Europa League 2016-2017 Tipps, Quoten und Vorberichte

Kein anderer Pokal ist kräftezehrender als die Europa League! Welches der etablierten Teams übersteht den Kampf gegen aufstrebende, teils unbekannte Mannschaften aus ganz Europa? Das Ziel ist klar: Jeder will ins Finale in der Friends Arena im schwedischen Solna. Ein Überblick über die Gruppen und favorisierten Mannschaften gibt Aufschluss, wer die besten Chancen besitzt!

Tipps

Saint Etienne – Mainz 05 Tipp 24.11.2016

In dieser Woche geht es nicht nur in der Champions League weiter, sondern auch in der Europa League geht es für viele Mannschaften in die entscheidende Phase. Das ist auch in der Gruppe C der Fall, wo es am Donnerstag, den 24. November in Frankreich zu einer Begegnung zwischen AS Saint Etienne und Mainz 05 kommen wird.

Schalke 04 – OGC Nizza Tipp 24.11.2016

Einmal mehr steht für die Vereine, die in den internationalen Wettbewerben vertreten sind eine englische Woche auf dem Programm. In der Europa League kommt es am Donnerstag, den 24. November in der Gruppe I zu einer Begegnung zwischen Schalke 04 und OGC Nizza.

Fenerbahce – Manchester United Europa League Tipp 03.11.2016

Fener gegen ManU, ein vergleichsweise starkes Duell in der sonst so langweiligen Europa League, die wirklich erst zum Ende hin interessant wird. Das Hinspiel wurde zu einer klaren Angelegenheit für die Engländer, aber United ist in dieser Saison wirklich jede Schwäche zuzutrauen.

FK Krasnodar – Schalke 04 20.10.2016 Tipp

In der Liga läuft es alles andere als rund für den FC Schalke, in der Europa League dagegen gibt es nichts zu meckern. Gegen Krasnodar ist der dritte Sieg im dritten Spiel fest eingeplant, doch gegen die starken Russen wird eine hochkonzentrierte Leistung nötig sein.

Manchester United – Fenerbahce Istanbul 20.10.2016 Tipp

Manchester United gegen Fenerbahce, sicherlich ein Highlight in der sonst so trostlosen Europe League am Donnerstag. Die Gastgeber haben sich bisher international nicht gerade mit Ruhm bekleckert, aber ihnen ist der Wettbewerb auch recht egal. Die Türken nehmen das ganze etwas ernster.

OGC Nizza vs Schalke 04 15.09.2016 Tipp und Quoten

OGC Nizza gegen Schalke 04, was wie ein klares Spiel für die Königsblauen aussieht, könnte noch etwas zäher werden. Warum? Der verrückte Super-Mario ist wieder und verrückterweise zeigt er trotz minimaler Spielpraxis sofort welches Potenzial er auf dem Feld hat. Die Schalker sind sicherlich ein wenig verunsichert wegen dem Fehlstart.

Feyenoord Rotterdam vs Manchester United 15.09.2016 Tipp

Feyenoord und Manchester United, das Duell zweier wundervoll traditionsreicher Vereine, die beide eine große Fankultur haben (nicht immer eine problemlose). Man wird hier beobachten müssen ob Mourinho diesen Wettbewerb auch im Ansatz ernstnehmen wird.

FC Liverpool vs FC Sevilla Europa League Finale 18.05.2016 Tipp

Am Mittwoch treffen in Basel zwei Traditionsclubs aufeinander. Sowohl der FC Liverpool als auch Sevilla haben noch die Chance sich mit einem Sieg hier für die kommende Champions League Saison zu qualifizieren, da keiner der beiden in der Liga überzeugen konnten.

Gruppe A

Was kann man nicht alles schreiben über Manchester United. Legendäre Vereinshistorie, spektakuläre Spielerkarrieren und natürlich Sir Alex Ferguson. Folgende Frage sei erlaubt: Was macht ManU zur neuen Saison aus? Nach den Missverständnissen mit Ferguson-Nachfolger Moyes und Van Gaal scheint nun endlich der richtige Transfer gelungen zu sein. Mourinho startete mit den Red Devils ausgezeichnet in die neue Saison. In der Liga holte man aus drei Spielen 9 Punkte und erzielte sechs Tore. Großmeister des Teams ist bereits jetzt Zlatan Ibrahimovic, der schon die ersten Treffer für seinen neuen Verein erzielen konnte. Und nebenbei verpasste sich Manchester United dazu noch den teuersten Wechsel überhaupt, durch den Kauf des Mittelfeldstars Paul Pogba.

In der Europa League Gruppenphase ist ManU selbstverständlich Favorit. Die Frage ist, wie ernst Mourinho und Co. die Europa League nehmen. Für einen so erfolgreichen Verein ist die Europa League nicht wirklich das, was man sich vorstellt.

Die Spiele gegen Feyenoord und Fenerbahce dürften viel Spannung und vor allem Aggressivität mit sich bringen. Sowohl Rotterdam als auch Istanbul sind für eine leidenschaftliche Spielweise bekannt. Und was ist größer und bleibt länger in Erinnerung, als ein Sieg gegen Manchester United?

