Mit Jonathan Evans und dem Ex-Freiburger Caglar Söyüncü hat man jedoch genug Potential auf dieser Position, um den Ausfall einigermaßen zu kompensieren. Das zeigte sich bereits gegen durchaus angriffsstarken Wolves, die Leicester größtenteils vom eigenen Tor fernhielt. Bei ihrer einzigen Unachtsamkeit nach einem Eckstoß hatte die Mannschaft allerdings Glück – der Video-Referee annullierte Wolverhamptons vermeintlichen Führungstreffer.

Im Angriff wiederum litt vor allem Topstar Jamie Vardy unter der Harmlosigkeit seines Teams. Der Angreifer hatte unter Neu-Coach Brendan Rodgers die vielleicht beste Vorbereitung seiner Karriere gespielt,  doch er hatte in den gesamten 90 Minuten keine einzige Chance zu glänzen. Hier zeigt sich die Schwäche in Rodgers System: Der Trainer baut auf Ballbesitz – doch Leicester fiel in der Vergangenheit eher als konterstarkes Team auf. Solange sich diese Umstellung noch im Vollzug befindet, wird man sich auf weitere eher harmlose Auftritte einstellen müssen.

Mögliche Aufstellung

Rodgers ist nach rund zweieinhalb Monaten im Amt noch auf Tuchfühlung mit seinem Personal. Man kann daher damit rechnen, dass er einige Anpassungen vornimmt. Etwa wie folgt:

Schmeichel – Pereira, Evans, Söyüncü, Chilwell – Ndidi – Perez, Tielemans, Barnes, Maddison – Vardy

 

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FC Chelsea – Leicester City im TV oder Livestream

Das Spiel zwischen dem FC Chelsea und Leicester City wird für Zuschauer aus deutschen Haushalten bei Sky zu verfolgen sein. Der Internetdienst überträg die Partie sowohl im Fernsehen als auch per SkyGo-Stream. Anpfiff ist am 18. August um 17:30 Uhr.

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