Sowohl Arsenal als auch die Spurs können auf erfolgreiche letzte Wochen zurückblicken, wenn auch jeweils wichtige Duelle verloren wurden. Im London Derby geht es vor allem für die Gunners darum, den Anschluss an die Spitzen zu halten – wo sich Tottenham bereits befindet.

Es ist das Spitzenspiel des 12. Spieltags. Samstagmittags empfängt der FC Arsenal die Tottenham Hotspurs, die mit 23 Punkten und 20:7 Toren den dritten Tabellenplatz belegen. Die Gunners kommen nach elf Spieltagen auf 19 Zähler und kämpfen bereits früh in der Saison als Sechstplatzierter um Anschluss an die Spitzenränge. Alles andere als ein Sieg hilft der Mannschaft daher kaum weiter

Interessante Quoten & Tipps

Nur aufgrund des Heimvorteils sehen die Buchmacher den FC Arsenal gegen die Spurs als minimal favorisiert an. Wobei Heimvorteil in diesem Fall natürlich relativ ist, zumindest aus geografischer Sicht: Tottenham liegt keine 20 Minuten vom Emirates entfernt.

Dennoch ist die Sicht der Wettanbieter nachvollziehbar. Arsenals bisherige Leistungen verblassen im Schatten von City, United oder auch Tottenham, doch im heimischen Emirates hat der amtierende Pokalsieger bislang alle fünf Ligaspiele gewinnen können. Allerdings war unter den bisherigen Gegnern kein einziger, der es auch nur annähernd mit Tottenhams Klasse aufnehmen kann.

Insofern muss abgewogen werden: Wie heimstark sind die Gunner wirklich? Wie sicher steht die Defensive? So sattelfest wie gegen Chelsea (0:0) oder löchrig wie zu Saisonbeginn gegen Liverpool (0:4)? Die Summe der Argumente spricht für einen offenen Schlagabtausch, wobei die Spurs leichte Vorteile in nahezu allen Bereichen aufweisen. Vor allem Kanes Torgefahr (sofern er nach Verletzungsproblemen spielt) und die mannschaftliche Geschlossenheit an beiden Enden des Feldes dürften entscheidende Pluspunkte sein, die am Ende den Ausschlag geben werden.

Daher die Prognose: Sieg für die Tottenham Hotspur – Quote 2,90 bei 888sport

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FC Arsenal

Die letzten drei Ergebnisse: 1:3 vs. Manchester City, 0:0 vs. Roter Stern Belgrad, 2:1 vs. Swansea City

Selbst eingefleischte Arsenal-Fans müssen sich eingestehen, dass die Gunners auch in diesem Jahr nicht genug sind. Sowohl hinsichtlich der individuellen Qualität als auch in Bezug auf das fußballerische Konzept erreichen die Gunners nicht das Niveau der Spitzenteams, was gegen Tabellenführer City allzu offensichtlich wurde:

Nur selten kam das Gefühl auf, Arsenal hätte im Topspiel des vergangenen Spieltages eine echte Chance auf Punkte. Jederzeit konnte man wiederum damit rechnen, dass Manchester einen Gang hochschaltet und den nächsten Treffer erzielt. Der direkte Vergleich zeigte mehr als deutlich, dass den Gunners auf mehreren Ebenen die Qualität fehlt: Defensiv sowieso, offensiv zumindest konzeptionell. Und im Mittelfeldzentrum reichen Spieler wie Coquelin oder Xhaka schlicht und ergreifend nicht aus, um gegen City Ansprüche zu melden.

Gegen Tottenham darf man dennoch mit einer ausgeglicheneren Begegnung rechnen. Denn häufig wird vergessen, dass die Mannschaft insgesamt eine starke Saison – nur eben nicht gemessen an den (überzogenen) eigenen Ambitionen. Betrachtet man nüchtern das Potential des Teams, so steht es mit 19 Punkten nach elf Spielen sowie zehn Siegen aus den vergangenen 14 Spielen mehr als solide da. Natürlich sind Niederlagen gegen Watford oder Stoke City unnötig, doch wirklich wundern dürfen einen solche gelegentlichen Ausrutscher nicht. Wenn mehr gehen soll, muss man in Spielen wie gegen Tottenham zeigen, dass auch mehr möglich ist. Diesen Beweis blieb das Team bislang schuldig.

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Tottenham Hotspurs

Die letzten drei Ergebnisse: 1:0 vs. Crystal Palace, 3:1 vs. Real Madrid, 0:1 vs. Manchester United

Metaphorisch gesprochen hat in Tottenham die Erntezeit begonnen. Nach jahrelanger Saat und intensiver Pflege ist das fußballerischen Pflänzchen aus dem Londoner Norden zu einer fußballerischen Großmacht herangewachsen – und trägt entsprechend Früchte: Angeführt von einem herausragenden Harry Kane, Kreativspielern wie Alli oder Erikson sowie einer Spitzendefensive um Alderweireld sind die Spurs aus der Premier-League-Spitze nicht mehr wegzudenken und nehmen Angriff auf Europa.

International hatte es in den vergangenen Jahren noch mau ausgesehen, als man hinter Teams wie Bayer Leverkusen oder AS Rom zurückblieb. In dieser Saison scheint Coach Pocchettino die Königsklasse jedoch hunderprozentig ernst zu nehmen – mit entsprechenden Resultaten. Schon gegen Dortmund beeindruckte die Mannschaft mit Kaltschnäuzigkeit und effizientem Konzept. Gegen APEOL wiederum genügte Tottenhams schiere Qualität, ehe das Team in Madrid sein Meisterstück ablieferte: 3:1 schlug man den zugegebenermaßen schwächelnden Titelverteidiger und setzte damit nach dem klaren Sieg gegen Liverpool (4:1) das nächste dicke Ausrufezeichen: Mit Tottenham ist zu rechnen.

In den vergangenen Jahren bekam das auch regelmäßig der FC Arsenal zu spüren, der zu den Lieblingsgegnern der Spurs gehört. In den vorangegangenen Spitzenspielen tat sich die Mannschaft, abgesehen vom Kantersieg gegen Liverpool, jedoch schwer: Sowohl Chelsea (1:2) als auch Manchester United (0:1) musste man sich jeweils knapp geschlagen geben. Das jüngste Ligaspiel gegen Crystal Palace gewann die Mannschaft im Vorbeigehen mit 1:0, nun ist gegen Arsenal wieder höchste Konzentration gefordert.

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