Angesichts der breiten Kaderqualität von United könnten in der Europa League vor allem die Spieler zum Einsatz kommen, die in der Liga nicht so viel Spielzeit erhalten. Allen voran Liga-Joker Rashford, der zuletzt nur eingewechselte Mkhitaryan oder auch Defensivspezialist Morgan Schneiderlein. Wie auch immer Mourinho die Europa League angeht – er wird natürlich nicht das Ziel aus den Augen verlieren, sich über die Liga für die Champions League direkt zu qualifizieren. Ob er dafür die Euro League opfert, scheint nicht wahrscheinlich und ist trotzdem bei einem so kontroversen Trainer wie dem Portugiesen durchaus möglich.

Feyenoord Rotterdam ist der erste Anwärter auf den Platz hinter Manchester United. Ex-Barca Verteidiger Gio van Bronckhorst ist seit letzten Jahres Trainer von Feyenoord und startete diese Saison ausgezeichnet in die Eredivisie. Rotterdam hat sich unter dem ehemaligen holländischen Nationalspieler zu einer absolut schlagkräftigen Truppe gemausert.

Vor allem ein Spieler blüht unter van Bronckhorst auf – Eljero Elia. Der dribbelstarke Linksaußen, den man aus seiner Zeit bei Bremen und dem HSV kennt, bringt endlich den Schwung, den man sich in seiner Karriere bisher immer erhofft hat. Seine Flankenläufe und sein Zug zum Tor könnten in der Europa League schwer zu verteidigende Waffen sein.

Hinter ManU ist Feyenoord definitiv der Favorit auf den zweiten Rang in der Gruppe A. Das Team ist gespickt mit sehr erfahrenen Kickern, die in ihren Nationalauswahlen bereits eindrucksvolle Erfolge feiern konnten. Darunter zum Beispiel der holländische Haudegen Dirk Kuyt, der lange Zeit für den FC Liverpool im Aufgebot stand. Er kennt die englische Spielweise aus dem Effeff und wird seinem Trainer wichtige Einblicke in die grundlegende Taktik ManUs liefern können. Außerdem ging er auch in der türkischen Süperlig auf Torejagd, und zwar für niemand geringeren als Gruppengegner Fenerbahce. Ganze drei Jahre stand der heute 36-jährige für Fener im Aufgebot und weiß somit genau, welches Spielsystem und welche Mentalität bei den Türken vorherrscht.

Fenerbahce selbst und Zorya Lugansk haben die geringsten Chancen, sich für einen der ersten beiden Gruppenplätze zu empfehlen. Istanbul hat die besseren Chancen, muss aber auf einen Ausrutscher Rotterdams hoffen. Dabei sollte man sich vor allem auf die eigene Performance fokussieren. Mit van Persie, Skrtel und Mehmet Topal verfügt Fener eigentlich über eine sehr erfahrene Spielerauswahl. Jedoch fehlte es zuletzt ausgerechnet van Persie an Torgefahr und Skrtel selbst war bei Liverpool vergangene Saison nur Ergänzungsspieler. Beide Spieler müssen ihre Qualitäten endlich wieder unter Beweis stellen, sonst ist die internationale Bühne schneller futsch, als ihnen lieb ist.

Gruppe B

Auf dem Papier formen die Teams in Gruppe B eine der schwächsten Gruppen der Europa League. Beste Chancen auf das Weiterkommen im Potpurri der Außenseiter dürfte das Team des Portugiesen Paulo Bento haben. Olympiakos Piräus hat trotz typisch schwieriger finanzieller Verhältnisse über die Jahre eine sehr hochkarätige Mannschaft aufgebaut.

Denker und Lenker von Piräus ist der glatzköpfige Argentinier Esteban Cambiasso, der lange Zeit bei Inter Mailand unter Vertrag stand. Er bildet gemeinsam mit dem Serben Milivojevic die sehr variantenreiche Schaltzentrale, von der die Impulse nach vorne aber auch nach hinten ausgehen. Coach Bento weiß, dass er sich auf die beiden Verwalter verlassen kann und stattet sie deshalb auch mit den notwendigen Freiheiten aus.

Aus Juve holte man Torspieler Leali für eine Saison, der während seiner Leihe Spielpraxis sammeln soll. Dem griechischen Stammtorwart Kapino soll so Druck gemacht werden. Der Konkurrenzkampf soll die Leistungsqualität schärfen und bei Wacklern schnelles und mindestens gleichwertiges Reagieren möglichen machen.

Größter Konkurrent beim Kampf um die Spitze könnten die Young Boys aus Bern werden. Das schweizerische Team scheiterte in der Champions League Qualifikation an Borussia Mönchengladbach. Ob die Kaderqualität der Schweizer jedoch wirklich reicht, um Piräus ernsthaft unter Druck zu setzen, ist eher fraglich. Gegen FK Astana und Apoel Nikosia dürften die Young Boys jedoch genug Punkte gut machen, um sich den zweiten Platz in der Gruppe zu schnappen.

Die Teams aus Zypern und Kasachstan werden bestimmt den ein oder anderen Punkt gewinnen können, sind aber schlicht zu schlecht besetzt, um den qualitativ gut besetzten Teams aus Bern und Piräus wirklich gefährlich zu werden.

Gruppe C

Für mich sind die Mainzer diese Saison ganz klar Gruppenfavorit in Gruppe C. Das Team von Coach Martin Schmidt hat sich in den vergangenen beiden Jahren deutlich verbessert und dank Yunus Malli endlich einen sehr umworbenen Star. Der Türke variiert bei den Mainzern zwischen der Position des offensiven Ideengebers und des zentralen Stürmers. Seine technisch versierte Spielweise, gepaart mit seinem kraftvollen Antritt, macht es Malli einfach, Gegner zu überspielen.

Größter Konkurrent könnte der RSC Anderlecht werden. Der belgische Klub ähnelt in seiner grundsätzlichen Spielanlage der des Karnevalklubs aus Mainz. Kraftvoll, schnell und engagiert wird ein sehr ansehnliches Kurzpassspiel aufgebaut. Lediglich die taktische Versiertheit ist bei den 05ern dank der beneidenswerten Arbeit von Martin Schmidt besser ausgeprägt. Diese dürfte ihnen deshalb einen entscheidenden Pluspunkt im Kampf um den ersten Platz in Gruppe C verleihen.

Interessant wird sein, wie die Mainzer den Weggang des Innenverteidigers Klavan und vor allem des Stammtorwarts Karius verkraften. Beide wechselten in die Premier League und gingen zum FC Liverpool. Als Nachfolger für Karius transferierten die Mainzer den Dänen Jonas Lössl aus der französischen Ligue 1 in die Bundesliga. Ein guter Start in die Europa League wird dem jungen Team mit Sicherheit genug Schwung geben, sodass auch der Gruppensieg drin sein wird.

Richtig und wichtig zu bemerken ist, dass der AS Saint-Étienne für Anderlecht und Mainz kein einfacher Gegner wird. Jedoch verfügen die Franzosen nicht über einen vergleichbar breiten Kader, mit welchem sich der ein oder andere Ausfall eines Leistungsträgers kompensieren lassen könnte. Vor allem in der Sturmabteilung fehlt den Franzosen ein Torgarant. Die 05er setzen da auf Malli, Córdoba oder Muto. Anderlecht verlässt sich auf die Dienste des Polen Teodorczyk oder des Belgiers Kabasale.

Klarer Außenseiter istder Klub FK Gabala aus Aserbaidschan. Größter Vorteil des Teams ist, dass die anderen Mannschaften weite Wege vornehmen müssen, um die Duelle zu bestreiten. Die Reisestrapazen haben schon so manchen Favoriten vor unvorhergesehene Probleme gestellt und daher öfter Überraschungen herbeigeführt. Davon abgesehen hat Gabala spielerisch gegen keinen der Gruppengegner eine wirkliche Chance.

Gruppe D

Die holländischen Klubs schneiden grundsätzlich nicht schlecht ab, sobald es an internationale Wettbewerbe geht. Deshalb darf auch der AZ Alkmaar als quasi sicherer Favorit auf den Gruppensieg genannt werden. Star des Teams ist der Norweger Henriksen, der als intelligente Schaltzentrale im offensiven Mittelfeld agiert. Der 24-jährige Zehner ist nicht nur ein begnadeter Standardschütze, sondern verwaltet den Ball auch in Drucksituationen sehr überlegt und abgeklärt.

Shootingstar der Alkmaar-Elf könnte der 21-jährige Stürmer Friday sein, zu Beginn der Saison aus Lilleström kam. Mit fast 1.90 m Körpergröße besitzt der Nigerianer eine sehr elegante Dynamik und will diese Saison unbedingt den nächsten großen Schritt in seiner Karriere forcieren. Durch seine starke Technik kommt er auch als Rechtsaußen in Frage und zeigt damit seine Variabilität. Diese dürfte vor allem in der Europa League gefragt sein, in welcher es teils zähe Spielen geben kann, bei denen es auf die eine entscheidende Aktion ankommt. Und Fred Friday ist einer dieser Charaktere, die mit einer genialen Idee ein Spiel entscheiden können. Im Zusammenspiel mit Henriksen ist es Alkmaar damit gelungen, ein sehr schwer zu verteidigendes Offensiv-Duo zu formen.

Anwärter Nummer zwei auf den Gruppensieg ist der russische Klub Zenit St. Petersburg. Die Mannschaft ist bestückt mit Stars wie Axel Witsel, dessen ruhige Spielweise man bei der EM im Team der belgischen Nationalelf bewundern konnte. Auch der argentinische Innenverteidiger Garay findet sich im Team, der mit dem Portugiesen Neto die heißblütige Defensivmitte bildet.

Schwachstelle Zenits ist die Angriffsreihe, die im Laufe der letzten Zeit in die Jahre gekommen ist. Hier ließen die Verantwortlichen ihr sonst so feines Gespür für den richtigen Zeitpunkt eines spektakulären Wechsels vermissen. Mit Dzyuba steht zwar der russische Nationalstürmer im Zentrum, kann jedoch aufgrund seiner Größe wenig Dynamik im Spiel nach vorne bewirken. Das kann in der Gruppenphase noch funktionieren, da sich hier manchmal zähe Spiele entwickeln – wird aber spätestens danach an Effekt einbüßen.

Außenseiter sind Maccabi Tel Aviv und der FC Dundalk. Der irische Klub ist wahrscheinlich der kleinste Klub der europäischen Wettbewerbe, mit einem Gesamtmarktwert von etwas über 1 Millionen Euro. Dass es natürlich auf mehr ankommt, als bloß den Preis des Kaders, erklärt sich von selbst. Doch ein Blick auf die Marktwerte zeigt, wie unbekannt und unerfahren die irischen Kicker sind. Das kann logischerweise auch von Vorteil sein, wenn man ein unbeschriebenes Blatt darstellt. Wie sich das Team um Coach Stephen Kenny präsentiert, zeigt das erste Spiel gegen Alkmaar.

Gruppe E

Der Totti-Klub ist Favorit auf den Sieg der Gruppe E! Die einzigen Teams, gegen die es für den AS Rom etwas anstrengender werden dürfte, sind Austria Wien und Viktoria Pilsen. Der vierte Verein im Gruppenbunde, Astra Giurgiu, wird für die starke Roma-Offensive ein leicht zu überspielender Gegner.

Rom-Coach Spalletti setzt auf eine Dreier-Angriffsreihe, bestehend aus einem sehr dynamischen Perotti und den beiden Flügelflitzern El Sharaawy und Salah. Beide Flügelstürmer ziehen immer wieder auf’s Tor und sind vor allem bei Kontern brandgefährlich. Da wird es gegen die teils behäbig wirkende Abwehrreihe von Wien und vor allem die unerfahrene Defensive des rumänischen Vertreters Giurgiu wahrscheinlich sehr einfach werden, Torchancen zu erarbeiten.

Prunkstück neben der sehr variablen Offensive der Roma ist definitiv das Mittelfeld. Der Belgier Nainggolan feierte durch seine sehr auffällige, da torgefährliche und robuste Spielweise eine sehr gelungene EM. Kevin Strootmann ist durch seine überlegten Pässe und sein auffallend versiertes Stellungsspiel ein ausgezeichneter Konterpart zu Nainggolan. Mit De Rossi ist zudem der notwendige bedingungslose Sechser im Team, der motiviert, kämpft und auch einmal über die Stränge schlägt, wenn es notwendig ist.

Mit Viktoria Pilsen, Austria Wien und Astra Giurgiu stehen gleich drei Teams in der Gruppe E, von denen keiner wirklich als Anwärter auf Platz 2 in Frage kommt. Die geringsten Chancen dürfte der rumänische Anwärter Giurgiu haben, aber auch nur, weil es den Spielern an Erfahrung fehlen dürfte. Austria Wien und Viktoria Pilsen kennen den internationalen Pokalwettbewerb sehr gut, die Rumänen sind unerfahren.

Größtes Plus für Austria Wien dürfte der Mann auf der Trainerbank sein, Thorsten Fink. Der Ex-Bayernspieler und ehemalige Coach des HSV kennt sich bestens aus im internationalen Wettbewerb und bewies schon häufig sein feines Gespür für die richtigen Taktikkniffe. Ob es für den zweiten Platz in Gruppe E reicht, muss sich zeigen.

Gruppe F

Für Athletic Bilbao wird es Zeit, endlich mal einen Preis dafür einzuheimsen, was sie seit Jahren praktizieren. Die Jugendarbeit der Leones ist ausgezeichnet, die Heranführung von Talenten ist ausgesprochen mutig und der Ertrag spricht für sich. Einzig und allein die Nachhaltigkeit ist schwierig, da die Stars entweder von europäischen Topklubs abgeworben werden, oder aber die Kontinuität der aufstrebenden Kicker zu wünschen übrig lässt.

Letztes lässt sich vor allem an Iker Muniain erkennen. Der Ausnahmedribbler auf der linken Außenbahn wurde schon häufig mit Messi verglichen. Doch bisher konnte Muniain diesen Vorschusslorbeeren nicht gerecht werden. Zu allem Überfluss riss er sich auch noch das Kreuzband und war damit über Monate hinweg außer Gefecht gesetzt. Nachdem er nun endlich wieder zu 100 % belastbar ist, will er diese Saison voll angreifen. Was eignet sich da besser als die Europa League und eine durchaus interessante Gruppe?

Größter Kontrahent beim Kampf um die Gruppenvorherrschaft könnte der italienische Serie A Klub US Sassuolo sein. Topspieler Sassuolos ist Rechtsaußen Berardi, der sich mit Muniain heiße Duelle liefern könnte.

Bilbao wird sich im Kampf um die Gruppenspitze vor allem auf die Starke Offensivabteilung verlassen. Mit Williams, Susaeta und Garcia stehen Trainer Ernesto Valverde gleich drei sehr talentierte und aufgrund ihrer Technik durchschlagskräftige zur Verfügung. Sollten sie gemeinsam zum Einsatz kommen, sind sie in der Lage, jegliche gegnerische Defensive durcheinanderzuwirbeln.

Noch ein Wort zu Sassuolo: Der italienische Klub funktioniert natürlich nur aufgrund von Berardi. Mit Consigli und Acerbi stellt Sassuolo sowohl einen sehr talentierten Torwart, als auch einen äußerst versierten Innenverteidiger. Die beiden Akteure sind ein ums andere Mal Garanten dafür, dass das Team nicht auseinanderbricht und auch in schwierigen Spielphasen an sich glaubt. Diese Stärke dürfte vor allem in einem kräftezehrenden Turnier wie der Europa League gefragt sein.

KRC Genk und Rapid Wien sind durchaus stark genug, um einen Ausrutscher Bilbaos oder Sassuolos auszunutzen. Deshalb muss man diese beiden Teams unbedingt im Auge behalten, auch wenn sie auf dem Papier natürlich keine Chancen haben dürften. Jedoch kennen sie sich auf europäischer Pokalebene sehr gut aus und können deshalb auf hilfreiche Erfahrung zurückgreifen, sobald es einmal hart auf hart kommen sollte.

Gruppe G

Das Starensemble von Ajax Amsterdam will endlich mal wieder einen großen Titel erringen! Zuletzt scheiterte man aber zu oft an den eigenen Ansprüchen, was sich mit dem neuen Coach Peter Bosz ändern soll. Der 52-jähriger Niederländer tritt die Nachfolge von Frank de Boer an, der sich als Coach von Inter Mailand versucht. Bosz coachte bereits verschiedenste Teams in der holländischen ersten Liga und bekommt nun die Chance, ganz Großes zu erreichen.

Zur Verfügung stehen ihm wie auch schon seinen Vorgängern ausgesprochen talentierte, junge Kicker. Viele sind extrem erfolgshungrig, manche bereits kurz vor dem Schritt zum absoluten Topstar. Die Ambitionen einzelner Spieler stehen Amsterdam manchmal im Weg, da sich die Mannschaft als Team zu vergessen droht. Bekommt Bosz dies unter Kontrolle, kann es sehr weit gehen für Ajax.

Wichtigste Spieler dürften die Mittelfeldakteure Klaassen, Bazoer und Ziyech werden. Klaassen und Bazoer sind bereits fester Bestandteil der Ajax-Startelf, Ziyech kam in der Sommerpause aus Twente Enschede und soll die Qualität in der Spielfeldmitte noch weiter verdichten.

Fans des HSV dürfen sich auf einen alten Bekannten freuen: Der langjährige Innenverteidiger der Nordlichter spielt seit dieser Saison für Ajax und soll die junge Defensive mit seiner Erfahrung stärken. HW4 ist vor allem aufgrund seiner Kopfballstärke und seiner Spielübersicht ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Saison für Ajax, die sich durch nationalen Pokal, Meisterschaft und Europa League sehr lang gestalten könnte.

Standard Lüttich, Celta Vigo und Panathinaikos Athen haben sich nicht aus Spaß für die Euro League qualifiziert. Jedoch dürften sie keine Chance auf den ersten Rang der Gruppe haben, wodurch der Kampf um den zweiten Platz umso spannender wird.

Beste Karten hat hier wohl das belgische Team aus Lüttich. Der erst 35-jährige Coach Ferrera etablierte ein offensives 4-3-3, das er mit herausragenden Talenten bestückt. Viele der nicht einmal 20-jährigen Spieler sind international noch ein unbeschriebenes Blatt und daher umso motivierter, sich zu zeigen. Ein kleines Zahlenbeispiel: Stürmer Mmaee ist 18, Tetteh ist 19 und Déom erst 17 Jahre alt. Wie sich die Neuinterpretation der “Jungen Wilden” präsentiert, könnte äußerst spannend werden!

Gruppe H

Gruppe H bildet das größte Überraschungspotenzial. Mit Teams wie KAA Gent, Konyaspor und Sporting Braga stehen gleich drei Teams bereit, sich im internationalen Vergleich zu beweisen. Beste Chancen auf den Sieg der Gruppe hat aber Schachtar Donezk, die vor allem aufgrund ihrer vollgepackten Mittelfeldqualität als Favorit auf den Gruppensieg gelten.

Der ukrainische Klub setzt mit dem Portugiesen Fonseca auf einen Trainer, der eine technisch versierte Spielweise etabliert. Kurzpassspiel und Ballbesitz sind nur zwei Komponenten, auf die es Donezk ankommt. Vor allem das schnelle Umschaltspiel über die agilen Außen Taison, Bernard und Marlos wird immer wieder eingeleitet und ist fast nicht zu verteidigen. Bernard ist nicht umsonst brasilianischer Nationalspieler und kann durch seine explosiven innerhalb von Sekunden mehrere Meter gut machen.

Fonseca vertraut in der Spitze auf den Kroaten Eduardo, der brasilianisches Blut in sich trägt. Der sehr trickreiche Stürmer spielte eine Zeit lang für den FC Arsenal, machte 62 Spiele für die kroatische Nationalelf und konnte dabei 29 Mal in den gegnerischen Kasten treffen.

Mit Eduardos Erfahrung und den schnellen und kurzpassaffinen Mittelfeldspielern ist Donezk selbstverständlich nur schwer zu schlagen, bekam jedoch mit Sporting Braga einen ambitionierten Gegner in die Gruppe gelost. Diese beiden Mannschaften werden sich um die vorderste Platzierung streiten, Gent und Konyaspor sind die klaren Außenseiter in dieser Gruppe.

Gruppe I

Weinzierl will mit dem FC Schalke 04 diese Saison alles erreichen, was man ihm nicht zutraut. Und dazu gehört auch der Gewinn der Europa League. Fakt ist: Die Europa League gewinnt man nur, wenn man Durchhaltevermögen beweist, sich keine Ausrutscher erlaubt und über einen ausgesprochen ausgewogenen Kader verfügt. Zumindest der letzte Punkt scheint gegeben zu sein bei Königsblauen – alles andere muss sich noch beweisen.

Nun wurde den Schalkern eine eigentlich einfache Gruppe zugelost. Die Salzburger sollten kein Problem darstellen, auch Krasnodar ist zwar Europa League erfahren, jedoch kein wirklich ernstzunehmender Gegner. Einzig und allein OGC Nizza wird ein harter Brocken werden – weniger wegen der Spieler, als vielmehr aufgrund des Trainers Lucien Favre. Der Coach kennt die Bundesliga wie seine Westentasche und wird deshalb auch den FC Schalke vor herausfordernde Probleme stellen.

Den Königsblauen wird es egal sein gegen wen es geht. Mit Spielern wie Huntelaar, Höwedes, Embolo und Stambouli ist man in Sachen Durchschlagskraft und Torgefahr ausgezeichnet besetzt. Durch den Wechsel von Konoplyanka bekommt man außerdem noch einen Europa League erfahrenen Außenstürmer hinzu, der den Pokal mit dem FC Sevilla bereits in die Luft strecken durfte.

Größte Gefahr für Schalke 04 ist es, zu früh auszuscheiden. Ein schlechter Start würde Weinzierl gehörig unter Druck setzen, was angesichts der Schnellschussliebe auf Schalke rasant zu öffentlichen Diskussionen führen kann. Wie auch immer man starten wird – am Anfang zählen erst einmal nur die Punkte, nicht die Spielweise.

Red Bull Salzburg will unbedingt die Gruppenphase überstehen. Und was gäbe es da besseres, als das Auftaktmatch gegen FK Krasnodar zu gewinnen? Das Heimspiel in der RedBull-Arena wird natürlich ein hitziges Match werden, könnte jedoch maßgebend für die nächsten Spiele der Europa League sein.

Das russische Team Krasnodar sieht sich selbst als zweitstärkste Kraft in der Gruppe I hinter Schalke und könnte der Geheimfavorit der Europa League werden. Denn die Mannschaft von Oleg Kononov ist gespickt mit feinen Technikern aus Brasilien und talentierten Taktikern aus Russland. Denn man kann dem russischen Verband vorwerfen, was man möchte: Die taktische Ausbildung der Russen-Kicker ist immer noch von allererster Güte.

Gruppe J

Gruppe J könnte für den AC Florenz zum Selbstläufer werden. Vielleicht hoffen die anderen Teams der Gruppe auch genau darauf, dass sich Florenz zu sicher ist. Denn gegen Thessaloniki, Liberec und Quarabag Agdam dürfte Florenz nicht nur in Bezug auf die Quoten der Favorit sein.

Der Anspruch der Fiorentina zeigt sich in der grundsätzlichen Kaderausrichtung. Mit einer starken Mitte wird versucht, ein agiles und optimal eingespieltes Zentrum zu formen. Badelj, Borja Valero und Vecino kombinieren Technik, Erfahrung und spielerische Leichtigkeit. Sollte der Trupp in Schwung kommen, ist es fast unmöglich, das Offensivgebahren unter Kontrolle zu kriegen.

Einzige Schwachstelle der Gigliati ist das Sturmzentrum, da der Kader auf dieser Position mit nur zwei nominellen Spitzen eigentlich unterbesetzt ist. Der Kroate Kalinic ist als Stammspieler gesetzt, Babacar ist aufgrund seines Alters von erst 23 Jahren nur Ergänzungsspieler. Kalinic hat zudem Vorteile in der Ballverwaltung, ist immer hoch anspielbar und kann auch gegen harte Innenverteidiger seinen Körper gewinnbringend einsetzen.

Gruppe K

Platz 1 und 2 in der Gruppe K bereits belegt zu sein. Inter Mailand und der FC Southampton wollen den Gruppensieg unter sich ausmachen. Mit Sparta Prag und Hapoel Be’er Scheva stehen zwei Teams in der Gruppe, von denen sich nur wenige wirkliche Überraschungen erwarten.

Inter Mailand startete eher schwach in die Serie A. Dabei wollte man mit dem Wechsel auf der Trainerbank neuen Pepp ins Team bringen, engagierte mit Frank de Boer einen erfahrenen und immer noch jungen Coach. Doch bisher ist vieles nur Stückwerk und Inter lässt noch keine eindeutige Spielphilosophie erkennen.

Dabei organisierte man beeindruckendes, neues Personal. Vom FC Santos kam Gabriel, Lazio Rom ließ Candreva ziehen und auch Sevilla trennte sich von Banega. Mit dieser neuen Konstellation wollte sich Inter eigentlich verstärken, doch bisher wirken die meisten Neuzugänge noch wie Fremdkörper im System Frank de Boers. Wie er die Stars miteinander zu einer Einheit verschmelzen will, kristallisiert sich derzeit noch nicht heraus.

Gleiches gilt für den FC Southampton. Der britische Erstligist traute sich nach der guten Platzierung aus der Vorsaison auf dem Transfermarkt so einiges zu und investierte in Jugendstars. Vom FC Bayern engagierte man den 21-jährigen Höjbjerg, aus Norwich City kam Außenstürmer Redmond und aus Lille kam Mittelfeldspieler Boufal, beide 22 Jahre alt. Dass es da natürlich noch Abstimmungsschwierigkeiten gibt, vor allem dann, wenn man neue Schnittstellen etablieren will, ist kein Wunder.

Zudem findet sich auch auf der Bank ein neuer Trainer. Southampton verpflichtete den Franzosen Claude Puel, der zuvor nur in der französischen Ligue 1 tätig war und unter anderem OGC Nizza sowie den AS Monaco coachte. Man erhofft sich von Puel, dass er die Qualität im Kader noch weiter ausbildet. Mit Forster im Tor, Bertrand auf der rechten defensiven Außenseite und Shane Long im Sturmzentrum sind die Saints mit einer kraftvollen Achse bestückt. Wie sich die Neuzugänge in diese Konstellation einbringen, muss sich hingegen noch beweisen.

Hapoel Be’er Scheva könnte das Überraschungsteam der Europa League werden. Das israelische Team schaffte die Euro League Qualifikation durch einen Sieg gegen Celtic Glasgow. Mit dem Schwung aus diesen Spielen dürften die Spieler von Hapoel Be’er Scheva auch in der Gruppe für Furore sorgen. Wenn ihnen früh ein Punktgewinn gelingt, kann es sogar relativ weit gehen für das Team von Barak Bakhar.

Gruppe L

Beste Chancen auf den Gruppensieg haben der FC Villarreal und Steaua Bukarest. Die Spanier sind zwar eher unauffällig in die Liga gestartet, besitzen aber eine hochkarätige Angriffsreihe. Steaua Bukarest stellt eine variable Offensive, in der wirklich jeder Spieler einen Treffer erzielen kann. Das macht das Angriffsspiel des rumänischen Erstligisten so schwer ausrechenbar.

Klarer Außenseiter ist der FC Zürich, der in der zweiten schweizerischen Liga spielt, sich letzte Saison aber trotzdem für die Europa League qualifizieren konnte. Durch einen Sieg im schweizerischen Cup konnte Zürich trotz Abstieg den Start in der Euro League klar machen. Wie sich das Team angesichts des Verkaufs einiger Leistungsträger zur neuen Saison überhaupt schlagen wird, ist nicht vorherzusagen. Aber als Zweitligist steht der FCZ natürlich als offensichtlicher Außenseiter noch vor dem Start der Europa League Gruppenphase fest.

Für die Fußballer von Osmanlispor ist die Qualifikation für die Euro League bereits ein großer Erfolg. Trotz des FCZ ist die Gruppe durch Villarreal und Steaua Bukarest zu erfahren und ligabezogen sehr erfolgreich besetzt. Da dürfte der türkische Verein keine große Rolle spielen. Größte Hoffnung von Osmanlispor ist, dass sich die erfahrenen Offensivspieler wie Pierre Webó und Cheikh Diabaté im internationalen Wettbewerb in einen Rausch spielen. Denn was birgt mehr Chancen auf Erfolg, als das Heil im Angriff zu suchen? Sollte es Osmanlispor gelingen, gleich zu Beginn der Gruppenspiele Punkte klarzumachen, könnte sich das Team natürlich auch schnell zu einem ernstzunehmenden Anwärter auf die Play-Offs formieren.

Europa League Wetten – Hilfe

Die Europa League in ihrer momentanen Form wurde im Jahr 2009 ins Leben gerufen und hat den bis dahin aktiven UEFA Cup abgelöst. Der Grund für diese großangelegte Umstrukturierung war vor allem die Tatsache, dass der UEFA Cup mit der wachsenden Bedeutung der Champions League stark an Bedeutung eingebüßt hatte. Der Verband versuchte durch die Neuauslegung des Wettbewerbs den Zuschauer wieder an den zweitwichtigsten europäischen Vereinspokal zu binden und die Spieler auch für die Klubs wieder attraktiver zu machen. Rückblickend lässt sich festhalten, dass dieses Vorhaben größtenteils geglückt ist: Nach wie vor überstrahlt die Champions League ihren kleinen Bruder um ein Vielfaches, aber auch die Europa League kann durch  einen erhöhten Zuschauerzulauf und ein höheres Prestige punkten.

Das Reglement der Europa League unterscheidet sich dabei deutlich von dem des ehemaligen UEFA-Cups. Statt ehemals nur 40 Mannschaften kämpfen nun 48 Teams um den Pokal. Zusätzlich wurde eine Gruppenphase eingeführt, so dass jede Mannschaft, sofern sie die Qualifikationsrunde überstanden hat, nach nicht nur einem Spiel wieder von der europäischen Bühne abtreten muss. Die beiden bestplatzierten der Vierergruppen qualifizieren sich letztendlich für die K.O.-Phase der Europa League, in der sich die Mannschaften  in Hin- und Rückspiel im direkten Duell gegenüberstehen. Die einzelnen Runden werden dabei frei gelost, später stoßen auch noch die Drittplatzierten aus der Gruppenphase der Champions League hinzu.

Die Parallelen zur Champions League sind dabei unübersehbar und sicherlich auch nicht komplett unfreiwillig. Der große Unterschied liegt natürlich nach wie vor bei den teilnehmenden Teams: Neben den Top-Mannschaften, die es nicht in die Champions League geschafft haben oder dort ausgeschieden sind, finden sich hier nur wahre Exoten.

Die meisten Änderungen sind an die Gegebenheiten der Champions League angepasst worden. Doch sind in der Europa League auch die Mannschaften zu finden, die sich nicht für die Champions League qualifiziert haben. Je nach der Platzierung der einzelnen Länder in Europa sind die Plätze begrenzt. Es zeigt sich deutlich, dass der Wettbewerb nun um einiges attraktiver geworden ist. Und dieses zeigt sich auch darin, dass viele gerne auf ein die Europa League Wetten.

Wettmöglichkeiten bei der Europa League

Bei Spielen der Europa League finden sich die typischen Fußballwetten vor, die es auch bei jedem anderen Wettbewerb gibt. Der größte Unterschied kommt hier allerdings durch die großen Klassenunterschiede zu Stande, die sich zwischen den einzelnen Teams offenbaren. Mannschaften, die eine Teilnahme an der KO-Runde der Champions League nur um Haaresbreite verpasst haben, treffen auf wahre Underdogs, von denen der Casual-Fan vielleicht noch nie etwas gehört hat. Das wirkt sich natürlich gleichzeitig auch auf die Quote aus, da die Exoten unglaublich gute Quoten auf einen vermeintlich unwahrscheinlichen Sieg haben. Wer hingegen auf Nummer Sicher gehen will, nimmt die geringe Quote des Favoriten in Kaufs und erfreut sich über einen gleichwohl kleineren Gewinn. Gleichzeitig haben sich inzwischen auch Clubs aus früher eher schwächeren Fußballnationen zu starken Teams aufgeschwungen, so dass es auch zu einer Vielzahl an ausgeglichenen Partien kommt.

Beliebte Wetten sind neben dem finalen Sieger des Hin- und Rückspiels auch die Anzahl der Tore in den Spielen oder das letztendliche Ergebnisse einer Partie. Auch Wetten darüber, welche Mannschaft das erste Tor erzielt, sind in der Europa League tendenziell sehr beliebt – vor allem dann, wenn auch noch ein konkreter Spieler mit in die Gleichung einbezogen wird.

Langzeitwetten bei der Europa League

Langzeitwettbewerbe sind bei der Europa League, wie bei allen anderen offiziellen Wettbewerben, selbstredend ebenfalls mit von der Partie. Bei 48 Teams den letztendlichen Gewinner des Turniers herauszupicken ist natürlich kein Kinderspiel, wird jedoch mit sehr guten Quoten belohnt – insbesondere, wenn die Wette vor der KO-Phase oder vor Turnierbeginn abgeschlossen wird. Grundsätzlich gilt hier folgende Faustregel: Je länger mit dem Abschluss der Wette gewartet wird, desto geringer die Quote bei einem eventuellen Gewinn.

Live-Wetten bei der Europa League

Wer eine Partie der Europa League direkt verfolgt, kann sich auch überlegen eine der vielen attraktiven Live-Wetten abzuschließen. Die Möglichkeiten hierbei sind fast unbegrenzt: Vom nächsten Torschützen bis zur Anzahl der Tore in der laufenden Halbzeit gibt es hier viele Möglichkeiten auf tolle Quoten.

Wer das Spiel live vor dem Bildschirm verfolgt, hat hierbei Vorteile. Spielverläufe und die Verfassungen der jeweiligen Teams helfen dabei bestimmte Ereignisse vorauszusagen: Wenn eine Mannschaft konstant Druck aufbaut, ist es vermutlich nicht unwahrscheinlich, dass sie demnächst auch einen Torerfolg verbuchen kann. So kann die eigene Wette mit Hintergrundinfos weiter untermauert werden, auch wenn Bruder Zufall natürlich immer eine gewisse Rolle spielt.

Ebenfalls gilt es bei Live-Wetten die wechselnden Quoten zu beobachten. Wenn eine Mannschaft in Führung liegt, ist die Quote auf ihren Sieg ungleich niedriger als bei einem Unentschieden oder Rückstand. So können besonders attraktive Gewinnmöglichkeiten ausgemacht werden, wenn zum Beispiel ein Favorit überraschend in Rückstand gerät, man aber noch vollstes Vertrauen darin hat, dass das “starbesetzte” Team den Fauxpas noch ausbügeln können wird. Allerdings gilt bei Live-Wetten die gleiche Regel wie bei den Langzeitwetten: Wer vor dem Spiel seine Wetten abschließt, kann sich in der Regel höherer Quoten erfreuen. Wer in der 70. Minute bei einem Stand von 0:0 auf einen Sieg tippt, wird eine niedrigere Quote bekommen als wenn er dasselbe zur Halbzeit oder gar vor Spielbeginn getan hätte.

Bei Spielen auf europäischer sind Überraschungen oft vorprogrammiert. Wer sich möglichst gut vorbereiten möchte, sollte sich im Vorfeld über die Form der Teams, eventuelle Verletzungen und andere Widrigkeiten informieren. Mit einem möglichst großen Informationsgehalt lassen sich auch bessere Prognosen und Tipps abgeben. Der Aufbau eines kleinen Wissensgrundstocks über die einzelnen Teams ist in dieser Hinsicht bei Wetten in der Europa League also das A und O.